Eigentlich schade, welchen Futterneid Kollegen ans Tageslicht legen! Aber glaubt mir liebe Gemeinde, auch im Bayerischen Wald gibt es dieses Problem ... und nun wächst das Problem!
Klar, Studenten und Schüler haben Zeit ... nur habe ich bis vor kurzem nicht gewußt, wieviel Zeit Mitbürger über 30 (= Student? jawohl man glaubt es kaum, klingt doof, aber ist halt so!) für die Suche nach, ja ich wills mal so ausdrücken, verwertbarem Material aufgewendet wird. Ich will mich davon aber nicht freisprechen, denn auch ich gehe auf die Suche und schleppe so manche Kiste mit Material nach Hause ... und verkaufe dann das, was ich nicht für die Sammlung gebrauchen kann. Das macht doch jeder, oder nicht?
Nur, daß regelrechte Fallgruben für Mensch und Tier gegraben werden ... das ist schon geisteskrank! Vor allem, wenn man die Löcher nicht wieder zuschüttet. Schweinerei! Da kann ich schon mal die Grundstückbesitzer verstehen, die hier und da ein Betreteverbot aussprechen, jawohl! Aber wie so oft trifft es manchmal (nicht oft!!!) auch die oder den Falschen. Mir gehen in letzter Zeit viele Fundstellen durch die Lappen, weil ich keine Grabungsgenehmigung mehr erhalte. Und warum? Also ich kann die Eigentümer des Grundstücks jetzt verstehen!
Darum eine Bitte an Alle: Bitte immer zuerst um Erlaubnis fragen und wenn gegraben werden darf (ich habe bisher noch niemanden erlebt, der NEIN sagte ... bis jetzt zumindest) schüttet doch in Gottesnamen die Fallgruben wieder zu!
Sorry, aber ich muß mal Dampf ablassen ...