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Autor Thema: Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel  (Gelesen 1278 mal)

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Offline soetele66

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Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel
« am: 28 Nov 25, 20:02 »
Hallo zusammen,
ich biete hier weitere Micros aus der ehemaligen Ebert´schen Sammlung (Koblenz) an. Heute geht es um 25 MM von den Wannenköpfen bei Ochtendung. Die Stücke wurden in den späten 1980er und den 1990er-Jahren gefunden.
Die Bilder beschreiben das zum Verkauf stehende Lot und geben daraus einige Beispielsfotos. Angaben zur Bildbreite fehlen leider; ich hab die Fotos mit der KB-Kamera durch den Fototubus gemacht (klassisches 1-Stufe-Stacking...). Aber wer die Wannenköpfe kennt, wird wissen, dass die Kristalle in der Regel schon mal recht klein sind. Dafür aber oft sehr gut ausgebildet, und mitunter in spannenden Paragenesen.
Das gesamte Lot gibt es für 35 EUR zzgl. Versand.
Bei Interesse bitte kurze PM an mich.

Glückauf, Roland

Offline Günter Blaß

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Re: Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel
« Antwort #1 am: 29 Nov 25, 12:00 »
Bitte daran denken, dass die schneeweißen "Sodalith xx " zwar  schön sind, aber sicher kein Sodalith mehr. Diese xx sind röntgenamorph und Ihre chem. Zusammensetzung entspricht nicht mehr einem Sodalith. Sie werden in der Vulkaneifel-Datenbank unter "amorphe, ehemalige-Sodalith xx? " aufgeführt.
Hier Kurzer Auszug aus der Datenbank:

Sodalith xx (amorph)

Farbe: weiß- oder milchig-trüb
Beschreibung des Minerals von Eifelfundorten (auch Wannenköpfe):
Neben farblos-transparenten, isometrischen oder auch prismatisch gestreckten, eindeutig bestimmten Kristallen in Tongesteinseinschlüssen, die eindeutig als Sodalith bestimmt wurden, treten in diesen Einschlüssen auch amorphe, nicht mehr als Sodalith anzusprechende Kristalle auf.
Es sind schneeweiße oder auch milchig trübe, isometrische  Kristalle, die genau wie der Sodalith oft als Rhombendodekaeder ausgebildet sind. Ihre gut determinierten Flächen sind entweder glatt oder auch rau. Andere gut ausgebildete, milchig-trübe Kristalle sitzen vorzugsweise an Pseudobrookit-Kristallen. Diese Kristallbildungen sind in allen untersuchten Fällen röntgenamorph. Auch die chemische Zusammensetzung entspricht nicht mehr einem Sodalith. Es ist aber zu vermuten, dass alle diese Bildungen ehemalige, jetzt aber umgewandelte Sodalithe waren. Deshalb werden die entsprechenden Bilder dieser Bildungen auch hier unter Sodalith gezeigt.
Diese milchig trüben, schneeweißen, oft leicht gelbstichigen und teils skelettierten, isometrische Kristalle, welche im Allgemeinen als Sodalith aufgeführt werden, sind röntgenamorph. Sie finden sich relativ häufig in den Drusen der Toneinschlüsse. Als Besonderheiten in ihrer chemischen Zusammensetzung fallen die nur sehr geringen Gehalte Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium und das Fehlen von Chlor und Schwefel auf. Dafür sind relativ hohe Aluminium- und Silizium-Gehalte und manchmal ein geringer Vanadium-Gehalt charakteristisch. Vermutlich ist letzterer für die leichte gelbliche Färbung verantwortlich.

MfG Günter Blaß

Offline Hans Lof

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Re: Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel
« Antwort #2 am: 29 Nov 25, 12:13 »
Hallo Roland,

Ich habe Sie eine PM geschickt.

Hans Lof

Offline soetele66

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Re: Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel
« Antwort #3 am: 30 Nov 25, 21:40 »
Hallo Hans,
die PM ist bei mir nicht angekommen. Bitte nochmal versuchen.
Danke
Roland

Offline Hans Lof

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Re: Lot MM von den Wannenköpfen / Vulkaneifel
« Antwort #4 am: 30 Nov 25, 22:48 »
Die PM nochmal versucht.

Hans Lof

 

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