Hallo
ich habe aus einer sehr alten Sammlung einen sogen. Negativ-Pyrit erworben; offensichtlich handelt es sich um eine Perimorphose.
Das gesamte, recht große Stück (16cm) sieht aus wie Pyrit, tief-messinggelb. Die größte negative Vertiefung ist fast perfekt kubisch mit Kantenlängen von 8 cm und die Innenflächen der Abdrücke sind spiegelglatt.
Die ca. 1 cm mächtigen Ränder bestehen aus kristallisiertem Matreial.
Die (hier nicht gezeigte) Oberfläche ist eine einzige konvexe Fläche aus bis zu 8 mm sehr dicht aneinandersitzenden Pyritkristallen.
Fundort war Langeac im Zentralmassiv in Frankreich; hier gab es vor ca. 40-60 Jahren Abbau und Verhüttung von sulfidischen Erzen.
Leider ist der Finder verstorben, auch der danach-Besitzer lebt nicht mehr, sodaß hier keine Nachforschung betrieben werden kann.
Fragen:
1. Wer hat sowas schon mal gesehen ?
2. Gibt es Pyrit-Perimorphosen, resp. Pseudomorphosen nach

(Galenit, Fluorit, Calcit, anderes kubisches Mineral

)
3. Gibt es Sulfid-schlacken, welche wie Perimorphosen ausgebildet und kristallisiert sind ?
Da ich absolut nicht sicher bin, ob dies ein natürliches Mineral oder ein evtl. Produkt aus einer Verhüttung ist, bin ich für alle weiterhelfenden Antworten dankbar.
gruß
collector