Hallo,
Nyquist beschreibt, welche Grenzfrequenz man braucht um eine Information zu übertragen, quasi die Grenzfrequenz zum Rauschen (ganz salopp gesagt). Du braucht 2 Bildpixel je Richtung um eine Struktur zu übertragen.
Shannon beschreibt den Informationsgehalt einer Nachricht oder hier Bild. Hast du feine Strukturen z.B. konstrastreiche Haare hast du hohe Frequenzen mit hohen Amplituden und hast einen hohen Speicherbedarf. Bei nackter Haut brauchst du nur einen mittleren Farbwert und dann nur noch die Änderungen in zwei Richtungen (Offset und Grundton).
Das macht jpeg. Je geringer die Qualität, desto mehr Infos werden pro Auswerte-Quadrat weggegeworfen, also die Obertöne werden sausen gelassen. Du baust quasi einen Röhrenverstärker der die Höhen nicht überträgt im Gegensatz zu einen "idealen" Verstärker. Das sieht man im letzten Bild.
btw: Das Testbild für Komprimierungen etc ist oft lena.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lena_(Testbild)
Der Mensch erkennt Fehler im Gesicht unglaublichg schnell und effizient (z.B. der rote Pickel auf der Nase). Deshalb bietet sich ein Gesicht als Test an. Gleichzeitig hat das Bild glatte Fläche neben strukturierten Flächen, also kann alles getestet werden. Die Story dazu ist auch gut, siehe Wikipedia.
MfG
Frank