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Achat aus St. Egidien

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uwe:
Hallo Jens,

wenn man die Gegend nicht genau kennt, kann man den Fundort schon verwechseln. Das Feld, auf dem ich meine Achate gefunden habe, liegt rechts der Straße von St. Egidien nach Kuhschnappel.während die Fundstell der Kugeln links der Straße oberhalb der Nickelhütte liegt.

Uwe

Gerhard:
Erstmal danke für Eure Meinungen,
Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.
Und geographisch das Gebiet St.E liegt westlich der Straße nach Kuhschnappel das Gebiet Rüsdorf
östlich der Straße.
Und meine dargestellten Belegstücke sind vom Gebiet St.E---ja und selber geborgen----
Ich habe mal eine kurze Skizze angefertigt ,wie das Stück so ungefähr aussah als ich es fand(oder
etwa so wie der Gangachat im Lexicon-Fundort Langenthal)
Und ich habe noch  Fotos als Anhang ,wo ein Gang eine Kugel durchbrochen hat.
Übrigens das Stück ergab  mehrere Scheiben. Sie haben etwa alle die gleich Gangbreite .
Nun sind zwei Meinungen vorhanden ???
Ich sage ---Sieg durch Aufgabe--- ::)
Gruß Gerhard

uwe:
Hallo Gerhard,

da hast Du etwas wirklich besonders gefunden (zumindest meiner Meinung nach). Die Kugeln, welche durch den Gang zerschnitten sind , sind natürlich zweifellos St. Egidien. Für mich ist diese Bildung neu. Also wohl doch Gangachat?   Aber da die Achatbildung ohnehin noch einige Rätsel aufgibt, möchte ich nicht weiter über diese Bildung philosophieren.

Gruß
Uwe

fassi:
Das Feld welches sich östlich der Straße St.Egidien-Kuhschnappel  befindet  ist das sogenannte Ostfeld St.Egidien !
und dort kann man mit Glück und geduld noch solche stücke wie von Uwe gezeigt finden .
das Sind aber alles Linsen bei denen der Porphyrmantel weitestgehend weg ist z.B. Verwittert

Hat mit Rüsdorf nichts zu Tun .

zu den Durchtrennten .. eine kleine Idee von mir  , einen  einfachen Sammler der sich Gedanken macht wie es zu solchen Bildungen kommt .:
mal angenommen die eigentliche Kugel war schon da , aber noch fest im Porphyr nicht ausgewittert .
Neue Vulkanische aktivität setzt ein und es kommt dadurch zu Spannungen tektonischer art .
ein Riss würde dort entstehen wo der Porphyr den wenigsten Wiederstand leistet , also da wo sich die bereits mit achat gefüllten Hohlräume befinden , genau mitten durch diesen Hohlraum .-
der Riss wurde nun durch Jaspis oder verfestigtes aschematerial  neu verkittet oder gefüllt .-

Ps: Ich habe noch keine derartigen Durchtrennten Kugeln gesehen oder gefunden wo der " Gang " der durchtrennt hat mit Achat gefüllt war
 Weiterhin möchte ich auch nicht weiterphilosophieren ....
Gruss Mario


Jochen1Knochen:
Hallo!
 
--- Zitat von: Gerhard am 10 Jun 12, 16:28 ---Es stimmt erst einmal,die Achate im Gebiet von St.E sind Kugeln und die vom Rüsdorfer Gebiet sind
Linsen.

--- Ende Zitat ---
In St Egidien gibts auch Linsen und nicht nur Kugeln.Die Jaspisadern kamen auf dem Feld auch als Klötzer vor und an solche Teile,welche halb Kugel und halb Gang waren kann ich mich auch erinnern.Die haben wir damals alle weggeschmissen,weil es halt kein richtiger Achat war.Richtige Dummheit sowas-heute finde ich das hochinteressant in seiner Bildung.
Gruß Jens

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