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Elementanteile anhand der Formel bestimmen ?
Krizu:
Hallo,
wenn ich richtig denke, müsste die Umrechnung eigentlich mit Excel gehen.
92 Spalten,
Zeile 1 Elementkürzel
Zeile 2 Molmasse
Zeile 3 Formelanteil
Zeile 4 Summe über Zeile in Spalte 93, in den Spalten Formelanteil*Molmasse/(Spalte93;Zeile4)
@Berthold:
wasserhaltige Mineralien oder Minerlaien mit Elementen Z<8 sind per se kritisch.
Aber ausgehend von einer idealisierten Formel kann diese Tabelle extrem hilfreich sein. Wer solche Analysen durchführt, weiss auch meist, was sich womit ersetzt.
Beispiel: Ilmenit. FeTiO2 enthält meist Mn. C(Fe+Mn)= c(Ti)=1/3c(O). Leider geht bei der Analysengläubigkeit meist das Wertigkeitsrechen und die Fehlerkontrolle bzw. die Plausibilitätskontrolle flöten.
Mfg
Frank
smoeller:
Hallo,
Für einfache Formeln dürfte es nicht schwer sein, ein Programm zu entwickeln, das diese berechnen kann. Müsste auch mit Excel gehen. Bei komplexeren Formeln aber dürfte das nicht möglich sein. Amphibole z.B.. Da möchte ich nicht derjenige sein, der die Prozedur programmiert. Viewl zu komplex mit den ganzen Austauschreaktionen und Wertigkeiten.
Denke aber, man sollte das ganze, wenn man es schon macht, irgendwie automatisieren. Man gibt z.B. die EDX-Werte ein und erhält die wahrscheinlichsten Treffer.
Granat hingegen halte ich nicht für so problematisch. Man muss als Mineralienkenner halt wissen, dass ein Almandin in der Natur immer auch Pyrop-, Spessartin- und Grossular-Anteile hat.
Glück Auf!
Smoeller
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Man muss als Mineralienkenner halt wissen, dass ein Almandin in der Natur immer auch Pyrop-, Spessartin- und Grossular-Anteile hat.
--- Ende Zitat ---
klar, aber welche %-Sätze schreiben wir in die Datenbank rein, bzw. welches Element darf um wieviel Prozent abweichen, dass Almandin gefunden wird?
Gruß
Berthold
Krizu:
Hallo,
in meinen Augen:
Idealisierte Werte, also das reine Endglied.
Dann kann ein Hinweis auf typische Mischreihen im Klartext da stehen.
Nur meine Meinung ;)
MfG
Frank
Schluchti:
Vielleicht sollte man noch eine Möglichkeit implementieren, die die manuelle Festlegung von gewissen prozentualen Abweichungen gestattet, um Meßstreuungen berücksichtigen zu können.
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