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Mikrofotos mit Minimalausrüstung
uwe:
Hallo,
meine Mikroaufnahmen erstelle ich mit einer Minimalausrüstung. Ich hatte mich dazu bereits an anderer Stelle geäußert.
Für alle die, welche ebenfalls mit geringem Aufwand brauchbare Fotos Ihrer Mikromounts machen möchten, stelle ich die "Ausrüstung" vor. Es ist eine aufgeschnittene Messinghülse mit inneliegendem Schutz aus einer aufgeschnittenen Kleinfilmbox. Damit befestige ich das ausgefahrene Objektiv der Kamera an einem Okular des Mikroskopes. So gelingen zwar keine Profiaufnahmen, aber immerhin ganz brauchbare Bilder. Das ebenfalls beigefügte Bild wurde auf diese Weise mit 32-facher Vergrößerung aufgenommen.
Glück Auf
Uwe
Kater:
Hallo Uwe,
ich finde deinen Bericht sehr interessant. Wie funktioniert das scharfstellen? Über das Mikroskop? Was hat dir diese Ausrüstung gekostet? Mir stehen die gezeigten Teile nicht zur Verfügung. Ich habe zwar eine "große" Digicam die kommt aber an solche Bilder nicht ran.
Gruß
Stefan (Kater)
smoeller:
Hallo,
Habe das auch mal versucht. Nehme einen Teil einer schwarzen Filmdose (Höhe ca. 1 cm) und befestige das mit Tesa am Okular. Dann halte ich die Kamera da ran. Das folgende Bild bei 32-facher Vergrößerung entstand so. Bearbeitet habe ich es dann noch mit Combine ZM (Mehrebenenfotografie) und Irfan View (Helligkeit, Farbe usw.). Die Aufnahme wurde mittels einer billigen Samsung-Digitalkamera gemacht.
Glück Auf!
Smoeller
Methakos:
Es geht auch noch einfacher. Diese Aufnahmen habe ich bei ca. 400x und 100x Vergrößerung mit meiner handelsüblichen LUMIX Digitalkamera gemacht. Ohne irgendwelche Hilfen. Scharfstellung über Mikroskop und Kameraautomatik. Man muss nur eine ruhige Hand haben und etwas mit der Lichtintensität spielen. Anmerkung: Das sind hier botanische Präperate im Durchlicht. Sollte aber bei Mineralien auch klappen.
uwe:
Hallo Ralf,
die Kamera muß irgendwie an einem Objektiv befestigt werden. Das ist das ganze Geheimnis. Ansonsten erfolgt eine Grobeinstellung über das freie Okular, wobei das Objekt etwas außermittige plaziert werden muß. Den Rest erledigt die Schärfenautomatik der Kamera. Aus deisem Grund darf auch das Objektiv nicht fest eingespannt werden, da sich das Objektiv bei der Nachstellung etwas bewegt. Durch die Filmdose ist ein verwacklungsfreier, aber beweglicher Sitz gewährleistet. Ein glücklicher Umstand war hierbei, daß der Tubus des Okulars nur wenig größer als das Objektiv war - Zufall. Ansonsten muß gebastelt werden. (Auch die Leuchte meines Mikroskopes ist Eigenbau.)
Ich habe es auch mal mit einer größeren Digican versucht. Wenn das Objektiv im Durchmesser wesentlich größer als das Okular ist wird es schwer. Dann bildet sich beim direkten Kontakt der Objektivlinse und der Okularlinse nur ein kleines rundes Bild ab. Möglicherweise muß hier mit der Entfernung Kamera/Okular experimentiert werden.
Hallo Smoeller,
die Mehrebenenfotographie ist natürlich das Non-plus-Ultra besonders bei höheren Vergrößerungen. Ist Combine ZM Freeware bzw. was kostet die und wo kann man die runterladen ? Ist die Handhabung schwierig oder menuegesteuert ? Wie kommst Du damit zurecht ?
Glück Auf
Uwe
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