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Mikrofotos mit Minimalausrüstung

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smoeller:
Hallo,

@Uwe:
CombineZ ist Freeware.

Schau mal unter folgendem Link hier im Lexikon:

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Digitale%20Mehrebenen-Fotografie

Da hat Stefan die Verfahren eingehend beschrieben.

Auf der Seite
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Software/CombineZ

findest du auch den Link zum Software-Download.

Habe beide Versionen, die neuere (CombineZM) ist die bessere.

Mit der Handhabung komme ich gut zurecht. Ist halt in Englisch. Aber man braucht eigentlich nicht viel. Nur in der ersten Rubrik den Befehl New (Neu) und in der 2. Rubrik den Befehl Do Stack (Stapeln). Dann macht das Programm alles selbst. Ist leider nicht menügesteuert.

Mein Problem ist eher die Beleuchtung der Objekte und die Qualität von Mikroskop und Kamera. Das Programm ist hingegen sehr gut. Man braucht halt nur ein ruhiges Händchen. Zu groß dürfen die Verwacklungen nicht sein, sonst werden die gestackten Bilder unscharf.

Bei deinem Proustit könnte man da sicher einiges rausholen, der scheint mir gut ausgeleuchtet und scharf zu sein. 15-20 Ebenen und du hast ein dreidimensional erscheinendes Bild, das von der Kristallspitze bis zum Untergrund scharf ist.

Glück Auf!
Smoeller

loismin:
Hallo Uwe.

Hab das Programm Combine ZM vorgestern runtergeladen und bin gerade beim Experimentieren.
Das Hat nichts gekostet einfach runterladen.
Und ist mit der Anweisung im Mineralienatlas eigentlich sehr einfach zu bedienen.
Probleme macht höchstens das fotografieren, weil da die Kamerastellung immer gleich sein muß und
der Trieb vom Mikroskop doch ganz schön grob ist, das ist etwas Kleinarbeit  mit Gefühl.
Aber geht schon.
Der Azurit ist damit gemacht, den ich bei Mineralienbilder reingestellt habe.
Kann ich nur empfehlen.

Gruß
Loismin

smoeller:
Hallo,

@Methakos:

Ja, das geht auch. Habe ich auch schon gemacht. Aber bei Mineralien ist in der Regel im Gegensatz zu derartigen Präparaten eine Dreidimensionalität vorhanden, die man auf dem Foto nicht sieht, da eine Kamera eben immer nur eine Ebene scharf stellt.

Hatte ähnliche Aufnahmen mal mit Dünnschliffen eines Gesteins unter Polaristiertem Licht gemacht. Hier mal ein Foto, einfach mit meiner Samsung durchs Okular. 1,5 mm Bildbreite im Original.

Es handelt sich um einen Sillimanit-x (rosaviolettes Prisma in der linken Bildhälfte). Die grauen Rauten sind ebenfalls Sillimanit (nahezu senkrecht zur Längsachse geschnitten), das rosabraune bis grüne scheckige Mineral in der Bildmitte ist Biotit. Unten findet sich noch grauer Quarz Aufnahme unter gekreuzten Nicols, es handelt sich bei den Farben um Interferenzfarben, der Sillimanit ist normalerweise farblos, der Biotit braun.   

Glück Auf!
Smoeller

guefz:
Hallo,

auf www.strahlen.org gibt es unter http://www.strahlen.org/smf/index.php/topic,499.0.html eine längere Diskussion zu dem Thema mit vielen Beispielen.

Günter

Methakos:
smoeller: hatte leider ähnliche probleme. das sind nämlich keine fertigpräperate, sondern nur ne minute vorher selbergemacht mittels rasiermesser und bisl wasser. man hat dauernd verschiedenen schärfeebenen und muss ne weile spielen, bis man alles, was man erkennen soll, auf ein foto bekommt. dank digicam kann man aber zum glück so oft löschen wie man will :)

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