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Euer kuriosestes Sammelerlebnis
Sebastian:
Hallo,
den kuriosesten Fund hat mein Cousin im Habachtal gemacht. Ich war mehrere Stunden am Sedl
schürfen und er aß in der Zeit alle meine Kekse und erfreute sich des Sonnenscheins. Als es Abend wurde
und ich unser Zeug zusammenpackte kratzte er mit dem Stock ein bisschen in der Erde herum (so 2-3 cm) und schrie plötzlich
"ich hab einen" und er zeigte mir einen 1,5 cm langen und 0,5 cm breiten perfekten Smaragd
mit einer wundbaren Farbe. Selbst dortige Sammler denen er das Stück zeigte waren beeindruckt.
Ich war zwar nicht sonderlich neidisch denn ich hab an anderen tagen schon gut gefunden gehabt,
aber das Wort "unverdient" spuckte trotzdem in meinem Kopf herum, denn das einzinste grüne was ich an diesem Tag erblickte war Aktinolith.
Es blieb aber auch sein letzter den er fand, denn seine Taktik hatte auf dauer nur wenig der konventionellen Art entgegenzusetzen. (er war 11, ich 16 zu diesem Zeitpunkt 2009)
gruss Sebastian
Jörg:
Hallo,
zwar nicht kurios, eher bescheuert:
Ist schon einige Jahre her, der Urlaub, als wir die Koffer ausgepackt und den Kühlschrank im Ferienhaus in Dänemark bestückt hatten. Ich wollte noch schnell im letzten Büchsenlicht kurz runter zum Strand, mal seh`n, was es dort so an Geschieben zu finden gab. Die Lanschaft war wirklich klasse: Dünen, Dünen, Dünen. Ich bin über den Strand gelaufen, bis ich wirklich kein Geschiebe mehr erkennen konnte. Also kehrt Marsch, und ab zurück zum Ferienhaus. Nur wo war das jetzt? Nicht, dass die ganze Strandlinie gleich aussah, es war zudem noch zappeduster. Hätte ich mir doch irgendeinen Anhaltspunkt gemerkt. Hatte ich aber nicht. Lichter der Ferienhaussiedlung vom Strand aus erkennen, Fehlanzeige. klingt zwar komisch, aber ich hatte mich so was von verlaufen. Aus den 10 min. Fußweg zum Strand, sind fast 2 Std. Rückweg geworden.
Hängt mir bis heute an die Geschichte. Wenn ich am Nachmittag z. B. noch mal nen Korb Holz aus dem Schuppen hole: "Schaatz - denk dran, is dunkel - verlauf dich nicht".
Glück Auf!
Jörg
rudi_strolz:
Hallo zusammen,
der Kuriositätsfaktor eines Geschehens sinkt direkt proportional zu seiner Häufigkeit. Will sagen: Viele Dinge kommen uns gar nicht mehr kurios vor, weil wir sie schon viel zu oft erlebt haben. Ich denke dabei ganz speziell an eine Frage, die einem bevorzugt dann gestellt wird, wenn man im Schweiße seines Angesichts, mit Helm, Hand- und Sicherheitsschuhen ausgestattet, einen Meißel an einem Gesteinsspalt angesetzt hat und wie ein Wahnsinniger mit seinem Hammer auf dessen Ende kloppt. Aufgrund der tiefen Konzentration, körperlichen Anstrengung und nicht zuletzt des Lärms, den man dabei veranstaltet, erwischt einen die besagte Frage des lautlos aus dem Hintergrund herangepirschten Subjekts meist völlig unerwartet und unvorbereitet: "Was machen Sie da?"
Kann es in einer solchen, an Eindeutigkeit kaum zu überbietenden Situation eine bescheuertere kuriosere Frage geben? Und viel wichtiger: Was soll man da antworten?
Glück auf! Carsten
pseudonym:
Hab da mal zu einen mit toternster Miene und weit aufgerissenen Augen gesagt :
,, Ääh . . . Angeln . . .ist das hier etwas verboten ?´´
Der hat sich aufm Absatz umgedreht und is abgehauen , musste erstmal Pause machen und ablachen .
Jörg:
Lach!
Das erinnert mich ein wenig an meine fruchtlosen Angelausflüge, wenn ich schon halb eingedöst mit dem "Tausendmeilenblick" auf die Pose starre, und plötzlich hinter mir einer fragt: "Na, beißen sie?"
Meine Standartantwort: "Nee, die können sie ruhig streicheln" ;D
Glück Auf!
Jörg
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