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Sammlervorlieben

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Anatas:
@ Frank 1984

die Funde datieren zurück bis Anfang der 90er Jahre (Reinigung ist - wie gesagt - meine Schwäche) oder vlt noch länger...

Wenn wir im Lappacher Tal sammeln gehen stossen wir oft in der Erde auf Stücke die mit Klinochlor-Kugeln überzogen sind -
sonst sieht man MM-mäßig gar nichts. also nehmen wir ein paar Probe-Stückchen mit , welche wir meist am selben Abend
noch reinigen (Oxalsäure, Druckluft). Wenn was drauf ist kehren wir an die "Fundstelle" zurück und nehmen alles mit was geht -
da wird der Rucksack schnell voll. Was dann im Endeffekt  an brauchbaren Stücken rauskommt geht von nichts bis sehr viel -
von Müll bis sehr gut....

Keine Ahnung was da noch für Schätze schlummern - viele Mineralien davon sind sehr schwer und aufwändig zu reinigen -
also schiebt man sie immer beiseite.

Die genannte Zahl ist eher untertrieben - ich hab auch überhaupt keinen Peil mehr was bei meinen Eltern noch eingelagert ist -
letztes mal hab ich dort in einen dieser Kartons geschaut - war ein großer Stein drin (über 50cm lang) komplett mit alle möglichen Kristallen
überzogen, vor allem mit unzähligen Perowskit-Gitter-Kristallen (Steinbruch Löley in der Eifel - bei dieser Tour hab ich das Rauchen aufge-
hört und weiss daher das ich dabei auch meinen 29. Geburtstag gefeiert habe  - d.h. der schlummert seit 18 Jahren dort   :(
 
Naja und Rente kommt ja auch in ca 20 Jahren ^^ und da hat man dann schon eine Aufgabe.

Grüße Anatas 

Frank1984:
Na da,
hast du dir ja was vorgenommen. :P
kannste dann immer im Keller auf suche gehen. ;)
da brauchste bei so einem wetter nicht raus. :)

Gruß frank

Jürgen:
Moin, Moin,

Tobi, muß schon wieder Zeilen zitieren!


--- Zitat von: Tobi am 14 Jan 07, 18:36 ---Hi,

ich sammle alles, was mir gefällt, gehe also in der Hauptsache nach der Optik und habe keine bestimmte Systematik hinter der Sammlung. Mich reizen auch nach all den Jahren durchaus immer noch "Allerweltsmineralien" wie Calcit, Apophyllit oder Pyrit - wenn sie entsprechend attraktiv sind. Bei der Größe bin ich auch eher von der "so-groß-wie-möglich"-Fraktion, mit MMs habe ich noch nie was anfangen können.

Gruß

--- Ende Zitat ---

Auch ich sammle was mir gefällt und wo ich hin komme. Wenn ich eine Fundstelle habe wo es mir Spaß macht Kristalle zu bergen, kann ich dort viele Stunden oder Tage verbringen, da habe ich kein Problem. Es kommt natürlich noch dazu das verschiedene Steinbrüche ganz in meiner Nähe zum Wohnort liegen und eine besondere Art von Calciten dort zu finden ist.



--- Zitat von: uwe am 14 Jan 07, 21:55 ---Die Größe einer Sammlung (d.h. die Anzahl der Exemplare) ist nicht ausschlaggebend. Das ist beim Mineraliensammeln das schöne, im Gegensatz zu Briefmarken, Münzen etc. wo einem immer der Katalog vorhält, was man alles nicht hat.

Natürlich kann jeder sammeln was ihm beliebt, ich bin aber der Meinung, daß beispielsweise eine gut gepflegte Lokalsammlung mit  "nur" 10 guten, selbstgesammelten Stufen anspruchsvoller ist, als ein Sammelsurium aus aller Welt. Meiner Meinung nach muß man eine Beziehung zu dem Sammelgebiet haben. (Natürlich folge ich selbst nicht immer diesen heren Maßstab.)

Gruß und Glück Auf
Uwe

--- Ende Zitat ---

Deine Meinung ist auch nicht schlecht,  es muß nicht immer aus aller Welt sein, oft hat eine Lokalsammlung auch seinen Reiz.

Eigentlich gibt es viele und unterschiedliche Meinungen, hat nicht jeder ein wenig recht!

Jürgen

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