Hallo Calciteminer,
ich glaube beim Lesen Deines Beitrages festzustellen, daß sich ein falscher Zungenschlag eingeschlichen hat.
Ich sehe genauso wie Du auch, daß durch die Schließung des Steinkohlebergbaues Arbeits- und Ausbildungsplätze wegfallen - ja sprich eine gesamte Region unterliegt dann einem Strukturwandel ... Das das Wissen ebenfalls verloren geht, versteht sich doch von selbst, darauf muß man schon gar nicht mehr eingehen.
Mein Beitrag wollte nur sagen: Eine Bergbauschließung wäre z.Z. bitter, aber weis man denn heute was unsere Kinder und Kindeskinder alles wieder reaktivieren? Sicherlich die werden von vorn anfangen. Und dies habe ich mit den Beispielen versucht zu hinterlegen.... Und außerdem wer denkt denn heute noch mittelfristig geschweige langfristig? Wohl eher die wenigsten - Auch dies ist bittere Realität.
Deine Worte:
Las dir nicht einreden das es immer Kostenfaktoren sind die darüber entscheiden,hinter solchen Entscheidungen stehen Menschen und keine Zahlen.
zeigen, daß Du meinst, ich würde hier nur die Kosten etc. im Vordergrund sehen - da liegst Du völlig falsch! Die Kosten spielten im übrigen seit Anbeginn eines jeden Bergbauvorhaben ein große Rolle. Ansonsten warum meinst Du, steht in den Geschichtsbücher bedeutend mehr über Kosten, Ausbeute, Fördermenge etc. als über die Arbeitsbedingungen, Technik etc.?
Fazit: Wird heute geschlossen, kanns in 20, 50, 100 oder mehr Jahren wieder ganz anders aussehen.
Gruß Moni
Ach so PS:
Was denkst Du was ich dafür geben würde, den Schacht bzw. das Stollensystem unter der Cu-Schieferhalde in unserem Garten zu finden? Auch dieses Wissen ist weg Verschollen vor ca. 400Jahren !!!