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Stufengrößen

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schleifer:
Hallo
Als Micromount würde ich nicht alles bezeichnen was in ein 28 x 28 mm Döschen passt, Ein Quarz in der Größe wäre doch auch mit bloßem Auge erkennbar. Micromount wäre meines Wissens eine Größe, die einer Lupe oder eines Stereomikroskopes bedarf. Ich habe auch Micro´s in Kästchen, die sind 59 x 37, aber halt mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Gruß Robert

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---eine Größe, die einer Lupe oder eines Stereomikroskopes bedarf
--- Ende Zitat ---

international sind das dann Microminerals. In einem 59 x 37 Kästchen sind es für mich Kleinstufen.

Es ist schon die Frage, ob man so weit aufgefächerte Unterteilungen braucht, allerdings haben sich einige dieser Bezeichnungen ja wirklich eingebürgert. Und wenn ich in einer Tauschliste "Kleinstufe" lese, dann habe ich eben eine Vorstellung um welche Stufengröße es in etwa geht. Sonach finde ich das Vorhaben von slugslayer durchaus sinnvoll und lobenswert.

Ich betrachte die Stufenbezeichnung unabhängig von der Kristallgröße. Klar, man wird Stufen möglichst so formatieren, dass die Kristalle in einer gewissen Relation zur Stufengröße stehen, aber nicht immer. Ich habe auch Klein- und sogar Handstufen, die ich unter dem Bino betrachten muss. Andererseits habe ich auch MM's bei denen man nicht mal eine Lupe braucht.

Zu Museumsstufe: Ja, exklusive Qualität, aber auch Größe. MM's, Kleinstufen usw. können keine Museumsstufen sein, egal wie selten/gut sie sind.

Gruß
Berthold

Schluchti:
Ich halt diese Größenangaben auch für sehr subjektiv geprägt und wahrscheinlich nicht an bestimmten Maßen festzumachende Angaben. Manche Händler definieren für Ihre Verkaufsseiten diese Begriffe, aber ein einheitliches Schema ist da auch nicht zu erkennen.

Für mich ist übrigens die Normalstufe ein Zwischenschriftt zwischen Kleinstufe und Handstufe. Handstufe veranschlage ich für mich so ab ca. 10 cm. Kleinstufe so bis 6 cm. Was dazwischen liegt, ist für mich eine Normalstufe. Aber wie gesagt, das ist nur mein persönliches Empfinden, und bin da sicher auch von der einen oder anderen Händlerkategorisierung geprägt worden.     

heli:
Ich sehe es so, dass die Größe des Minerals (mit freiem Auge sichtbar oder nicht) nicht als Kriterium für die Stufengröße herangezogen werden kann. Kaum jemand würde eine 10 x 10 cm große Stufe mit winzigen Nädelchen oder Blättchen (z.B. Annabergit, Devillin, Tirolit, Malachit ...) als Micromount bezeichnen. Daher kann man aus meiner Sicht nur die Stufengröße als Kriterium verwenden.
Allzu detaillierte Gliederungen sind hierbei auch zu vermeiden. Ich würde mich wirklich nur an den aktuellen Sprachgebrauch halten.
Micromounts (meist kleine Mineralien, oftmals Mikroskop oder Lupe erforderlich, normalerweise in Döschen gesammelt)
Kleinstufe (> als Micromounts, < als Handstufe);  Länge und Breite etwa zw. 4 -  8 cm
Handstufe (> als Kleinstufe bis etwas über die Größe der Handfläche eines Erwachsenen) 
Großstufe (> größer als Handstufe)
Der Begriff Normalstufe ist mir nicht geläufig, daher würde ich ihn streichen. Und was Museumsstufe betrifft: Tendenziell sehe ich es schon so, dass eine Museumsstufe neben einer entsprechenden Qualität zumindest eine bestimmte Größe haben soll. Man soll ja auch (meist aus einiger Entfernung durch Glas) was sinnvolles sehen.

Heli
         

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