Ich klink mich hier doch mal ein.
Man kann grundsätzlich alles verwenden, was geeignet ist einen Stein in zwei Hälften zu zerlegen. Die Frage ist doch wie häufig will man eine Säge nutzen und welches Schnittergebnis wird gewünscht.
Zunächst einmal zum Kühlmittel.
Wasser und Wassergemische sind recht ungeeignet. Wasser hat einen zu geringen Kühleffekt und bindet zu viel Schneidstaub. Die Folge ist hohe Hitze, welche die Standzeit des Blattes herabsetzt, den Schnittverlauf negativ beeinflußt und den Achat beschädigen können. Viele Risse werden erst beim Sägen erzeugt.
Wenn man eine Bestenliste der Kühlmittel aufstellen will, liegt Wasser auf Platz 10 und ein Mittel auf Paraffinbasis mit niedrigem Flammpunkt und Entsorgungsproblemen, kombiniert mit einem Bindemittel, auf Platz 1. Dazwischen liegen Produkte wie Rapsöl, Bio-Diesel usw.
Man kann auch sagen, je besser das Kühlmittel, um so nachteiliger sind die Umwelt- und Gefahrenpunkte.
Die Suche nach dem unbrennbaren, Schneidstaub bindenden, unschädlichen, kompostierbaren, bestens kühlenden und billigen Kühlmittel gleicht der nach der eierlegenden Wollmilchsau.
Ich kann nur folgende Tip´s geben.
Wenn man sich erst noch eine Säge anschaffen will, sollte man die Größe des Blattes an der häufigsten Größe der gefundenen Stücke orientieren. Die liegt in der Regel unter 10 cm. Es ist billiger, ab und an größere Stücke fremd sägen zu lassen, als für die wenigen Stücke eine größere Säge zu betreiben.
Ein wichtiger Punkt ist die Drehzahl der Säge. Anstatt nach anderen Kühlmitteln zu suchen, kann man auch mittels eines Frequenzumrichters, eines anderen Motors oder einer anderen Riemenscheibe die Drehzahl nach unten regulieren. So dauert der Schnitt zwar länger, aber die Ansprüche an das Kühlmittel sinken.
Ralf