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Wert einer alten Stufe
Schluchti:
Mitunter verfallen wir aber auch hier in D in einen Preiswahnsinn, wenn es um einheimische, klassische Stufen geht. Ein Bekannter von mir bezieht nicht selten Stufen aus USA/ UK, weil diese Stufen dort mitunter noch weitaus günstiger bewertet sind, als hierzulande. Kommt also auch andersherum vor.
Klinoklas:
Hallo Thomas
Selbstverständlich ist das auch in Deutschland schon der Fall.
Die Frage ist nur wohin diese teils unverschämt überzogenen Preise noch führen.
Ich habe mal auf einer Webseite eine gut dokumentierte Fotostrecken einer Börse in Spanien
gesehen. Es fing mit 2002/03 an. Wunderschönes Angebot Preise sehr gut.
(Preise waren auf den Fotos zu sehen)
2004/05 das Angebot war nur noch zum Teil gut und es gab viel Schmuck usw.
(Preise waren nur teilweise auf den Fotos zusehen und recht teuer oder mußten vom Fotografen
nachträglich entfernt werden)
2006 war das Angebot an Mineralien alles andere als reichhaltig überwiegend Schmuck
(Preise mußten vom Fotografen nicht entfernt werden weil keine Preischilder mehr vorhanden waren)
Die neue Marotte. Bei Stufen über 200 € was keine Seltenheit ist klebt der Preis nur noch unter dem Mineral.
Und nachdem ich den ersten Schock nach dem gucken überwunden habe versuche ich das Mineral
mit Samtfingern wieder ins Kästchen zu legen und möglichst unaufffällig aber zügig davonzulaufen. ;)
Da bleibt eigentlich nur noch selbersammeln und tauschen übrig. Ich bin doch kein Goldesel.
Gruß
René
joachimotto:
Ja, das kenne ich! War letztens in Stuttgart auf der Börse. Da hatte auch jemand viele alte Stufen, hauptsächlich ged. Kupfer mit Etiketten von der Staatlichen Mineralienniederlage Freiberg. Ganz viele, alle mindestens 90€. Hat mich etwas gewundert, der muss doch hunderte davon bekommen haben. Alle über hundert Jahre alt? Weis nicht.
Er hatte auch eine Riesenstufe Fluorit aus Rottleberode. Grosse dreckiggrüne Kristalle, etwa 40x20x20cm, Kristallgrössen von über 4cm Kantenlänge. Als ein schönes Stück, auch wenn die Farbe etwas dreckig aussah, und die Kristalle eher trüb waren. Mit einem herrlich schönen alten Etikett. Naja, als ich den Preis sah hätte ich fast laut gelacht. 4200€!! Naja, wers braucht....
oro:
- Eine Stufe ist immer das wert, was einer bereit ist zu bezahlen.
Der einze zahlt wenig, der andere sehr viel, manche (wie ich) meistens nichts weil es nicht in das Sammelgebiet paßt.
- Eine Stufe ist immer dort am teuersten wo sie herkommt. Vor Ort haben die Leute einen Bezug, woanders kennen sie oft nicht mal den Fundort. So kann man öfters Schnäppchen machen wenn man weiter wegfährt. Als ich noch auf Börsen ging (vor vielen, vielen Jahren) konnte ich so manch gutes alpines Stück günstig etwa auf tschechischen Börsen erwerben.
Als lustige Episode sah ich mal in einem Jahr denselben Händler in St.Marie, München, Tisnov und Wien mit den gleichen Stücken und gleichen Preisetiketten - jedoch immer in der damaligen Vor -EU Währung. Natürlich kaufte ich in Tisnov um tschechische Kronen.
Klinoklas:
Naja manche Preisvorstellungen sind schon abstrus.
Aber es beruhigt mich das ich nicht der einzige bin dem es mächtig auf den Keks geht ;-)
Gruß
René
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