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Fehlende Fundstellen Deutschland - warum

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Goldi85:
Hallo,
also wenns interessiert, ich könnt nen Bericht über die Manganlagerstätte der Lindener Mark beisteuern, liegt ja praktisch vor der Haustür. Gibt zwar da (fast) nix mehr zu finden, ist aber trotzdem ne interessante Gegend. Hat ja auch eine gewisse geschichtliche Bedeutung...

Gruß  Daniel

TKMineral:
Na und ich muß mich dann mal ums Saarland kümmern  ;)

der Sauerländer:
Hallo Peter

hmmmmhhh....so ganz verstehe ich deinen leichten Vorwurf nicht. Es ist m. E. nicht nur der fehlende Wille. Es ist auch das Programm, was man ja von den Grundprinzipien her beherrschen muss.
Mir hat bisher der Philip "auf die Sprünge" geholfen. Zumindest was das 1. Einrichten der Seite angeht. Auch den Rest haben mir Leute wie der Schatten u. a. beigebracht. Mittlerweile komme ich klar. Aber jeder eben nicht. Ich denke mir, dass hier so einige gerne mitarbeiten würden, aber die Technik blockiert halt den guten Willen.
Gestern habe ich den Sandkasten vom bardenoki studiert. Da erklärt er, wie man ganz leicht die Koordinaten einpflegen kann.
Tut mir leid....ich bin zu blöd oder zu alt oder beides.
Das andere ist die Zeit. Wer hat die überhaupt noch? Für die Caspari-Seite habe ich 2 Wochen gebraucht. Natürlich nicht am Stück, aber meine Birgit hat einige Tage, ziemlich kariert, aus der Wäsche geguckt.

Is nicht ganz so einfach. Sei nachsichtig, bitte. Man braucht ja noch Ziele.

der sauerländische......

Wilhelm

smoeller:
Hallo,

Ich denke, das das Fehlen von Fundstellen aus genannten Gebieten sicherlich mehrere Gründe hat. Der wichtigste dürfte wohl das sein, was gemeinhin "Futterneid unter Sammlern" genannt wird, bzw. die Furcht davor. Wenn ich mir den aktuellen Fall von TK-Mineral anschaue, kann ich gut verstehen, weshalb viele vor einer Veröffentlichung zurückschrecken. Fundstellen, die noch Funde bieten. werden da in der Regel geheim gehalten oder nur an Bekannte und Freunde weitergegeben.

Dies Leitet schon zum nächsten Punkt über: Die Zerstörung von Fundstellen durch Raubsammler. Wer veröffentlicht schon gern eine gute Fundstelle, wenn er damit rechnen muss, beim nächsten Besuch 3 Meter tiefe Krater und Blechdosen statt Stufen zu finden.

Ein weiteres Thema ist, dass viele Fundstellen heute entweder geschützte Bereiche (NSG,LSG,Denkmal) sind oder der Eigentümer/der Forst etwas gegen Sammler hat. Den wenigen Besitzern von Steinbrüchen oder Landeigentümern, die Sammlern gegenüber nicht mit einer Strafanzeige reagieren, wird keiner so schnell eine ganze Horde von Raubgräbern auf den Hals hetzen.

Ich bin im Moment auch eher zurückhaltend, was die Veröffentlichungen anbelangt. Zu oft schon sind Fundstellen völlig sinnlos zerstört worden, nur weil einige Sammler nicht genügend Profit schlagen konnten.

Auf der Strecke bleiben dabei die vernünftigen Sammler, die sich an ihren Funden erfreuen wollen und peinlich auf Verbote und Einschränkungen achten, sich immer Enthaftungen/Genehmigungen holen und die Löcher wieder zuschütten.

Zudem möchte ich hier anmerken, dass ein einziger Fundstellenbericht in der Regel mitsamt Recherche, Bildern, Textformulierung, Mineralienliste und notwendigen Korrekturen 2-3 Tage, bei umfangreichen Fundstellen mit bewegter Geschichte oder Bergbaurevieren auch schon mal über eine Woche dauert. Im Moment arbeite ich an meiner Diplomarbeit und habe daher kaum Zeit für aufwändige Themen zur Verfügung. Vielen dürfte es ähnlich gehen.

@raritätenjäger: Du bekommst den Chalkopyrit von Lieth noch. Werde auch mal Fotos machen, auch mal von der Grube, wenn ich mal wieder hinkomme.

Zu den anderen Gebieten kann ich leider nichts beitragen, kenne mich dort überhaupt nicht aus. Und reine Zusammenschriften aus der Literatur sind mir ein Gräuel. Davon halte ich nichts. Man muss schon einen Bezug zur beschriebenen Gegend haben.

Glück Auf!
Smoeller

raritätenjäger:
Hallo,

@smoeller: Hat Zeit. Aber Fotos wären toll. Sowohl vom Bruch selbst, als auch von Mineralien (was ich von dort an Fluorit und Gips besitze, ist nicht sonderlich repräsentativ :P) Die beiden Male, als ich in Lieth war, hat es einmal heftig genebelt und einmal hat es Bindfäden geregnet. War nur jeweils ne Stippvisite. Habe also keinerlei Fotos von dort. Auch über die Montanhistorie dort weiß ich leider nicht allzuviel...

Glückauf
Andreas

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