Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Unbekanntes Sulfat
McSchuerf:
Pseudomorphose von Chrysokoll nach Serpierit wäre auch möglich aber reiner Serpierit ist immer himmelblau und ich habe noch nie einen Himmel gesehen der in diesem Blau gefärbt sein soll.
Außerdem habe ich genauso ein Foto schon in einer der Lapis-Ausgaben gesehen (in welcher, weiß ich nicht mehr) und da stand Pseudomorphose von Chrysokoll nach irgendwas..sieht jedenfalls genauso aus - samt Färbung ..das spräche auch dafür..
..und ..
--- Zitat ---und Chrysokoll kann ich jedenfalls völlig ausschließen, Connelit auch- passt nicht von der Kristallform, ebenso Caledonit wegen der Farbe.
--- Ende Zitat ---
..das Gegenteil ist der Fall..Du kannst auch nicht direkt ein monoklines Mineral von einem orthrhombischen Mineral so ohne weiteres auseinanderhalten und Caledonit zeigt eben gerade dieses Blau - Serpierit aber eben nicht!
..aber..auch egal..glaubt was Ihr wollt! :)..für mich ist das fast eindeutig eine Pseudomorphose von Chrysokoll nach einem strahligen Mineral, das vermutlich orthorhombisch ist!
..Deine Härteangabe von 3-4 oder weniger passt übrigens auch auf alle von mir benannten Minerale - insbesondere auf Chrysokoll! Und ob der Strich mehr grünlichweiß oder bläulichweiß ist..das ist Auslegungssache!
Sei doch froh über diesen Bestimmungsvorschlag.. :)... schließlich hättest Du dann etwas ganz Besonderes..sofern tatsächlich zutreffend..aber Fotobestimmung kann immer nur ohne Gewähr sein... :)
Gruß Peter
thothie:
:D
Hallo Leutchen,
schon einleuchtend Eure Hypothesen!- Insbesondere Pseudomorphose n. Malachit/Serpierit
Doch eine Sache muß unbedingt noch geklärt werden!
Farbe :himmelblau -Habe ich überhaupt angegeben, da sie auf dem Foto nicht rüberkommt. Die Nikon macht mir da nen Grünstich rein
Chrysokoll habe ich auch ausgeschlossen, da beim Säuretest keine Gelbidung sichtbar war und sich das Mineral ruck zuck zersetzte.
Wenn wir jetzt bei der Hypothese: Pseudomrphose.... bleiben, fällt mir da Linarit/Posnjakit ein, die habe ich genau von diesem Fundpunkt- Sie haben original die gleiche Farbe und ein identisches Säureverhalten.
Also Linarit/Posnjakit pseudomorph nach Malachit?
Mir ist nur nichts darüber bekannt, ob die auch Pseudomorphosen bilden.
Malachit gibt es auch dort und bildet ähnliche garbenförmige Aggregateneben Cerussit.
thothie:
:P :P :P
Fehlerteufel ;D ;D ;D
Gemeint ist Langit, nicht Linarit!
Uwe Kolitsch:
Sieht mir eindeutig nach Pseudomorphose aus.
Uwe Kolitsch
thothie:
:D
Also Pseudomorphose!
Aber was und wonach?
Die Beschreibungen über die Lösungseigenschaften von Sulfaten, haben mich dazu bewogen die Stufe dahingehend noch mal genauer zu untersuchen.
Auf der Unterseite befindet sich übrigens die gleiche Substanz, allerdings als amorpher Belag mit sporadischen monoklinen Einzelkristallen.
Hier die Ergebnisse:
Das Mineral ist schnell löslich in verdünnter HCl, Ammoniak und kaltem Wasser.
Das Material verfärbt sich von himmelblau nach weiß, ohne daß es zu einer Verfärbung
der Lösung kommt.
Die Härte ist vermutlich geringer als 3
Nun halte ich Zink- oder Kupfervitriol für wahrscheinlich.
Bei der Literaturecherche blieben hinsichtlich der sonstigen Eigenschaften nur noch Chalkantit und Ransomit übrig.
Chalkantit färbt die Lösung blau und hat eine trikline Kristallform.
Also Ransomit? ??? :-*
Wer kennt dieses Mineral und kann was über seine Eigenschaften sagen? :-*
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