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Autor Thema: Rutengänger  (Gelesen 33544 mal)

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Offline uwe

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Rutengänger
« am: 09 Sep 07, 16:31 »
Hallo,

mich würde mal interessieren, ob jemand Erfahrung mit Wünschelruten bzw. Rutengängern, gleich welcher Art, beim Aufspüren von Erzbrocken auf alten Halden gemacht hat.

OK, natürlich ist mir bekannt, daß Wünschelruten nach der allgemeinen Lehrmeinung Unsinn sind. Aber wenn man immer der allgemeinen Lehrmeinung gefolgt wäre, dann würde man wohl heute noch die Erde für eine Scheibe halten. Ich habe bis vor kurzen auch nicht an Wünchelruten geglaubt, bis ich durch einen Sammler eines besseren belehrt wurde. Aus diesem Grund möchte ich das Thema mal zur Diskussion stellen.

Glück Auf
Uwe

Offline berthold

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Re: Rutengänger
« Antwort #1 am: 09 Sep 07, 17:15 »
Hallo Uwe,

Zitat
Aber wenn man immer der allgemeinen Lehrmeinung gefolgt wäre, dann würde man wohl heute noch die Erde für eine Scheibe halten.

Es gibt zwei Dinge: Wissen und Glauben. Jetzt sortieren wir mal.

Wissen: Wissenschaft, "allgemeine Lehrmeinung", Mineralogie, Geologie, Astronomie, Physik, Chemie ....
Glauben: Religion, "Aberglauben", Esoterik, Heilsteine, Wünschenrute ...

Unzweifelhaft war das mittelalterliche Weltbild vom Glauben geprägt, auch vom Glauben die Erde sei eine Scheibe. Das entsprach übrignes auch zu dieser Zeit nicht dem Wissen der Gelehrten und Seefahrer vor Kopernikus. Doch, wie gesagt, Glauben kam vor Wissen. In unserer Zeit ist das ansders. Wir wissen dass die Erde eine Kugel ist.

Es ist also genau anders herum: Wäre man nicht dem Glauben sondern dem Wissen gefolgt wäre die Erde schon vor 2500 Jahren eine Kugel gewesen.

Mit dem Glauben der Wünschelrutengänger ist es nicht anders. Wir wissen heute dass es nicht geht.  Jeder der etwas anderes behauptet ist aufgefordert das unter Beweis zu stellen. 1.000.000 Dollar winken.

Gruß
Berthold



Offline Kerloc

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Re: Rutengänger
« Antwort #2 am: 09 Sep 07, 17:26 »
Nun die Sache mit den Wünschelruten ist etwas kompliziert...

Rein logisch ist es nicht möglich Erzadern, Wasser oder Öl mit 2 Drähten zu finden. Die vermeindlichen Ausschläge können durch unterbewusste Bewegungen ausgelöst werden.

Allerdings sind einige Fälle bekannt die die Wissenschaft nicht erklären kann. Uri Geller zum Beispiel verdiente Millionen indem er Öl,Erze,Wasser und sogar Diamanten aufspürte.

Ich persöhnlich halte nichts von dieser Methode aber jeder muss es für sich selbst ausmachen.

MFG Kerloc

Offline berthold

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Re: Rutengänger
« Antwort #3 am: 09 Sep 07, 17:44 »
Hallo,

Uri Geller  :D  Wikipedia:
Zitat
Wie Geller selbst zugibt, können seine Vorführungen von Bühnenzauberern nachvollzogen werden. Alle von Geller gezeigten Kunststücke gehören auch zum Repertoire von Bühnenmagiern.

Geller hat nie Millionen mit dem Auffinden von Lagerstätten, Öl und Erzen verdient. Möglicherweise hat er versucht so Geld zu verdienen, aber welche Lagerstätten hat er denn gefunden ?

Also bitte, keinen solchen Schmarrn schreiben.

Gruß
Berthold

Offline uwe

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Re: Rutengänger
« Antwort #4 am: 09 Sep 07, 19:22 »
Ich möchte die Diskussion nocmals etwas anheizen.

Zuerst einmal beneide Berthold um seine felsenfeste Weltanschauung: "Nur was der Professor gesagt hat ist war und das menschliche Wissen über unsere Umwelt ist 100%ig."

Dabei gibt es noch recht viel, was wissenschaftlich noch (?) nicht zu beweisen - oder wirklich Scharlatanerie ist. Das ist eben das Dilemma: Als wissenschaftlich begründet gilt eben nur, was jederzeit reproduzierbar ist. Und das ist u.a bei Wünschelruten nicht möglich. Bei manchen geht es und bei den meisten nicht. Keiner weis, warum es bei manchen Menschen geht.

Ich habe, wie bereits angedeutet, bis vor kurzen auch nicht an die Wirkungsweise von Wünschelruten geglaubt, bis ich sah, wie jemand mit einem gebogenen Draht einen Erzklumpen in etwa 40 cm Tiefe aus der Halde gegraben hat. Ich habe es dann natürlich bei diesem Brocken auch probiert, aber ohne auch nur den geringsten Ausschlag. Bis dann der Finder meinen Arm mit dem Draht angefaßt hat. Ich wollte es nicht, aber der Draht drehte sich. Kann zufall sein, aber die Funde, die in meiner Gegenwart trotz voherigen Absuchen mit den Metalldetektor nur mit dem Draht gemacht wurden, haben mir doch zu denken gegeben.

Übrgens, auch Telepathie gilt als unwissenschaftlicher Unsinn. Trotzdem forscht die US-Armee, und sicher auch die Russische Armee, auf diesem Gebiet. Ich denke auch an viele Methoden der asiatischen Medizin - oftmals wissenschaftlich nicht zu beweisen, aber hochwirksam.

Glück Auf
Uwe

Offline Kerloc

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Re: Rutengänger
« Antwort #5 am: 09 Sep 07, 19:59 »
Da gebe ich Uwe allerdings recht, es gibt noch so einiges was noch nicht erforscht worden ist.

Uri Geller hat ein geschätztes Vermögen von 40 Millionen € ungefähr 70% Prozent davon sind nach eigenen Angaben von Firmen die ihn dafür entlohnt haben, dass er wichtige Rohstoffvorkommen entdeckt hat.
Es gibt keine wirklichen Beweise gegen diese Methode allerdings auch keine dafür...

Wie gesagt ich selber glaube nicht daran - man soll nicht alles glauben was man sieht. Der Trick mit dem Löffel biegen kann man sich bei You tube auch angucken.

Gruß
Kerloc

Offline heli

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Re: Rutengänger
« Antwort #6 am: 09 Sep 07, 20:09 »

Offline minuwe

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Re: Rutengänger
« Antwort #7 am: 09 Sep 07, 21:36 »
Hallo Wissende und Glaubende,

obwohl ich von dem was ich glaube erst wenig weiß, glaube ich Uwe das Erlebnis mit dem Auffinden mithilfe der Wünschelrute. Ein ernstzunehmender und glaubhafter Kollege führte mir das mal mit zwei Schweißdrähten (Stahl, DM 3 mm, Länge 1m, an den Halteenden ca. 0,12 m rechtwinklig gebogen) an einer wandverlegten Wasserleitung vor. Hier weiß ich: es hat funktioniert: Als er sich der Leitung auf ca. 0.5 m näherte, zog es, ohne dass er die Händestellung änderte, die Drähte in Richtung der Leitung. Ich habe dann nur mal versucht, ob man das manipulieren kann, aber durch bloßes Halten der Drähte, Halteenden genau lotrecht, konnte ich die Drähte nicht verdrehen.

Mir ist auch bekannt, dass vor noch nicht allzu langer Zeit besonders manche Bauern Wasseradern auf ihrem Grundstück erfolgreich aufspürten, die das nicht konnten, holten einen Rutengänger, der dann erfolgreich war. Dieses habe ich aber nicht selbst gesehen.

Bedenkenswert ist sicher auch, mit welch schwachem Feld ein Dedektor arbeitet und trotzdem funktioniert. Wenn Lebewesen elektrische Spannung im eigenen Körper erzeugen, kann ich mir gut vorstellen, dass sowas auch bei einigen Menschen in höherem Maße zutrifft. Dieses zu empfinden ist dann sicher kein Hexenwerk. Ob die erzeugten Felder die Drähte rein energetisch in Bewegung setzen können, kann ich nicht einschätzen.

@ Uwe: Bis zu welchem Minimum an Korngröße kann der dir bekannte Rutengänger Erze finden, etwa einzelne Silberlocken  :o ?

Glück Auf
Uwe

Offline loparit

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Re: Rutengänger
« Antwort #8 am: 09 Sep 07, 22:13 »
Oh Ho

wir hatten hier schon einmal eine solche Diskussion und die hat nichts gebracht. Entweder man hat etwas mit dem Wünschelruten erlebt und hat sich seine Meinung gebildet, oder man versucht einmal Kontakt zu einem Wünschelrutengänger zu bekommen um sich davon zu überzeugen.

Die Aussage nur weil man es nicht wissenschaftlich belegen kann, funktioniert es nicht, ist und bleibt eine unprofessionelle Aussage. Auch die Tatsache, dass jemand eine gewisse Summe $$$$$$$ geboten hat oder immer noch bietet sagt überhaupt nichts aus über das Wünschelrutengehen.

Ich selbst habe Jahrelang einen Wünschelrutengänger gekannt und meine eigenen Erfahrungen sammeln können. Diese sind so überzeugend, dass mir da niemand etwas anderes erzählen kann. Aber das habe ich alles schon einmal in einer ähnlichen Diskusion niedergeschrieben.

Allerdings ist eines auch war, es gibt jede Menge Leute die anderen das Geld aus der Tasche ziehen mit dieser angeblichen Fähigkeit! Deshalb würde ich da einem Fremden gegenüber sehr vorsichtig sein.

Der verstorbene Wünschelrutengänger war ein langjähriges Mitglied unserer Bergbau- und Mineraliengruppe und ohne ihn und diese Fähigkeiten wären vielleicht einige alte Bergbaue heute noch verschlossen und könnten nicht begangen werden.

Gruß loparit

Offline trommeln

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Re: Rutengänger
« Antwort #9 am: 09 Sep 07, 22:47 »
Als ich ca. 16 war kam ein Bekannter vorbei und hat mit 2 Drähten bei uns Wasseradern angezeigt. Ich habe es dann auch selber probiert und es war verplüffend, wie stark es mir die Drähte auseinandergezogen hat. Genau in die richtige Richtung! Mein Vater musste bestätigen, genau dort eine Wasserleitung gelegt zu haben.

Vor wenigen Jahren wollte ich das meinem Mann beweisen und habe es auf der neuen Strasse bei uns probiert. Es hat nicht funktioniert. Kann aber sein, dass wir im Riedgebiet wohnen und zuviel Wasser unter der Strasse unterwegs ist.

Offline berthold

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Re: Rutengänger
« Antwort #10 am: 09 Sep 07, 22:51 »
Hallo Uwe,

Zitat
"Nur was der Professor gesagt hat ist war und das menschliche Wissen über unsere Umwelt ist 100%ig."

Böse Unterstellung! Das habe ich nie behauptet. Das ist genau die Schiene, in der Esoteriker fahren. Erst werden Behauptungen aufgestellt ("Wünschelrute funktioniert"), auf kritische Anmerkung, dass das Glaube (Aberglaube, Esoterik ist) wird das rationale Weltbild in Frage gestellt, ein Weltbild das uns sehr viel gebracht hat, dem jedermann vertraut wenn er das Handy oder die Mikrowelle einschaltet bzw. den Motor seines KFZ's anlässt. Das einzige, was man diesem Weltbild oder der Wissenschaft  vorwerfen könnte ist, dass es/sie nicht alles erklären kann. Aber: Kein ernsthafter Wissenschaftler behauptet dass unser Wissen über die Welt in irgendeiner Weise vollständig ist. Im Gegenteil, die wissenschaftliche Forschung versucht bekannte Lücken mit Wissen zu füllen und Neues zu finden. Probematisch wird es immer dann wenn Leute ihren Glauben dann anderen verkaufen wollen. Verkaufen oft im wahrsten Sinne des Wortes.   

Aber zum Thema Wünschelrute. Warum sollte ich mein rationales Weltbild für die Erklärung eines Wünschelruten-Effektes in Frage stellen, wenn es diesen Effekt nicht mal gibt? Da gibt es genügend Experimente, die beweisen, dass es nicht geht - unabhängig von dem, wer es versucht hat ("Bei manchen geht es und bei den meisten nicht."). Kein einziges Ruten-Experiment konnte bislang einen Effekt zeigen der von der Wissenschaft nicht erklärt werden konnte.
http://gwup.org/themen/texte/erdstrahlen  http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/wasserad.htm
Mehrfach haben mich schon Wünschelrutengänger "bekehren" wollen, ich bin offen für jedes Experiment. Egal ob ich die Knickrute selbst in der hand hatte, vorher ausgpendelt wurde oder im Morgentau den Rutengänger begleitet hatte, es war nie etwas. Angaben eines Rutengängers im Wölsendorfer Reviers über Schachttiefe (mit der Rute ausgemessen) und die Position eines alten Stollens erwiesen sich als falsch.

Zum Thema Geller: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24973/1.html Bitte lesen, wer dann noch einen Satz über die "paranormalen Fähigkeiten" von Geller ernst nimmt, dem kann man leider nicht helfen.

Noch was: Ich finde Gauben nicht schlecht, ich selbst habe auch einen Glauben.

Gruß
Berthold

Offline Stefan

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Re: Rutengänger
« Antwort #11 am: 09 Sep 07, 23:42 »
Ich finde Berthold hat es doch schon richtig gesagt

Zitat
...das unter Beweis zu stellen. 1.000.000 Dollar winken.

Ich kann mich Berthold nur anschließen, es gibt keine Beweise. Keines der hier angeführten Beispiele würde auch nur im entferntesten einer wissenschaftlichen Untersuchung stand halten. Den Namen Uri Gella als Beweis anzuführen - uuuuuh mir graust es. Im Ernst wer an sowas glaubt, ist wirklich im Bereich des Glaubens und nicht des Wissens unterwegs.

Es gibt mehr als wir bisher zwischen Himmel und Erde erfassen können. Auch die Frage nach Wünschelruten-Gängern zum auffinden von Erzen und deren Erfahrungen ist völlig korrekt. Das ist ein erster Ansatz zu erfahren was an der Sache dran ist. Ein Beweis kann aber weder in die eine noch die andere Richtung in diesem Forum erbracht werden. Dazu müsste man schon etliche Testreihen machen.

Besten Gruß Stefan





Offline caliastos

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Re: Rutengänger
« Antwort #12 am: 10 Sep 07, 10:29 »
also das mit den wünschelruten is echt so ne sache. daß jetzt dami wasser, diamanten, erz und co aufspüren lassen will mir nicht so recht in den kopf. auf was basiert das? elektrische leitfähigkeiten, magnetismus und co? alles in einem teil? naja...
zwar ist es erstaunlich wie manche immer wieder was finden. lustig wird es wenn man das dann auf die probe stellt und das meistens zufällig dann versagt.

was mich ja schonmal gänzlich stört is die aussage: "wasserader" zu finden. ja was für ein blödsinn is das denn? wasseradern? also das gibt es definitiv nicht, zumindest nicht im boden (klüfte und karst mal "ausgenommen", die sich so bezeichnen lassen "könnten"). da wasser +/- flächig durch den untergrund tingelt findet man es an sich immer, sofern man richtig gräbt. manche stellen sind für wasserfunde undenkbar, wie z.b. anhöhen.
erze finden, naja.... denke dazu muß das erzkörperchen schon sehr starke auswirkungen haben. aber hat wer nen sinn für magnetismus von den menschen?

ich sag es mal so: es ist viel wahrscheinlicher, daß die funde schlicht und einfach auf allem anderen als auf einer sonderbaren fertigkeit basieren.

bsp:
zonen mit erhöhtem wasseraufkommen erkennt man an der vegetation und der morphologie, ebenso erzvorkommen in der nähe. anhand der gesteine und dem zeugs was so herumliegt kann man auch schon vermuten was da noch so sein könnte. hinweise gäbe es genug. aber hat jemand schon mal nen rutengänger nach seinen kenntnissen gefragt (die er sicher nicht verrät)? mit genug erfahrung und hinweisen, evtl vorheriges kartenstudium läßt sich vieles aufspüren. auf die art sucht man seit jeher rohstoffe und co. nur das nun der rute zuzuschreiben... naja. machen wenige und beweisen daß es so is konnte das niemand bisher. seid wann steht denn nun diese prämie offen. doch schon recht lange soweit ich weiß.


by the way:
obwohl in meiner umgebung nix sinnvolles zu finden ist, so finde ich bei exkursionen dennoch immer die verrücktesten und besten teile. und das an sich nur so nach gefühl. bischen hierhin schlendern, bischen da hin, hmm, joa, die stelle sieht gut aus, klopfklopf und es fällt einem teilstücke von 30 x 30 cm eines ammoniten von einst 1 m größe vor die füße. dauer der aktion: 3 minuten maximal.
oder die aufgabe: findet hier mal fuchsit (gebiet extrem stark abgesucht). keiner findet was und ich stolper nach 5min darüber.
bin ich jetzt ne wünschelrute? nö. meine ich nicht. is halt so. und die bezeichnung trüffelschwein wird man so auch nicht mehr los. keine chance.
is halt so.

Offline uwe

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Re: Rutengänger
« Antwort #13 am: 10 Sep 07, 15:36 »
Da ich die Diskussion angefangen habe, muß ich doch etwas richtig stellen, um nicht in die esoterische Ecke gestellt zu werden. Ich wollte eigentlich nur mal wissen, wer schon entsprechende Erfahrungen gemacht hat - so lautete auch meine Frage. "Loparit" und "trommeln" haben ebenfalls dem Effekt der Wünschelrute erlebt. Danke für diese Antworten.

Es geht hier nicht darum etwas zu beweisen. Das es Leute gibt, bei denen die Drähte ausschlagen ist oft beobachtet worden, aber selbst wenn es 1000 solche Beobachtungen gäbe, wäre das für die Wisssenschaft kein Beweis. Offiziell anerkannt würde dieses Phänomen nur dann, wenn die Ursache bekannt wäre - und das ist es eben nicht.

Ich bin sicher, daß zahlreiche ernst zu nehmende Wissenschaftler diesen Effekt kennen und - vermutlich heimlich - daran forschen, denn es käme einem Karriere-Selbstmord gleich dies zuzugeben. Die Meute würde sofort aufheulen.

Uri Geller habe nicht ich in die Diskussion gebracht. Meines Wissens hat er sein Geld nicht mit Rutengehen verdient sondern mit Tricks, die er als menschliche magnetische Strahlung bezeichnet hat. Leute, die die Gabe des Rutengehens besitzen, machen meist kein derartiges Aufheben davon. Die verbiegen auch keine Löffel durch Reiben.

Tja caliastos - das ist eben das Problem, daß niemand weis - auch die Rutengänger nicht - wie das funktioniert. Den Herrn mit dieser Fähigkeit, welchen ich kenne, hat es mal einen anderen Rutengänger nachgemacht und festgestellt, daß es beim ihm klappt. Besondere Kenntnisse nützen nichts, wenn man auf einer großflächig aufgefahrenen Halde mit der Rute etwas findet. Wo die interessanten Schüttungen sind ist mir auch bekannt, trotzdem waren mir keine derart zielgerichteten Funde möglich.

Übrigens Wasseradern gibt es schon, auch wenn es keine Adern im Sinne eines unterirdischen Rohrleitungssystems sind. Es sind eher Grundwasserströmungen. Wenn eine  Wasserader an die Oberfläche kommt, spricht man von einer Quelle - hast doch sicher schon mal eine solche gesehen, caliastos ? Auch Bergleute kennen Wasseradern und fürchten sich davor, eine anzuschlagen.

Gruß
Uwe

Offline Robin

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Re: Rutengänger
« Antwort #14 am: 10 Sep 07, 16:09 »
Es geht hier nicht darum etwas zu beweisen. Das es Leute gibt, bei denen die Drähte ausschlagen ist oft beobachtet worden, aber selbst wenn es 1000 solche Beobachtungen gäbe, wäre das für die Wisssenschaft kein Beweis. Offiziell anerkannt würde dieses Phänomen nur dann, wenn die Ursache bekannt wäre - und das ist es eben nicht.

das sehe ich anders - Beweis heißt hier das Phänomen ist gut feststellbar bzw es handelt sich um mehr als nur Zufall. über die Ursache kann man dann später streiten. es gibt in die Wissenschaft viele Sachen die (noch) nicht eindeutig verstanden werden, aber deswegen sind die Beobachtungen nicht weniger wert.

also: mehrere objektive Tests und belegen daß es das Effekt wirklich gibt. Bis dann bleibt es nur Glauben :P

Gruß Robin

 

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