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Rutengänger

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Goldi85:
Wenn es Leute gibt, bei denen dieser Effekt regelmäßig und mit hoher Zielgenauigkeit funktioniert, dann sollte dies schon überprüft werden. Eine solche Fähigkeit würde schon etwas an Verantwortung mit sich bringen. Dass es unter Versuchsbedingungen nicht funktioniert, kann man einfach nicht akzeptieren. Es gibt so oder so Erfolgsdruck und einen Versuch könnte man ja auch sehr praxisnah durchführen.
Eigene Erfahrungen habe ich auf dem Gebiet nicht, ich wüsste aber auch nicht wies funktionieren sollte; Da gibt es einerseits viel Geschäftemacherei in der Eso-Ecke, andererseits gibt es aber auch wieder viele Fälle, die sich zumindest glaubwürdiger anhören. Ich denke aber, den anfangs erwähnten Fall mit dem Erzklumpen auf der Halde kann man ziemlich sicher in den Bereich der Wahrscheinlichkeit stellen, auch ich war schon öfters auf großflächigen Halden und die erste ziellose Grabung gab dann einen Volltreffer, gleiches dürfte für sog. "Wasseradern" gelten. 

Gruß  Daniel

der Sauerländer:
nun mal sachte.....

ich bin weder esoteriker noch abergläubisch noch ein spinner oder sonst was.
von beruf techniker und ansonsten ein schlimmer realist.

ob das bei wasser oder erz oder alten kochpötten funktioniert, weiß ich nicht. das es bei starkstromkabeln funktioniert, habe ich mit eigenen Augen gesehen. ob das jetzt am hochwertigen kupfer lag oder an dem elektrischen spannungsfeld, kann ich auch nicht sagen. die "rute" bestand aus schweißdrähten. ob der kollege in etwa wusste, wo das kabel lag, war mir nicht bekannt.

ansonsten bin ich tolerant. soll doch glauben, wer will, was er will und wie er will. und wenn es nicht funktioniert ist mir das auch egal.
mein metallsuchgerät garett nimmt mir das gewusel ab ;) ;D

und jetzt lasst uns wieder über steine reden

caliastos:
also daß es bei starkstromkabeln klappt würde ich sogar nicht anzweifeln. die dinger können zuweilen schon ein saftiges feld erzeugen. auch die geoelektrik arbeitet mit feldern. allerdings sind die meßgrößer verdammt klein, die geräte hoch sensibel und das ergebnis dennoch nicht absolut exakt. wie das dann mit ner rute klappen soll is mir schleierhaft, zumal beide effekte nicht zusammenhängen.


--- Zitat ---sondern dass die Stäbe selber die "Energie" aufgenommen haben.
--- Ende Zitat ---

was für ne energie? die nicht nachweisbare tachyon und dingsdaenergie, die so super wirken soll, aber nicht nachweisbar ist? wie soll etwas, daß bislang nur theoretisch als möglich existent aber nicht nachweisbar besteht so extreme effekte erzielen? eine energie mit so nem effekt fordert schlicht die nachweisbarkeit, sonst gäbe es den effekt nicht. das mit energie klingt schon wieder sehr esotherisch. sowas wäre eher eine duales teilchen, also welle und teilchen und so.

die argumente die sich im kreis drehen sind einfach sinnlos und sagen gar nichts aus.

bsp.:

"diese enrgie erfüllt sie, macht sie gesund, sie fühlen sich wohl." ---> "ich spür aber nichts." ---> "nun, dann sind sie vermutlich nicht sensibel genug dafür, ich spüre sie jedenfalls."

so, jetzt nehme ich mir einen eimer voll müll von der müllhalde und sage dessen energie (die halt leider stinkt) wirkt wunder und verkaufe das teuer. wenn der kunde keinen effekt spürt oder kank wird, liegt das an ihm, weil er nichts spürt oder fehler macht. bin fein raus. indem ich mich auf die energien berufe.
allein wenn ich mal ebay anschaue, da ist man versucht mal den einen oder anderen esotherischen text anzufügen um die verlaufschance zu steigern. doch wie bescheuert käme das denn. schon erstaunlich dieser effekt, aber bei ebay wirken sich diese energien sehr sehr gut auf die preise aus wenn man mal vergleicht.

also wenn dann direkt oder indirekt nachweisen und sonst nur theoretisch bestehen lassen. aber ohne nachweis keine wirkung postulieren, denn so sind wir wieder im glaubensbereich, denn die wirkung auf eine person wäre dann ja gottgewollt.

trommeln:
@caliastos
wenn ich nun so dahsteh und die beiden Drähte locker in den Händen halte, dann spür ich einen Zug und die Drähte gehen in die entsprechende Richtung auseinander. (Ich kann ja, mit Drähten in der Faust diese Bewegung gar nicht selber produzieren). Woher kommt dieser Zug? Ev. vom Spannungsfeld oder sonstwas der Wasserleitung. Die war nämlich damals nicht an. Der Hahn war geschlossen. Also musste irgendeine Energie im Raum gewesen sein.. kann ich mir bei Starkstrom übrigens auch vorstellen, aber bei Haldenfunden weniger...

Jetzt eben die Frage.. .müssen die Drähte in Händen liegen oder können die auch in Röhrchen liegen? Und reagieren trotzdem? Ich wander mal in den Keller und guck ob ich noch die 2 Schweissdrähte hab....

uwe:
Ich möchte doch noch mal auf den Kern der Sache zurück kommen. Nachdem ich mal unter Carpenter-Effekt nachgelesen habe ist es für mich eigentlich klar, das dieser Effekt für den Ausschlag der Rute veranlaßt. Es ist ja auch jedes Material und jede Form geeignet, Bedingung ist nur, daß sich die Rute beim Festhalten in einem extrem instabilen Zustand befindet.

Nun ist es ein leichtes, mich wieder wegen angeblicher Esotherik zu schelten. Aber es ist für mich nicht ausgeschlossen, daß verschiedene Menschen eine starke Sensibilität für Erze, Wasser oder sonst etwas besitzen. Ohne es selbst zu merken, führt das dazu, daß in der Nähe der entsprechenden Objekte im Unterbewußtsein die haltende Hand so (minimal) bewegt wird, daß es zu Auschlag kommt. Die Art des Ausschlages ist nämlich nach meiner Kenntnis bei jedem Rutengänger unterschiedlich.

Es liegt also m.E. nicht an der Rute sondern am Menschen, ob die Rute ausschlägt oder nicht. Nun ist natürlich die erwähnte Sensibilität wohl schwer nachzuweisen. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, daß die asiatische Medizin von Energielinien im menschlichen Körper ausgeht und bei der Beeinflussung dieser Linien erstaunliche Heilungseffekte aufzeigen kann.

Man sollte also grundsätzlich auch nicht völlig erforschten Erscheinungen gegenüber eine kritische Aufgeschlossenheit zeigen. Ich lehne es ab, Gesehenes zu leugnen, nur weil eine Sache nicht wisssenschaftlich erklärbar ist.

Übrigens: Ich habe auch mal den entsprechenden Artikel in "De Re Metallica" nachgelesen. Agricola lehnt die Wünschelrute nicht grundsätzlich ab. Er vermutet allerdings Zauberei, was ihm natürlich suspekt ist und er stellt fest, daß dei Rute nicht bei jedem und nicht immer funktioniert. Daher empfielt er dem Bergmann, sich besser an die natürlichen Anzeichen zu halten. Wünschelrutengehen war zur Zeit Agricolas natürlich weit verbreitet, was wohl bei völliger Unwirksamkeit kaum der Fall gewesen sein dürfte.

Glück Auf
Uwe

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