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Rutengänger
trommeln:
Hallo Uwe
habe mir die 2 Drähte geholt, aber da ich an der (elektrischen) Bahn wohne, ist hier wohl ein starkes Energiefeld. Jedenfalls haben die Drähte sich zwar bewegt, aber einfach ohne Ziel.
Das mit der Handbewegung kenne ich vom Pendeln. Habe das mal versucht. Man sieht keine Handbewegung, aber trotzdem macht das Pendel das was du willst.. hier sind ganz eindeutig die feinen Bewegungen, die von deinen Gedanken kommen, ausschlaggebend.
loparit:
Hallo Leute,
ich hatte das ganze zwar schon einmal hier irgendwo niedergeschrieben. Aber trotzdem möchte ich dieses Erfahrungen nochmals detaillierter hier bekanntgeben.
Der leider verstorbene Wünschelrutengänger aus unserer Bergbaugrube, kann die Beweise nicht mehr antreten, da er nicht mehr lebt. Ansonsten hätte er dies bestimmt getan.
Beispiel 1:
Wir hatten eine Exkursion zur Grube Bunte Kuh im Siegerland vor. Von einem Siegerländer Kollegen hatte ich eine mündliche Beschreibung wo der untere Stolleneingang sein sollte und die Erklärung dass der Stolleneingang auf einem Betriebsgelände liegt und das betreten offiziell nicht erlaubt sei. Die Erklärung war wie folgt: Parallel zur Sieg verläuft eine geteerte Straße auf diesem besagten Betriebsgelände. Der Höhenunterschied Straße zur Sieg beträgt vielleicht einige wenige Meter. Wir sollten nun den Hang zwischen der Straße und der Sieg absuchen dort irgendwo etwas oberhalb der Sieg sollte der Stolleneingang liegen und der Stollenverlauft führte unter der Straße durch. Der Hang war etwa 40 ° schräg und sehr schlecht zu begehen. Unser Wünschelrutengänger schnitt sich eine Rute und marschierte recht flott die Straße entlang. Als die Rute ausschlug, sagte er nur hier unterhalb liegt der Stolleneingang. Und genauso war es !!!
@ Berthold und alle die es nicht glauben wollen
Keiner der anwesenden Kollegen, war vorher an dem Ort, in der Grube oder an dem Stollenmundloch. Wir sind eine Gruppe aus dem Saarland. Und der Aktionsradius beschränkte sich im Normalfall bis max. Hunsrückbereich, einmal ins Siegerland und einmal nach Friedrichssegen bei Bad Ems.
Also weder der Wünschelrutengänger noch die anderen wussten wo der Stolleneingang war. Der Hang war so steil und zugewachsen dass man den Stolleneingang nicht von oben sehen konnte. Allerdings haben wir das ganze nicht wissenschaftlich festgehalten. Weil uns das nicht wichtig erschien.
Beispiel 2
Wir haben mit dem Wünschelrutengänger bei uns in der Bergbaugruppe Versuche gemacht und diese wurden später an der Universität des Saarlandes in größerem Umfang wiederholt. Dabei sollte der Kollege in einem Raum verstecke Gegenstände finden (kupfer, gold, silber etc.), Das Ergebnis war dass er 8 von 10 Gegenständen gefunden und auch richtig zugeordnet hatte.
@ Berthold und alle die es nicht glauben wollen
Nun fragt Ihr wahrscheinlich, gibt es dar Auswertungen, Unterlagen etc. Die gibt es sicherlich, aber falls Ihr die haben wollt oder mehr darüber erfahren wollt solltet Ihr euch daran machen diese zu besorgen.
Beispiel 3:
In Wallerfangen im Saarland wurde zusammen mit der Universität Aachen, dem deutschen Bergbaumuseum Bochum (wenn ich mich richtig erinnere) ein verfallener mittelalterlicher Bergbau aufgefahren. Der besagte Wünschelrutengänger hat zusammen mit Mitarbeitern der Saarbergwerke AG heute Deutsche Steinkohle AG Übertage den Stollenverlauf anhand der Wünschelrute festgehalten und in eine Karte übertragen. Anschließend wurde der besagte Stollen freigelegt. Eine Aktion die über einige Jahre ging. Der dabei zum Vorschein kommende Stollenverlauf stimmte, bis auf ganz kleine Abweichungen mit den zuvor gemachten Aufzeichnungen überein.
Bei den letzten beiden Aktionen war ich selbst nicht anwesend, sondern kann nur das wiedergeben was dann bei unseren regelmäßigen Treffen berichtet wurde. Aber ich war bei vielen anderen Aktionen im Saarland, Hunsrück dabei und konnte die entsprechenden Erfahrungen sammeln.
Gruß loparit
berthold:
Hallo Loparit,
eines vorweg, ich glaube Dir und Deinen Schilderungen. Ich glaube nur nicht an den Zusammenhang der Funde mit der Wünschelrute.
Zu Beispiel 1: Bewusst oder unbewusst kann man Hinweise auf alte Stollen finden. Sei es durch die Geländeform, durch den Pflazenwuchs, durch Wasseraustritt, durch Senkungen, oder weiß der Geier was noch. Ich denke z.B. an Beobachtungen wie sie in der Luftbildarchäologie auch zur Anwendung kommen. Meine Hochachtung haben Leute die das können, besonders aber jene, die das bewusst machen und sagen (können) warum sie hier was vermuten.
Zu Beispiel 2: War das ein Doppel-Blindversuch? Wohl kaum. Da sollte man mehr drüber wissen.
Zu Beispiel 3: Siehe Bemerkung zu 1.
Abgesehen von 2) sind das episodische Berichte, die interessant sind. Aber ich könnte jede Menge episodische Berichte geben wo ich selbst beobachtet habe, wie Wünschelrutengänger im Gelände kläglich gescheitert sind. Schlimmer noch, immer wenn ich dabei war (oder es selbst versucht habe) war nichts, absolut nichts. Es ist jedoch so, dass Misserfolge kaum weitererzählt und vorzugsweise verdrängt werden, Erfolge prägen sich ein.
Gruß
Berthold
PS: Welche Fakultät / wer der Uni war das - und wann (ungefähr)?
Stefan:
Ich denke das Thema ist nun ausgereizt, die Meinungen sind nicht zu synchronisieren.
Ich beende das Thema hiermit , da dieses Form den Anspruch hat sich vorwiegend mit wissenschaftlich, geologischen Themen zu beschäftigen.
Besten Gruß
Stefan
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