Neues von der Trommlerfront:
Haben uns bei 2 Mineralienvereinen eingeschrieben, bei Zürich und bei Schlieren.
Mit Zürich gingen wir auf Fossilienjagd und in Schlieren darf ich die Werkstätte benutzen.
So kann ich jetzt all die Konglomerate nachbearbeiten, die mit der Trommel nicht wirklich bearbeitbar waren.
Der Bestand im Keller wurde auf die neuen Möglichkeiten gesichtet und 1 Tonne Steine endgültig entsorgt.
Darf ich einen neuen Fundort bekanntgeben? Bahndamm rechts, Steine und Geschiebe aus ganz Europa, vor allem aus Graubünden und Schweizer Flüssen! 1 Tonne Neuware und angetrommelt

Allerdings wurde die Fundstelle von den vorbeiziehenden Kindergartenkindern schon entdeckt und die Mamis mit hübschen Steinchen beglückt.
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Ich musste einen Schleifkurs besuchen und dabei auch sehr kleine Steine bearbeiten.
Um daraus Anhänger zu machen habe ich neue Methoden entwickeln müssen:
Der kleine runde Stein hat ca. 1,5 cm im Durchmesser.
Ich habe mit den neuen Halskettendrähten eine Oese gefertigt, die sind mit einer Art Gummi überzogen. Mit 2 Quetschperlen habe ich so ein Stück geschlossen.
Ich habe wieder mit dem Kitt gearbeitet, wie im Lexikon unter Trommelstein beschrieben.
Dann mit Nagellack darüber gestrichen, weil ich dem Kitt nicht auf der Haut traue. Bei einem Stück habe ich auch nur mit Nagellack geklebt. Das ging auch ganz gut, dauert aber lange bis es trocken und belastbar ist. Wird wieder weich, wenn man wieder darüberstreicht.
Aber so konnte ich sehr kleine Steine dezent aufhängen.
Am Achatstein sieht man die bis dahin gewohnten Oesen, die ich inzwischen sehr dezent befestige, das hält auch mit sehr kleinen Oesen sehr gut. Der Achatstein ist übrigens 1-2 mm dick und in der Trommel getrommelt. Die anderen Steine habe ich im Kurs schleifen müssen.
Der Grüne ist eine Rauchquarzspitze, die beschichtet ist und die ich vorne rundgeschliffen habe. Der Belag gibt eine hübsche "Tiefe".