Hallo,
War heute in den Stotternheimer Kiesgruben(Nahe Erfurt). Auf dem Rückweg, unmittellbar neben den Kiesgruben, mußte ich noch über ein Feld. Dabei fiel mir ein "Stein" auf der sehr metallisch glänzend war. Zuerst dachte ich an ein Manganmineral als ich ihn aufhob war klar das kann es nicht sein. Viel zu leicht. Nach einer halben Stunde suchen fand ich weitere.
Das Mineral ist metallisch glänzend., sehr weich, und läßt sich mit dem Fingernagel leicht ritzen wobei es sofort zu feinsten Pulver zerfällt.
Es färbt die Hand ähnlich einer Bleistiftmine nur das es dunkler ist. Meine Vermutung ist das es sich um Graphit handelt.
Die Härte ist ganz sicher unter 2. Wahrscheinlich 1+X.
Sollte es Graphit sein kann mir Jemand sagen wo es in Thüringen sowas gibt. Mir ist nichts bekannt.
Für diese Kiesgruben bereite ich zur Zeit ein Fundstellenbericht vor. Sie sind sehr interessant sowohl für Mineraliensammler als auch für petrologisch Interessierte. Die Kiesgruben Bittstädt oder Ohrdruf reichen bei weitem nicht an die Vielfalt an Mineralien und Gesteine der Kiesgruben Stotternheim herran. Diese Kiesgruben sind Ablagerungen der Gera. während z.b die Bittstädter Kiesgrube durch die Apfelstädt gebildet wurden. Vergleicht man das Einzugsgebiet der Gera und der Apfelstädt ist klar warum die Stotternheimer Kiesgruben so vielfältig sind.
Dazu aber mehr im Fundstellenbericht. Erfahre ne Sammler wie Bernd könnewn die Sch neekopfkugeln eventuell einer Fundstelle zuordnen.
Gruß
Jürgen