Fossilien / Fossils / Fósiles > Kopffüßer / Cephalopoda

rekristall."Donnerkeil"

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-M-:
 Hallo,
  "Donnerkeile" sind ja normalerweise kaum der Rede wert, schon gar nicht in Bruchstk., aber
   so einen scheinbar rekristallisierten, hab ich bisher noch nicht gesehen ( mag daran liegen,
   daß ich alles Fossile eher nebenbei einstecke ), teilweise , d.h. nur an der Oberfläche
    mit erkennbaren Rekristallisationsansätzen bedeckte - hab ich bisher auch nur vom selben
    Kies-haufen - welche gefunden. Deshalb nur mal die Frage nach der allgem. Häufigkeit
    solcher Funde  ( oder gibts vielleicht sogar Bilder solcher im Lexikon ? - bin auf den Fossilien-
    seiten noch nicht so viel rumgekommen ) Der auf dem Bild ist jedenfalls nahezu 100% rekristall.
   
    Gruß -M-

hatiras:
hallo,

ich hatte diese erscheinung schon mal als "kieselringe" bezeichnet gelesen. ich glaube das sind verwitterungserscheinungen am material.
ganz so häufig sind die wohl nicht...

gruß

hatiras

Haldenschreck:
hallo,

diese erscheinungen gibt es nicht nur auf belemniten-rostrenbruchstücken sondern auf vielen fossilien - speziell geschiebefossilien. aber auch bei jungen tropfsteinbildungen sieht man diese konzentrischen kreise häufig.

die bildung ist m.e. nicht alltäglich, aber auch nicht selten. die frage ist nur, wie entstehen diese "ringe"..

haldenschreck

-M-:
@ hatiras -
                      Hallo,
                       der Hinweis war hilfreich -  hab bisher garnicht an Verkieselung gedacht, sondern ging bisher immer von Mono-
                       Mineralischer - Rekristallisation ( nach Teil - Auflösung ) aus ... sind aber  tatsächlich Verkieselungen .
                       
 @ Haldenschreck - damit dürfte die Frage nach der Entstehung einerseits schon mal geklärt zu sein, andererseits - warum
                                         gerade in dieser konzentr. Struktur ?
                       
                      Wer kann helfen ?
                   
                       Gruß-M-               
                         

hatiras:
hallo,

scheinbar ist das interesse verebbt oder es weiß keiner etwas neues...

wie und warum die ringe entstanden sind, weiß ich auch nicht.
die ringe sind im "Geologischer Führer für den norddeutschen Geschiebesammler" erwähnt
und werden da auch als kieselsphärolith und buchsche ringe bezeichnet.
vielleicht findet jemand anderes noch etwas genaueres.

gruß

hatiras

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