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Autor Thema: Lapis: Steinbruch Oßling  (Gelesen 3637 mal)

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Offline doberstar

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Lapis: Steinbruch Oßling
« am: 23 Oct 07, 16:49 »
Hallo, ich suche eine ältere Lapis aus dem Jahr 1996 (?) mit Berichten über den Steinbruch Oßling bei Kamenz (Sachsen).
Hat da jemand irgendwo ein verstaubtes Exemplar herumliegen?
MfG Jörg

Offline schleifer

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Re: Lapis: Steinbruch Oßling
« Antwort #1 am: 23 Oct 07, 20:03 »
Hallo Jörg
Habe alle 1996er durchgesehen, konnte aber nichts finden. Bist du sicher ? Sonst müßte ich mal andere Jahrgänge durchgehen. Wenn ich es finde könnte ich es dir als pdf schicken.
Gruß Robert

Offline doberstar

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Re: Lapis: Steinbruch Oßling
« Antwort #2 am: 23 Oct 07, 20:31 »
 ???
naja, knapp daneben. Januar 1991 ist korrekt!
Gruß, Jörg

Offline felsenmammut

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Re: Lapis: Steinbruch Oßling
« Antwort #3 am: 24 Oct 07, 11:03 »
Glück Auf! Doberstar,

suchst du etwas spezielles über Oßling oder nur allgemein Literatur?

MfG Max

Offline doberstar

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Re: Lapis: Steinbruch Oßling
« Antwort #4 am: 25 Oct 07, 19:37 »
Naja, mich würden auch die aktuellen Fundmöglichkeiten und die mögliche Begehbarkeit interessieren.
Habe kürzlich beim "Pilze suchen" außerhalb des Bruchs in den Halden gebuddelt und einige interessante Sachen gefunden.
Das macht natürlich Lust auf mehr.
MfG Jörg

Offline felsenmammut

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Re: Lapis: Steinbruch Oßling
« Antwort #5 am: 30 Oct 07, 19:46 »
Glück  Auf!

Fundmöglichkeiten sind häufig gegeben. Ich will nicht sagen immer, da ich auch schon mit leeren Händen wieder aus dem Bruch gekommen bin. Solange Oßling noch auf der 1. Sohle abbaut, kann man auch schöne Sekundärminerale finden. Ich habe zum Beispiel schon Azurit als kleine Kristalle von diesem Frühjahr aus Oßling gesehen.  Auf der 4. Sohle hat man eigentlich gute Chancen Mineralisationen der alpinotypen Klüfte in guter Qualität zu finden.  Mir ist es bisher nur einmal passiert, dass das gesamte Haufwerk nicht eine einzige winzige Kluft oder einen Gang beinhaltete. Allerdings sollte man wissen dass die meisten Kristalle eher klein bis mikro sind. größere Kristalle von Titanit, Allanit, Zinkblende, Bleiglanz, Kupferkies, Pyrit, Gips, ... bis ungefähr 1 cm sind selten. Chancen auf größere Erzminale als ausgebildete Kristalle hat man fast nur in den wenigen mächtigeren hydrothermalen Gängen. Einer dieser Gänge wurde dieses Jahr im Januar durchfahren. Ich war dieses Jahr bisher nur einmal im Frühjahr drinne und habe schöne freistehende Zinkblendeaggregate bis 2 cm und einen hochglänzenden Bleiglanz als Kubooktaeder mit 0,5 cm Durchmesser gefunden. Kupferkies habe ich letztes Jahr im Herbst als 1 cm großen Kristall gefunden.
Um in den Bruch zu kommen musst du dich unbedingt vorher anmelden. Anfürsich bekommt man die Genehmigung. Seit letztem Jahr muss man allerdings zu Fuß in Bruch runterlaufen. Für den Fußmarsch sollte man so etwa eine halbe Stunde einplanen. Mineralien sammeln ist aber nur noch in der Woche von Montag bis Freitag möglich.

Glück Auf!

 

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