Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing

Eigenbau Steinesägen

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trommeln:
Wir benutzen ja einen einfachen Fliesenschneider aus dem Baumarkt. Damit können wir viele unserer Schnitte und Korrekturen machen. Grosse Schnitte lassen wir bei einem örtlichen Steinbearbeitungsgeschäft machen, die können 2 cm gut schneiden, 1 cm ev. mit Bruch

Dann haben wir an der Messe Zürich Bekanntschaften gemacht: 1. Mineralienverein mit eigener Werkstatt, wir werden uns anmelden. 2. Freizeitverein mit eigener Werkstatt, ein Mitarbeiter ist Mineraliensammler, auch da werden wir Mitglied werden.

Warum muss sich jeder eine eigene Maschine zulegen? OK, wir haben den Vorteil relativ nahe bei einer Grossstadt zu wohnen, aber zum Mineralienverein werden wir auch mind. 30 min. brauchen. Da wir das aber nicht jeden Tag machen werden, lässt sich damit umgehen. Oertliche Messen haben ihre Vorteile..  ;)

trommeln:

--- Zitat von: schleifer am 30 Nov 07, 11:05 ---Hallo
Ich habe genau diese Säge, die "trommeln" abgebildet hat. Gekauft vor 15 Jahren in Idar-Oberstein. Läuft mit 220 V und einem 350 mm Blatt. Hatte bisher noch nie Probleme. Baue im Moment allerdings noch eine mit Tisch für eine 200 mm Scheibe.
Gruß Robert


--- Ende Zitat ---
Wir haben an dieser Säge gearbeitet. Während des Sägens haben wir den Stein gedreht und so recht gut schneiden können, aber da sich das grosse Blatt doch leicht verkantet hat, war kein gerader Schnitt möglich. Aber das haben wir an den weiteren Maschinen korrigiert. Für einen Achatschnitt reicht diese Maschine nicht aus (obwohl die sicher auch in Idar gekauft wurde)

Psaronius:
Hallo "trommler",
Du hast natürlich recht, aber in meiner Region dürfte weit und breit keine Steinesäge anzutreffen sein..., deshalb auch der Entschluß zum Eigenbau.
Hast Du eventuell von der oben abgebildeten Säge noch andere Fotos ? Möchte einfach viele Details sehen, die man dann beim eigenen Vorhaben berücksichtigen kann...
Gruß
Psaronius

Grenzton:
Hallo Psaronius.
Hier mal meine Säge!


Gruß,  Kalle

Lausitz:
Hallo Grenzton, ist das eine eigenbausäge oder eine handelsübliche?
Meine säge habe ich vor 17 jahren selbst gebaut und sie leistet mir bis heut gute dienste,sind doch schon einige tausend stücke mit ihr gesägt worden. Optisch kein meistererwerk aber zuverlässig. Als einziges(außer die sägeblätter) mußte ich bisher zwei mal die lager der welle wechseln,aber die gibt es im handel und der wechsel ist kinderleicht. Blattgröße bis 250mm läßt sich aufspannen auch verschiedene lochgrößen sind kein problem,die adapter dreh ich mir in diesem fall selbst auf meiner drehbank. Kühlmittel ist  wasser,kühlöl wäre sicher besser weil die blätter dann länger halten,aber in polen sind die blätter mit 8 euro konkurenzlos billig. Auf eine steinhalterung verzichte ich, kann aber eine anbauen, langsam geführt bringt auch ohne halterung  einen sauberen schnitt.
Zur drehzahl noch paar worte: antriebsmotor stammt aus einer tschechischen waschmaschine,typ"Perex" Noch heut bei vielen spermüllaktionen zu finden
220volt 250watt, hört sich wenig an hat aber 2900 u/min und mit entsprechender übersetzung mittels keilriemen komm ich auf eine blattdrehzahl von ca1000 u/min. Kann dazu nichts negatives sagen. und diese motoren sind wassergeschützt.

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