Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto
Kameravergleichstest
thothie:
Keine Ahnung, um was es hier eigentlich gehen soll. Mein Equipment mit Beispielfotos habe ich hier vorgestellt:
http://sauerland-makroland.de.tl/Die-Kamera.htm
Vielleicht passt das ja. :D
berthold:
Hallo,
also, wenn ich mit meiner Kodak 14n so an die Grenze (ähh, meine maximale Vergrößerung) rangehen kommt für das "E" von einer 1Euro-Münze sowas raus.
Gruß
Berthold
trommeln:
Wir haben hier also 2 Sorten Fotografen?
1. Digitalcamera aus dem Supermarkt - wo mit einfachen Mitteln und etwas Beleuchtung ein Stein/eine Stufe fotografiert wird.
2. Spezialeinrichtungen für Micromounts und spezielle Stufen mit Details und Tiefen
Fazit: mit einfachen Digicams kann man etwas so darstellen, dass hier erkannt werden kann um was es sich handeln soll - mit Bildbearbeitung kann anscheinend nicht mehr viel herausgeholt werden. Dafür mit einer geeigneten Beleuchtung. Im Mineralatlas habe ich letzhin einige Fotos gesehen wo man betreffend Weissabgleich auch noch verbessern könnte (gelbstichige Fotos).
Die gepflegte Kamera, ev. auf Mikroskop, hingegen kann wirklich tolle Details herausholen und auch belichtungsmässig und glanzmässig viel bieten. Ist aber entweder teuer oder man muss Aufwand treiben.
Darf ich rein neugierigkeitshalber die Superfotografen bitten mir ein Foto eines glänzenden Steins zu zeigen? Ev. Trick verraten wie man die Steine zum glänzen bringt auf dem Foto? Was macht ihr, dass nicht nur ein Spiegeln zu sehen ist? Bin nämlich nicht zufrieden mit den Fotos meiner Trommelsteine. Wurden halt mit einer Digicam gemacht, jedoch mit einer guten.
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Ist aber entweder teuer oder man muss Aufwand treiben.
--- Ende Zitat ---
Beides, teuer und Aufwand. ;)
Aber zu Deiner Frage (obwohl ich kein Superfotograf bin ;) ): Glanz darstellen ist immer problematisch. Deswegen versucht man eher Glanz in den Bilder zu vermeiden. Wichtig erscheint mir also, dass man sehr sparsam mit Glanz arbeitet, z.B. bei Kristallen nie große sondern bestenfalls einzelne kleine Flächen spiegeln lässt. Und die auch nicht zu stark. Also ich mache bei stark glänzenden Oberflächen folgendes: Diffuse Beleuchtung (Lichtzelt oder indirekt) und wenn ich eine oder zwei Flächen glänzen lassen möchte (was die Räumlichkeit verbessert) dann schwache Lampen knapp im Glanzwinkel. Mit Pol-Filtern kann man (bei nichtmetallischen Oberflächen) den Glanz ganz gut unter Krontrolle halten.
Der Nachteil von starken Glanzlichtern ist, dass diese "ausfressen", also reine weiße Flächen ohne Struktur sind. Natürlich könnte man mit der Belichtung runter gehen, nur dann wird der Rest vom Bild viel zu dunkel. O.k. jetzt kommt es auf den Dynamikumfang an (man könnte an HDR-Technik denken, bringt aber in diesem Fall nicht viel) aber wie man es auch dreht, starke Reflexe "verblitzen" die Aufnahme.
Gruß
Berthold
franksch:
Hallo Trommeln,
ich bin auch kein Super-Fotograf. Schau Dir meine Titanit- Bilder vom Naßfeld/Gasteiner Tal an. Ohne eine spiegelnde Fläche würden die Kristalle als braune Masse untergehen. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn Ecken und Kanten und somit Kristallflächen auch vorhanden sind. Bei getrommelten Steinen sehe ich da Probleme...
Anmerkung aus eigener Erfahrung: ich hatte der Qualität des Weitwinkelobjektiv, welches ich in Retro- Stellung einsetze, bislang nicht so großer Bedeutung beigemessen. Dies ist aber falsch! Ich habe seit kurzem ein Olympus 28/2,0 Weitwinkel, das wirklich nicht billig war. Ich bin jedoch begeistert und möchte es nicht mehr gegen mein altes auswechseln. Und: ein unbedingt absolut wackelfreies, schweres Stativ ist auch notwendig.
franksch
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