Hallo Peter
Mein Beitrag bezog sich garnicht speziell auf deine Ausführungen.
Ich habe mir natürlich alle Kommentare hier durchgelesen und das was ich geschrieben habe bezog sich mehr
auf das ganze Kapitel. Das mit deinen Steckbriefen wollte ich eigentlich auch noch erwähnen.
Weil so wie es dort gemacht wurde ist es meiner Meinung nach richtig. Es gibt bzw. gab nunmal für eine Vielzahl von
Mineralien mehrere sehr gute Fundstellen.
In Lapis gibt es auch ein Steckbriefmineral wo die Fundstellen genannt werden von denen wirklich tolle Exemplare
stammen. Hier und da geht dann immer Leserpost ein weil ein "wichtiger" Fundpunkt vergessen oder aus Platzgründen
ausgelassen wurde. Platzprobleme habe wir hier nicht. Dennoch sollte nicht jeder Krümmel mitaufgeführt werden.
Bei manchen Mineralien ist es aber denkbar einfach. Arhbarit aus der Typlokalität oder aus Chile?
Ich tendiere leicht zu Chile

Das könnte hier natürlich ein endlos Thread werden allerdings hat so eine ordentlich gemachte, recherchierte Tabelle
auch durchaus ihren Reiz. Man sollte aber um auf die anfänglich angesprochene Hilfestellung nochmal zurückzukommen
dann auch erwähnen warum es sich um einen Klassiker von einer bestimmten Fundstelle handelt. Irgendeine Besonderheit muss schon dasein. Denn nur dann erklärt sich auch zum Teil ein höher angesetzter Preis. Und der muss nich immer etwas mit Asthetik oder Größe zutun haben.
So eine Auswahl kann und sollte hier aber nicht von einem alleine gemacht werden. Bei mehreren potenziellen Fundstellen kann man auch gut drüber reden und dann abwägen welche mit in die Tabelle kommt und welche nicht.
Zu dem Rogerley Fluorit fallen mir ebenfalls ein paar Gründe ein warum er in die Liste gehören würde.
Größe, Ausbildung, Paragenese (Galenit) und das herrliche Farbenverwirrspiel zwischen Tageslicht und Kunstlicht.
Gruß
René