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Autor Thema: Goldglanz unter Fichten - Mineraloge entdeckt Edelmetall im Stadtwald  (Gelesen 2463 mal)

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Offline Troglophiler

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Goldglanz unter Fichten
Mineraloge entdeckt Edelmetall im Stadtwald - "Abbau lohnt sich aber nicht"

Von Frerk Schenker

Wolfhagen. Die Nachricht klingt nach einem Scherz: In Wolfhagen sind Wissenschaftler auf Gold gestoßen. Kaum zu glauben, aber wahr. Mitten im Stadtwald haben Mineralogen Spuren des Edelmetalls entdeckt - wenn auch nur ein paar Krümel.
 
Der Fundort sieht unscheinbar aus: Ein verwitterter, alter Steinbruch, mit Gras zugewachsen, alles modrig und matschig. Hier soll es also liegen, das Wolfhager Gold? "Das ist eine untypische Lagerstätte", sagt auch Jörg W. Wildenburg. Der Mineraloge arbeitet zurzeit am Wolfhager Regionalmuseum und erstellt dort einen mineralogischen Atlas des Wolfhager Landes sowie von Teilen der Landkreise Waldeck-Frankenberg und Fritzlar-Homberg.

Bei seiner Arbeit untersuchte er auch den Steinbruch in Wolfhagen. Bereits nach einem Blick auf eine alte, geologische Karte mutmaßte Wildenburg, dass dort Metalle wie Kupfer und Eisen zu finden seien. Aber Gold? "Das war schon überraschend", sagt der 48-Jährige. Denn mit bloßem Auge ist das Wolfhager Gold nicht zu erkennen. Erst unter einem Mikroskop wird das glänzende Edelmetall sichtbar.

Wenn auch kaum zu sehen -das Wolfhager Gold hat es in sich. Als vor etwa 80 Millionen Jahren in der Region die Erde brodelte, entstand Basalt. Und in dem Gestein befinden sich reine Metalle. "Super rein", wie der Mineraloge betont.

Zu einem neuen Klondike dürfte Wolfhagen deshalb aber trotzdem nicht werden. Denn für einen Abbau reicht das Gold unter dem Stadtwald nicht aus: "Das lohnt sich nicht", sagt Wildenburg. Der Fund sei eher von wissenschaftlichem Interesse. Außerdem, und das ist ihm wichtig, sei das Gebiet ein Naturschutzgebiet. Das verbiete ohnehin jedes Graben.

Mehr Glück könnten allerdings Goldgräber in Lohne bei Fritzlar haben. Auch dort suchte Wildenburg nach Mineralien - und wurde in einem Basaltsteinbruch fündig. "Das Gold kann man dort mit bloßem Auge erkennen", so Wildenburg. Über den Wert des Fundes wolle er sich zwar nicht äußern, in tieferen Schichten könnte aber noch mehr Gold liegen. "Wenn sich die Untersuchungen bestätigen, sollte der Besitzer des Steinbruchs überlegen, das Geschäft zu wechseln", meint Wildenburg.

Aber auch Wolfhager haben bald die Chance, einen Teil ihres Goldschatzes zu Gesicht zu bekommen. Ab dem kommenden Frühjahr will Wildenburg zusammen mit dem Ecomuseum Habichtswald Exkursionen zur Fundstätte im Stadtwald anbieten. Vor Ort soll es auch Bestimmungskurse für Mineralien anbieten - und natürlich für das begehrte Wolfhager Gold.


Quelle: http://www.hna.de/wolfhagensolobig/00_20071128194454_Goldglanz_unter_Fichten.html


Offline altes-gebirge

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Glück Auf!
Netter Aufreißer.Gold!Gold!Gold!
Was ist denn das schon?Von Wann stammt denn die Entdeckung???
Wieviel Gold ist den z.B.gelöst in unseren Gewässern vorhanden!?
Gold aus Basaltvorkommen?Zementationszone???
Hilfe!
Grüße
altes-gebirge

 

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