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Was wird für den Nachwuchs getan

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spotts:
Hallo zusammen,

seit Jahren veranstalte ich bereits Exkursionen und Wochenenden für Jugendliche und Familien allerdings nicht nur im Mineralienbereich sondern in der Geologie/Paläontologie und der Astronomie. Die Beteiligung und das Interesse waren bisher immer gut.
Probleme entstehen bei meinen Kursen immer dann, wenn es sich um Wochenendveranstaltungen handelt. Dabei nehme ich immer die Eltern mit da ich keine Lust habe mich mit zwölf 14-16 jährigen abends alleine herumzuschlagen. Nur haben viele Eltern wenig Kenntnisse über das Hobby der Kinder und sehen solche Veranstaltungen (und deren Kosten) als unnötig oder auch als unbezahlbar an.
Bei mir in der Eifel gibt es verschiedene Angebote die sich gern mit den spektakulären Themen wie Vulkane und Sauriern befassen. Leider kommt oftmals der wissenschaftliche Hintergrund zu kurz. Es nutzt eigentlich nichts irgendwelche Fossilien oder Mineralien im Schrank stehen zu haben wenn nicht der nächste Schritt erfolgt: zu fragen wie und warum gibt es dieses Stück.
Das "Überaltern" der Vereine ist natürlich ein Problem, da müsste man sich aber z. T. über die Art der Veranstaltungen unterhalten. Ein zwei Stunden Vortrag über den Titan-Gehalt von Brachiopodenschalen ist für "Neulinge" nicht unbedingt der Bringer.
Leider kenne ich auch Vereine die anscheinend gerne unter sich bleiben wollen. Auf meine Anfrage bei einem solchen Verein zwecks Eintritt bekam ich nicht einmal eine Antwort.
Ab dem Frühjahr startet die Geo-Station Eifel mit verschiedenen Veranstaltungen rund um die Geowissenschaften. DieTestphase war bisher gut besucht. Mal sehen wie das Angebot angenommen wird.

Genug für's Erste,

Gruss
Spotts

Krizu:
Hallo,

fragen wir doch einmal anders herum:

Ich sehe es an meinem Sohn (8J) : Er hat ein Auge für Mineralien und kann auch schon einige richtig bestimmen.
Das Problem ist aber, in welchen Steinbruch, auf welche Halde kann man hier in der Umgebung gehen? Die blaue Halde haben wir zum Teil im Keller  ;) , aber es sind eher Mikromounts, genau wie die Eifelmineralien aus den Dellen. Holzen ist zu.  Wuppertal liegt zwar in der Nähe, es sind aber auch pro Weg rund 40km.

Selber war ich dieses Jahr höchsten 4x los. Wie soll ich da den Sohn fördern? Im Keller wachsen die Kristalle vor sich hin  ;D aber sonst?

Aus diesem Grund sehe ich die Kinderfundstellen als gute Idee an.

MfG

Frank

Kerloc:

--- Zitat von: spotts am 04 Dec 07, 09:40 ---Dabei nehme ich immer die Eltern mit da ich keine Lust habe mich mit zwölf 14-16 jährigen abends alleine herumzuschlagen.

--- Ende Zitat ---

Was soll das heißen? Sind die so nervig ?

Grüßle Martin

spotts:
@ Kerloc
in dem Alter geht das schon heftig mit Rauchen, Bacardi-Cola und Frauen los. Das macht meist keinen guten Eindruck wenn die Teenies nach Hause kommen und den Freunden erzählen wie "geil" es am Wochenende war (was haben wir tagsüber eigentlich gemacht??). Irgendwann bekommen das auch die Eltern mit. Deshalb fahre ich immer zumindest mit einigen Eltern los.

In der Eifel kenne ich einige Steinbrüche die noch offen sind. Dort baue ich dann für die jüngeren Kinder eine Art Waschstrasse zum reinigen der Funde auf, Das, zusammen mit dem "Ausgraben", ist u.a, für mich der Ansatz Kinder für die Geowissenschaft zu begeistern.

Gruss
Spotts


trommeln:
Wie schauts denn aus mit unseren "Jungen" hier?
Donnerkeil85 und Gsiberger sind "Kinder/Junioren". Kennt ihr noch andere hier?
Ich denke Gsiberger kann mit Vater mitgehen, der Donni ist sicher immer froh, wenn jemand, der bei ihm vorbeikommt ihn irgendwohin mitnimmt.. der sucht mit Begeisterung.

Meldet euch mal, die ihr unter 18 seid und nicht Hilfe von der Familie oder so habt... ev. wohnt ja jemand in der Nähe und nimmt euch mal mit?

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