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Mein Haus wackelt

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caliastos:
also wenn das wackeln zunimmt würde ich dinge wie lkw-verkehr, stahlwerke und co ausschließen. die werden sicherlich nicht plötzlich vermehrt fahren. auf flieger (kann ganz heftig wackeln) würde ich auch nicht tippen, das würde man hören. bleiben an sich echt nur bewgungen im untergrund. seismische daten lohnen da schon, wie ich meine. denn da sollte man schon in etwa sehen, wie groß die erschütterung war und wann. das wann kann man mit erlebnissen verbinden, die größe läßt an ein wenig erahnen was die ursache war. allerdings sollte man auch in etwa wissen wann es gewackelt hat um das abgleichen zu können. wenn da bergbau ist kann das halt echt schon mit altschächten zu tun haben. und die müssen wirklich nicht unbedingt in den plänen stehen, was nicht unbedingt selten ist, besonders in alten bergbauregionen. der beste fall ist, wenn irgendwo was entfernt verbricht und man die erschütterung spürt. dumm nur, wenn sowas relativ nah passiert. sollte aber auf seismischen aufnahmen zu sehen sein. natürliche erdbeben sind etwas unwahrscheinlich, die kommen nicht soo oft vor. schwarmbeben wird es wohl auch nicht sein. das sinnvollste an sich ist halt echt mal von dem größten problem auszugehen, daß also irgendwas in der nähe verbricht. ist der sicherere weg.

aber mal so am rande: wenn es schlicht nur setzungen sind, dann sind das, wenn sie jetzt öfter auftreten, vllt. nicht nur einfache setzungen. kann auch was böseres ankündigen. müßten jedoch dann auch nachbarn spüren. doch generell wäre ich bei erschütterungen und bewegungen vorsichtig, wenn ich unter mir einen hohlraum habe. es gibt da schon genug beispiele, wo einfach über nacht ein bauwerk in der tiefe verschwunden ist, ohne vorher anzeiechen gesehen zu haben.

smoeller:
Hallo,

@Caliastos: Unmöglich sind auch natürliche Beben nicht, nur unwahrscheinlichwer als Setzungen. Die niederrheinische Bucht liegt in Streichrichtung des Rheingrabens, da hat es auch immer mal wieder Beben, besonders im Bereich der Nordeifel und Kölner Bucht.

Glück Auf!
Smoeller

trommeln:
An meinem Haus fährt ganz dicht die elektrische Bahn vorbei.. da hat der alte Monitor immer geflackert... von der "elektrischen Stosswelle" .. na ja.. es war eben, bevor die Bahn wirklich da war.. da hat das schon angefangen.. und die Bilder in den Bilderrahmen.. wenn man die einfach in den Wechselrahmen getan hat, dann sind die immer weiter nach unten gerutscht..  wäre auch eine Prüfmöglichkeit... habe allen Klebstoff geben müssen..

Klinoklas:
Ein interessantes Thema. Jedefalls was ich hier so lese sind einige davon betroffen.
Das Mehrfamilienhaus in dem ich wohne wurde vor 49 Jahren gebaut.
Laut der Webseite www.der-foerderturm.de sind die Stollen 1960,1970 und 1977 verfüllt worden.

Hier sind die letzten leichten Beben verzeichnet. Immerhin fast jeden Tag 1 oder mehrere Erschütterungen.
http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geologie/seismo/events/index.htm

Ab welcher Stärke merkt man es eigentlich?
Ich habe keine Lust in einer Uri Geller Show zu landen  ;)

Hier ist eine Auswertung von gestern.
http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/geologie/seismo/seismogramme/20071204_BNS.png

Da ich es aber vorgestern auch gemerkt habe und es für diesen Tag keine Ausschläge gibt
möchte ich es schon fast ausschließen.

LKW's und Züge fahren auch nicht an meinem Haus vorbei. Bleibt mir nur noch mich mit Papier und
Stift zu bewaffnen und auf Erkundungstour zugehen ;)

Ich werde aber als erstes mal die Nachbarn vorsichtig befragen.

Vielen Dank für die Hilfe!

Gruß
René

caliastos:
erdbeben wollte ich ausklammern, da man dann an sich sicher was gehört haben müßte, daß es dem nachbarn genauso erging. häufungen stünden dann auch in einer zeitung. natürlich sind beben im rheingebiet kein unding. das ganze rheintal senkt sich ja. aber auf beben sollte man schon hinweise deutlich sehen.

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