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keine Vergrößerung angeben

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berthold:
Hallo Michael,

ja, schön und richtig *).

Mir ging es nur darum dass ich immer wieder Bilder im Lexikon gesehen habe mit dem Vermerk "Vergrößerung x-fach". Und ohne weitere Angaben -und da wirst Du mir zustimmen- ist das nutzlos.

Ich hoffe, dass jetzt nicht irgendwer Größe des Kamerachips, Vergrößerung des Kameraadapters und des Objektives sowie dem Zoomfaktor angibt, die Bildbreite alleine tut es nämlich auch.  ;)

Gruß
Berthold

PS.: nur nicht ganz vollständig: höhere Sensorauflösung führt -bei gleicher Wiedergabeauflösung-  zu größeren Bildern, sprich, zu stärkerer Vergrößerung.

MichaelP:
Hallo Berthold,
hast vollkommen Recht. Die alleinige Angabe der Vergrößerung bringt nicht viel.
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn meiner Mineralienfotografiererei nicht wusste, wie man die Bildbreite ausrechnet.
Und ich denke, das geht anderen Fotografen auch so. Möglicherweise ist das der Grund, warum die Bildbreite nicht angegeben wird.
Hoffentlich wird das jetzt mit diesen Formeln besser.
Noch schlimmer finde ich, dass viele, möglicherweise sogar die meisten Bilder überhaupt keine Größenangabe haben.
Daher hatte ich an anderer Stelle schon mal vorgeschlagen, die Größenangabe zum Pflichtfeld beim Bilderupload zu machen.
Das die Sensorauflösung Einfluß auf die Vergrößerung hat, ist mir nicht bekannt.
Kannst Du mir da Informationen per PM zukommen lassen, oder die Seite selber entsprechend ergänzen ?
Viele Grüße
Michael

berthold:
Hallo Michael,


--- Zitat ---Das die Sensorauflösung Einfluß auf die Vergrößerung hat, ist mir nicht bekannt.
--- Ende Zitat ---

Das einzige Kriterium wie groß ein digitales Bild ist, ist die Breite mal Höhe in Pixel. (Manchmal wird auch eine Größe in Zentimeter bei XYZ dpi angegeben, kommt aber mit einer kleinen Rechenaufgabe auf's Gleiche raus).

So, nun hat man bei ansonsten gleichen optischen Einstellungen einen Sensor mit sagen wir mal linear doppelter Auflösung. Der produziert dann ein (linear) doppelt so großes Bild. Alles klar ? 

Gruß
Berthold

MichaelP:
Hallo Berthold,
vielleicht reden wir von verschiedenen Dingen.
Das Bild einer Kamera mit höherer Auflösung ist natürlich größer, als das Bild einer Kamera mit niedrigerer Auflösung.
Aber die reelle Bildbreite, also das, was da abgebildet wird, ist auf dem großen Bild genau so groß, wie auf dem kleineren Bild.
Richtig ?
Viele Grüße
Michael

Helmi:
Hallo,
Ich habe mir für Mikroskopaufnahmen für jede Vergrößerung Maßstabsbilder angefertigt. Zunächst  habe ich die dünnste mir zur Verfügung stehende (d = ca. 0,1 mm) Angelsehne eng auf einen Nadel gewickelt. (musste mir natürlich als Angler einfallen) und die Anzahl der Windungen pro cm bestimmt.  Diese habe ich unter das Mikroskop gelegt und bei jeder Vergrößerung abfotografiert. Mit Hilfe dieser Bilder habe ich in Balkendarstellung transparente Massstabbilder im Bildverarbeitungs-programm erstellt. Diese kopiere ich dann in die jeweilige Aufnahme vom Gestein . Große Steine lege ich einfach neben ein Lineal auf einer Unterlage mit Gitterdekor (genoppt u.ä.). Damit kann man dann im Bild die Ausmaße exakt bestimmen (auch in der Tiefe)
Helmi

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