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Autor Thema: Mineralien aus Mühldorf bei Feldbach, Steiermark, Österreich  (Gelesen 3565 mal)

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Offline superalf

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Welche Profis können weiterhelfen ???

Habe einige unbestimmte Minerale aus Mühldorf bei Feldbach in der Steiermark, Österreich, in meiner Sammlung. Die Minerale befinden sich in Hohlräumen eines Basaltes. Die Kristalle bei diesem Foto sind ca bis 3 mm lang (Bildqualität leider nicht so gut, hab ich nicht besser hinbekommen).

Offline superalf

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Und noch ein Exemplar. Hier befinden sich bis 3 mm große runde Aggregate auf einem weißen Mineral. Breite des Bildausschnittes 3,2 cm.

Offline superalf

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Und ein letztes Exemplar. Breite des Bildausschnittes 2 cm.

Online smoeller

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Hallo,

Calcit vielleicht. Bei dem 2. und 3. käme aber auch Chabasit in Frage. Test mit HCl. Calcit löst sich darin unter schäumen, Zeolithe wie Chabasit nicht oder unter Abgabe eines Kieselgeles. In jedem Falle schäumen Zeolithe nicht mit Säure.

Glück Auf!
Smoeller

Offline TT-PP

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Hallo,
die Kristalle und Aggregate auf Bild 1 sehen für mich nach Quarz aus.
Bild 2 und 3 könnte Calcit sein.
Am besten machst du einfach den Salzsäuretest :)

Gruß
peter paul

Offline heli

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Ich kenne zwar die konkret angesprochene Fundstelle nicht, aber die etwas südlicher liegenden Fundstellen (wie Stradner Kogel, Klöch) mit vulkanischen Gesteinen beinhalten eine Vielzahl von Zeolithen, dazu auch immer wieder Calcit und Aragonit in den verschiedensten Ausbildungsformen. Außerdem eine große Zahl von äußerst seltenen Mineralien. Und das alles meistens in MM.

Eine Bestimmung anhand von Photos ist daher aus meiner Sicht kaum möglich.





Offline ZEO

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Hallo,

die letzte Antwort kann ich nur unterstützen. Habe Dir mal kopiert, was ich in meinen Unterlagen (verschiedenste Quellen) zu dem Steinbruch gefunden habe. Obwohl Calcit hier fehlt, kann der vorkommen, mich interessieren v.a. die Zeolithe und andere Minerale erfasse ich nicht vollständig.  Auf Bild 1 würde ich die gelblichen xx als Calcit ansprechen. Die weiße Blasenauskleidung enthält wohl Zeolith(e).

Kannst Du was zur aktuellen Situation in dem Steinbruch sagen?
Gruß  Jürgen

"Natrolith, winzige klare xx am Rand von Tetranatrolith-Halbkugeln; Tetranatrolith, kugelige Aggregate; Paranatrolith, nachweisbar an frischen noch klaren Tetranatrolith-          Kugeln; Mesolith, häufig, im Zentrum der Tetranatrolith- oder Thomsonit-Kugeln; Gonnardit, gelegentlich in den Kernzonen der Kugeln; Thomsonit, halbkugelige Aggregate bis 1 cm D., selten aber stellenweise reichlich; Phillipsit, häufig; Chabasit; Analcim, max 1 mm große xx, wasserklar, häufig, manchmal auch flache skelettartige Aggr, selten komplexe Viellinge; Gismondin, klare bis          trübe xx bis 3 mm, auch orientierte Verwachsungen von 6 Individuen zu Stern; Mordenit, Büschel von winzigen xx bis 0,1 mm und kugelige Aggr.; Erionit, nadelige und gedrungene xx in Büscheln; Klinoptilolith, xx bis 0,2 mm in Xenolith; Thaumasit; Mineral der Cancrinit-Gruppe; Sodalith
          Phillipsit epitaktisch auf Gismondin
          Gismondin epitaktisch auf Phillipsit (wohl nicht ganz gesichert)
          Phillipsit-K, Vierlinge bis 1 mm, langprism., klar; Chabasit-K, klare xx um 0,5 mm (semiquant Anal, deutl Ca-Gehalte); darauf Baryt, winzige xx"

Offline superalf

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Besten Dank für die zahlreichen Infos  ;D

Die Funde habe ich vor ca 20 Jahren gemacht. Die aktuelle Situation kenne ich nicht, der Steinbruch ist aber noch in Betrieb und  Fundmöglichkeiten bestehen sicherlich.
Weitere Infos auch unter:
http://www.mindat.org/loc-57809.html

 

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