Hallo Uwe,
kann deiner Theorie ehrlichgesagt nicht so ganz folgen.
Wenn der aufgewachsene Quarz die Oberfläche des Topas bei einer späteren Anlösung geschützt hat,
dann müßten die Formen ja eher konvex als konkav sein ( sozusagen Rest-Inseln der ursprünglichen Oberfläche )
Ätzfiguren wären es dann aber trotzdem nicht, obwohl sie durch Lösungsvorgänge entstanden.
Wäre es denn nicht mgl., daß der Topas den Quarz umwachsen hat, darauf hin / oder vlt. während dessen wurde
der Quarz aufgelöst, und die entstehenden Hohlräume im Topas heilten eben nur fast vollständig aus ... ?
Oder vielleicht am wahrscheinlichsten, der Topas wurde in der letzten Phase der Kristallisation durch benachbarte
Quarz xx behindert. War sozusagen kurz davor, den Quarz zu umwachsen, der später dann wie auch immer verschwand.
Falls die keilartige Figur wirklich etwas mit einer Quarz-Pyramiden-fläche zu tun hat, würde es m.M.n. gegen die
Annahme des aufgewachsenen Quarz sprechen.
Was sagen die Fachleute ... ?
Gruß -M-