Hallo miteinander,
ich schaue mir gerade ein paar Stücke an, die ich vor Jahren auf der Halder der Grube Neu-Diepenbrock III, Mülheim/Ruhr (Privatgrundstück!!!) gesammelt habe.
Es handelt sich um Alaunschiefer mit Quarzgängen und "Schwefelkies" sowie Zinkblende als Erzmineralien; auf diesen Stücken findet sich nun eine reichhaltige Sulfatparagenese, deren Bildung auch in den Sammlungsdosen voranschreitet.
Leider kann ich noch keine gescheiten Fotos machen, aber die Phasen sind sehr charakteristisch -- ich versuche mal, sie hier zu beschreiben und es würde mich interessieren, ob ihr meine Bestimmungen für plausibel haltet anhand Eures Wissens über ähnliche Paragenesen. Bei Mindat habe ich bei den entsprechenden Mineralien z.T. sehr ähnliche Bilder gefunden:
1) seidenglänzende farblos-weißliche haarige Kristalle, wachsen sehr reichlich direkt aus dem Alaunschiefer, halte ich für Halotrichit
2) kräuselige wurmartige Gebilde, weiß, stumpf/matt: halte ich für Rozenit
3) schwefelgelbe Pusteln : Copiapit?
4) blaßrose mikrokristalline Krusten: Römerit?
5) Gruppen aus winzigen diamantgänzenden xx, grün-schwarz, Einzelkristalle zu klein um die Form genau zu erkennen, sieht aber kubisch/oktaedrisch aus: Voltait?
Mich würde Eure Meinung anhand der Beschreibung interessieren!
Viele Grüße
Björn