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Preiskorrektur amerikanischer Mineralienhändler?
grauerstar:
Hallo Sammlergemeinde!
Ich beobachte eigentlich seit Jahren die amerikanischen Mineralienhändler, angefangen von Jahn Betts, über Dan Weinrich, Rob Lavinsky bis hin zu den Wilenskys. Nun ist ja allen bekannt, dass diese Händler zwar durchweg gute Ware anbieten, allerdings die Preis durchweg zu hoch sind.
Tja, angesichts der Rezession (oder wie immer man die wirtschaftliche Lage in den USA betitelt) bin ich gespannt darauf, ob die Verkäufe auch auf diesen Seiten zurück gehen und die Preise nach unten korrigiert werden müssen. Denn bisher, so hab ich das Gefühl, ist es auf dem Mineralienmarkt kaum zu einer Preissenkung gekommen. Ein Kuriosum eigentlich, da bisher noch jede wirtschaftliche Sparte irgendwann mal davon betroffen war. Ich bin jedenfalls gespannt, ob eine Preiskorrektur stattfindet. Zeit wär's ja, meiner Meinung nach.
Ich hab einfach mal meinen Gedanken freien Lauf gelassen und bin auf eure Meinungen gespannt.
Viele Grüße,
Robert
endeavour-minerals:
Hallo Robert,
eine solche Preiskorrektur wie du sie erhoffst,wird sicherlich nicht eintreten.Die von diesen Händlern Angebotene Qualität wird immer ihre Kundschaft,auch für hohe Preise,finden.Außerdem arbeiten diese Händler Global und in den neuen Industrienationen bildet sich auch eine gewisse Sammlerklientel heraus.Du darft nicht Deutschland mit den USA vergleichen,es sind in diesem Bereich zwei unterschiedliche Märkte.Den einzigen Vorteil der im Moment besteht ist der Wechselkurs.
Gruß Ingo
michael berghäuser:
Hallo Robert,
denke wie Ingo auch ;), daß dies leider nicht eintreten wird. Die Topware steigt sogar noch weiter!
Meist findet man sie gar nicht mehr im Angebot.
Glückauf
Michael
Schluchti:
Ich denke auch, dass die Zielgruppe der Top-Händler eher weniger von Rezession betroffen sind. Mir scheint (rein gefühlsmäßig) eher im Gegenteil ein Trend zu immer kleineren Stufen bei konstant hohen Preisen zu bestehen.
Tobi:
Servus,
ich beobachte die "großen" Händler wie Rob Lavinsky, Stuart Wilensky oder Kevin Ward auch regelmäßig. Das tue ich in erster Linie aus dem Grund, weil ich mir einfach gerne deren oft grandiosen Stufen anschaue. Aber so ein bisschen schaue ich auch immer (kopfschüttelnd) auf die Preise, zu denen die Jungs ihre Ware anpreisen. Aber egal, wie hoch ein Preis ist - ein paar Tage später steht "sold" daneben! Von Rezession scheinen die also nicht gerade betroffen zu sein. Außerdem gilt auch hier: Wer erst einmal einen großen Namen hat, der kann auch die dicksten Preise verlangen. Wenn Rob Lavinsky einen Vanadinit aus Marokko, den ich auf einer deutschen Börse für 15 Euro bekomme, für 850 Dollar anbietet, dann wird er ihn trotzdem los, weil ein Großteil seiner Kundschaft aus Leuten besteht, die eine Menge Geld haben und dieses Hobby in einer Luxusversion betreiben. Das scheint ja besonders in den USA sowieso eine regelrechte Mode zu sein ...
Gruß
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