mit grossem Interesse habe ich den Bericht von loismin über seine Exkursion zur Hochquarzfundstelle Monteacuto gelesen.
Erstaunt war ich über die Beschreibung des Grundeigentümers, der anscheinend schon unter Vorhaltung einer Waffe Mineraliensucher vertrieben haben soll.
Wenn ich mich in die Lage des Eigentümers versetze hätte ich auch keine Freude mit Horden von Mineraliensuchern, die ja nicht selten wie Raubritter auftreten.
Auch in Bayern endet das betreten, ich rede nicht mal vom Ausbeuten, von Privatbesitz in Besitzstörungsklagen.
Ich selbst war auch an dieser Fundstelle.
Habe mich aber vorher bemüht Kontakt zum Grundbesitzer aufzunehmen.
Die Erlaubnis nach Mineralien zu suchen erteilte er mir problemlos, ja er zeigte mir sogar die fündigsten Stellen
Nach etwa 2 Stunden, einem Rucksack voller traumhaft schöner Stufen, wurde ich noch vom Besitzer zu einer Jause eingeladen.
Natürlich setzt dies voraus, dass man der italienischen Sprache mächtig ist, und sich so verhält wie man es auch zu Hause tun würde.
Von einem erfahrenen Stoansucher, der loismin ja zu sein scheint, würde ich mir solch ein anständiges Verhalten erwarten.
Privatbesitz soll von uns auch als solcher anerkannt werden
Wie sagt man auch in Bayern: Fragen kostet ja nichts
Michael