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Tropfsteinhöhle in Thüringen entdeckt

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endeavour-minerals:
Sehr schade,zumal wie ich die Sache einschätze die Höhle oder Teile davon man hätte retten können mittels Zugang durch die Betonröhre.Wie sie zB. für Sicherheitsräume/Feuerschutzräume hergestellt werden.Denke dieses hätte sich auch in einem wirtschaftlich Vertretbaren Rahmen bewegt.Nur wenn man das nicht will dann geht das ebend auch nicht.Das könnte man dann zwar nicht touristisch Nutzen,weil Bahngelände,aber währe wenigstens für die Höhlenforscher eine Zugangsmöglichkeit.
Zu späht!!!!

Ingo

Troglophiler:
Haben Höhlenforscher keine Lobby?
Sensationsfund im ICE-Tunnel | Babucke und Mitstreiter weiter auf Spurensuche am Bless / Biotopschutz greift zu kurz
Von Regina Haubold

Schalkau / Stelzen – Wenn sich infolge des Verschlusses der kürzlich gefundenen Tropfsteinhöhle im Bless der von Westen kommende Höhlenbach, der die drei unterirdischen Seen speist, einen anderen Ausgang sucht, müsste das Wasser in ein paar Tagen in der Neundorfer Flur zutage treten. Das ist die Ausgangsthese, die den Meschenbacher Höhlenforscher Rolf Babucke und drei weitere Kollegen seit dem Wochenende umtreibt.

Derweil haben auch Mitglieder des Thüringer Höhlenvereins unter Geschäftsführung von Rainer Fohlert ein abschließendes Bild der Situation abgegeben: In ihrer Dokumentation vom hinteren Teil der Höhle ist die Rede von 30 bis 40 Sintergardinen, die hintereinander angeordnet sind und „von der Wand bis an die Kante zwei Meter hoch“ sind. Ähnliche Formationen, allerdings in viel kleinerem Format, gibt es nur in der Drachenhöhle Syrau. Die mehrere Millionen Jahre alte Höhle im Bless sei durchaus vergleichbar mit den fantastischen Schauhöhlen in Südfrankreich, sagte Fohlert. Keinen Zweifel ließ er daran, dass die Projektverantwortlichen der Bahn hätten wissen müssen, dass mit derartigen Funden zu rechnen sei. Bereits in der Planungsphase seien ihnen Unterlagen zur Verfügung gestellt worden, „die erkennen lassen, dass sich im Umkreis der Trasse Höhlen mit einer Gesamtlänge von über drei Kilometern befinden“, hieß es. Fraglich sei, warum diese Informationen nicht genutzt worden sind.

„Der Karst spielt bei diesen und anderen Bauprojekten lediglich die Rolle eines Risikofaktors“, befindet Fohlert. „Szenarien, die beachten, dass Karsthöhlen und unterirdische Fließwege auch Schutzstatus genießen, sind bisher kaum entwickelt.“ Fohlert kritisiert daher, dass im speziellen Fall nicht „schneller und besser reagiert“ wurde. Man erwarte daher, dass künftig bei Bauprojekten im Karst „immer eine ökologische Bauüberwachung erfolgt“. Das Problem: Gemäß Paragraf 18 des Thüringer Naturschutzgesetzes sind Höhlen lediglich als Biotope geschützt.

Suche nach Ablauf des Höhlenwassers

Am Samstag und Sonntag waren vier Höhlenforscher unter Leitung von Rolf Babucke entlang der künftigen ICE-Strecke unterwegs, um Ausschau nach bislang nicht aufgetretenen Wasserläufen zu halten. Zwei Mann aus der Gruppe suchten im Raum Truckenthal, wo der rund 30 Meter tiefe Einschnitt des künftigen Überholbahnhofs entsteht und die Schalkauer Platte endet. Babucke suchte in den Wäldern der Umgebung des so genannten Fuchslochs, „wo Wasser an die Oberfläche kommt“ und nahm Proben.

Inzwischen müsste sich das Wasser im Höhlensystem auf sechs bis sieben Meter angestaut haben, vermutet Babucke. Wenn man der Berechnung
des Geologen Gunter Malchert folgt, dass die unterirdische Quelle – die möglicherweise verstopft wurde, als der Spritzbeton nach der Sprengung
in unterirdische Tiefe abfloss – rund 20 Liter Wasser pro Sekunde ausspuckt, kommt man auf solche Größenordnungen. Durch den dauerhaften Verschluss des Durchlasses ergibt sich eine neue hydrologische Situation.

Dieses Wasser, das im Höhleninneren eine Temperatur von 7,5 Grad hat, sucht sich nun einen neuen Durchlass durch den Muschelkalk am Rande der Schalkauer Platte.

Die besondere Aufmerksamkeit die Babucke dem Fuchsloch, einer Felsformation unterhalb der ICE-Baustelle, die eine Mächtigkeit von 85 Metern hat und zirka 251 Millionen Jahre alt ist, widmet, hat Methode. Im Sommer versiegt das Wasser in der Felsformation bisweilen ganz. Doch würde sich der Wasserstand in den nächsten Tagen stark erhöhen, wäre das ein Indiz, dass das Höhlensystem eine direkte Verbindung zur Außenwelt hat. „Bis jetzt läuft noch nichts über“, sagt Babucke. Doch aufgeben wird er nicht. „Wenn wir wissen, wo das Wasser an die Oberfläche kommt, sind wir erst einmal auf dem richtigen Weg“, meint er.

Leider blieb den Forschern am Donnerstag wenig Zeit zur genauen Vermessung der gesamte Höhle. Lediglich die ersten 75 Meter sind in ihren Ausmaßen halbwegs gesichert.

Höhle auf der politischen Schiene

Unterdessen nimmt die Angelegenheit politische Dimensionen an, denn der BUND hat angekündigt, man werde einem Rechtsstreit mit der Bahn nicht aus dem Wege gehen. Die Thüringer Höhlenforscher allerdings gehen auf Distanz: „Keiner, weder die zuständigen Stellen noch der BUND, haben es bislang für nötig gehalten, sich ausreichend zu informieren“, teilt Rainer Fohlert mit.
Trotz der geschaffenen Tatsachen wolle man weiter mit der Bahn im Gespräch bleiben.

Ob sie Erfolg haben werden, bleibt indes fraglich, denn Erfahrungen, die bayerische Höhlenforscher vor Jahren beim Bau der ICE-Strecke im Altmühltal bei Greding gemacht haben, lassen wenig hoffen. Dort hatte es ebenfalls einen großräumigen Hohlraumfund gegeben. Die angeschnittene Höhle, die einen Direktschacht von 40 Metern aufwies und in einem Flussbett endete, wurde ohne Zögern ebenfalls verfüllt ohne die Möglichkeit einer ausgiebigen Erforschung, erzählt Stefan Büttel, erster Vorsitzender Höhlenfreunde Bamberg.

Angesichts dessen kann Babucke nur noch auf die Unterstützung von politischer Seite hoffen. Für die Höhle im Bless hat sich bereits Beate Meißner, hiesige Landtagsabgeordnete der CDU, interessiert. Verwundert über die Vorgehensweise der Bahn zeigte sich auch der Schalkauer Bürgermeister Reinhard Zehner. Er bedauere die Verfüllung des Zugangs, sagte er. Nach seiner Meinung hätten „alle Möglichkeiten, die Höhle zu erkunden, ausgeschöpft werden müssen“. Zehner kündigte an, er werde sich mit Staatssekretärin Iris Gleicke (Tunnelpatin aus Schleusingen) ins Benehmen setzen.

Das Landratsamt Sonneberg hält sich indes vornehm zurück und erklärt, dass seine „Zuständigkeit nicht in den Bereich der Unteren Naturschutzbehörde“ falle. Stattdessen sei das Umweltamt in Suhl zuständig.

Quelle: http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art2480,796125

Troglophiler:
Eine Höhle, die gefüllt ist mit Superlativen
Ärger im ICE-Tunnel: Die Bahn findet ein Naturwunder, verschließt es, wird dafür angezeigt und steuert jetzt um
Von Volker Kring

Suhl/Eisfeld – „Das ist ein absoluter Glücksfall. Es gibt in Thüringen nichts Vergleichbares, dabei kennen wir bislang nur einen Bruchteil der Höhle. Sie ist groß, schön, führt Wasser. Es gibt nur Superlative.“ Während Rainer Fohlert, Geschäftsführer des Thüringer Höhlenvereins, so schwärmt, wird seine raue, tiefe Stimme weich und geschmeidig. So klingt wahre Begeisterung.

Fohlert gehörte zu den 13 Höhlenforschern, die in der vergangenen Woche als erste die bei den ICE-Tunnelarbeiten im Bleßberg bei Eisfeld entdeckte Tropfsteinhöhle erkunden durften. „Wir haben gehofft, dass wir etwas Großes finden. Es war einer dieser ganz großen Momente“, sagt Fohlert.

Bauarbeiter hatten ein Loch in der Tunnelsohle mit Beton verfüllen wollen. Etwa 500 Kubikmeter des Materials verschwanden im Dunkel, ohne eine Wirkung zu erzielen. Daraufhin entschloss sich die Bauleitung, den Hohlraum zu erkunden und Höhlenforscher und das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde hinzuzuziehen.

Allerdings war der große Moment nur von kurzer Dauer. Den Forschern blieben nur wenige Stunden, um die Hohlräume im Karstgestein in Augenschein zu nehmen und zu vermessen. Dann ließ die Bahn den Zugang zur Höhle mit Spritzbeton verschließen.

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BUND stellt Strafanzeige
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Ein Unding, wie der Thüringer Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) findet. „Das verstößt gegen das Naturschutzgesetz“, ist dessen Landesgeschäftsführer Burkhard Vogel überzeugt. Auch seien die Naturschutzbehörden nicht eingeschaltet worden. Deshalb hat der BUND in dieser Woche bei der Staatsanwaltschaft Meiningen Strafanzeige gegen unbekannt erstattet.

Ein Schritt, den die Thüringer Grünen begrüßen. Höhlen seien besonders geschützte Biotope, sagt deren Landessprecher Frank Augsten. Zerstörung, Beschädigung, Störung oder Veränderung des charakteristischen Zustandes seien verboten. Zudem habe kein dringender Handlungsbedarf zum Verfüllen eines Teiles der Höhle bestanden.

Die Thüringer Höhlenforscher bedauern unterdessen, dass die Bahn keinen gesicherten Zugang zur Höhle offen gehalten hat. „Das wäre ohne großen Aufwand möglich gewesen“, sagt Fohlert. Zumindest so lange der ICE noch nicht fährt, hätten die Forscher damit die Gelegenheit gehabt, die Höhle weiter zu erkunden und wertvolles Naturerbe zu dokumentieren. Und das sei viel mehr als nur die Fledermäuse, die der BUND ständig im Munde führt, ärgert sich Fohlert über diese begrenzte Sicht auf die Dinge. Zumal bislang kein Beweis für die Existenz der Tierchen in der Höhle existiert. „Es gab einen Schatten auf Aufnahmen einer Videokamera. Das kann auch eine optische Täuschung gewesen sein“, sagt Fohlert. Die für ihn wichtigen Werte liegen auf anderem Gebiet: „Die Schönheit der Tropfsteine ist überwältigend. Die Farben reichen von glasklar über Brauntöne bis zu honiggelb“, erzählt der Höhlenforscher. Er berichtet von hohlen Tropfsteinen, den Makkaroni, im hinteren Teil der Höhle, die bis zu vier Meter lang von der Decke hängen. Von 30 bis 40 Sintergardinen, bei denen an schrägen Wänden Tropfsteine entstehen, die eine Art Vorhang bilden, ist die Rede. Mit zwei Metern Höhe wesentlich größer als die in der bekannten Drachenhöhle im vogtländischen Syrau. Am meisten aber begeistern Fohlert die so genannten Exzentrics, Tropfsteine, die nicht in der Vertikalen sondern völlig wirr wachsen. „Das sieht aus wie vielarmige Leuchter, die aus der Höhlenwand ragen. In dieser Größe und Menge habe ich so etwas noch nicht gesehen“, sagt Fohlert, noch immer ganz Feuer und Flamme. „An einer Engstelle ragen sie wie unzählige kleine Kleiderhaken aus den Wänden.“

Warum diese Tropfsteine entgegen der Schwerkraft wachsen, ist bislang noch unklar. „Es gibt unterschiedliche Erklärungsversuche“, sagt der Höhlenexperte. Einige hielten starke Luftströmungen für die Ursache des kuriosen Wachstums, andere Theorien sprächen von komplizierten chemischen oder biologischen Faktoren, die die Tropfsteine aus dem Lot brächten. Allein schon wegen der Exzentrics wäre es wichtig, einen Zugang zur Höhle zu haben, sagt Fohlert. Auch den Fließweg des Wassers, das durch die Hohlräume im Karst flutet, gelte es noch zu erforschen.

Die Bahn sieht den Fall naturgemäß weniger aus dem Blickwinkel des Forschers und auch weniger emotional. „Wir haben uns unter Sicherheitsaspekten für das Verschließen des Höhlenzugangs entschieden“, sagt Bahnsprecher Frank Kniestedt von der DB-Projektbau gelassen. Die Anzeige des BUND will er nicht kommentieren. „Wir haben es beim Tunnelbau mit vielen Unbekannten zu tun. Da sind wir den sicheren Weg gegangen.“ Auf ein Konzept zur Erschließung der Höhle habe man nicht warten können.

Ganz überraschend kam der Höhlenfund für die Bahn indes nicht. Schließlich gab es beim Neubau der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt bereits ähnliche Probleme. In drei Tunneln (Irlahüll-, Stammham- und Geisbergtunnel) stießen die Bauleute ebenfalls auf Karsthöhlen und unterirdische Bachläufe im Kalkgestein. Es mussten ein umfangreiches Erkundungsprogramm gestartet und Hohlräume verfüllt oder verschlossen werden. Die Folgen waren 30 Monate Bauverzug und beträchtliche Mehrkosten.

„Man lernt aus solchen Sachen“, gibt Kniestedt zu. Deshalb sei im Bauablauf für den Bleßbergtunnel von Anfang an ein Puffer, was Zeit und Geld, betrifft, vorgesehen gewesen. Vermutlich wirkte die Bahn im Vorfeld der Tunnelarbeiten in Thüringen auch auf entsprechende Regelungen im Baurecht hin. In jedem Fall hat es im Rahmen der Planfeststellung Absprachen gegeben. Auch die Thüringer Höhlenforscher stellten Unterlagen zur Verfügung, aus denen hervorging, dass sich im Umkreis der geplanten ICE-Trasse Höhlen von einer Gesamtlänge von mehr als drei Kilometern befinden. „Dass wir aber ein Höhlensystem in diesem Umfang finden, war ungewöhnlich“, zeigt sich Kniestedt dennoch überrascht.

„Es gab im Rahmen der Planfeststellung aber keine besonderen Auflagen für den Fall des Auffindens von Höhlen“, sagt Bettina Baader, Sprecherin des Eisenbahnbundesamtes. Insofern habe sich die Bahn beim Verschließen der Höhle völlig korrekt verhalten. „Vorrangig ist grundsätzlich die Sicherheit“, sagt Baader. Mitarbeiter des Bundesamtes wären vor Ort gewesen und hätten die Sicherungsarbeiten begleitet.

Das Thüringer Landesbergamt hält sich dagegen mit einer Bewertung zurück. „Wir werden ein laufendes Verfahren nicht kommentieren“, sagt Vizechef Thomas Brand mit Verweis auf die Anzeige durch den BUND. Dennoch gibt er aber zu verstehen, dass man sich von der Bahn eine Information über den Fund gewünscht hätte. Schließlich sei das Bergamt für den Schutz vor Gefahren, die von Höhlen ausgehen, zuständig.

Auch das Staatliche Umweltamt in Suhl fordert einen genauen Bericht über den Fund und die Umstände der Versieglung. Anschließend wolle das Amt über das weitere Vorgehen entscheiden, sagt dessen Chef Wolfgang Heerlein.

Unterdessen sieht Bahnsprecher Kniestedt das Höhlensystem in Sicherheit. Verloren durch Sprengung und Verschluss mit Beton sei nur der Bereich unmittelbar unter und neben dem Tunnel. „Es ist unbenommen, die Höhle noch einmal zu öffnen.“ Sogar eine künftige touristische Nutzung kann sich der Bahnsprecher vorstellen. „Das ist dann aber nicht mehr unsere Aufgabe.“

Die Thüringer Speläologen, wie die Höhlenforscher heißen, sehen das allerdings skeptisch. „Die Höhle hätte sicher die Qualität, Hunderttausend Besucher pro Jahr anzuziehen“, sagt Fohlert. Allerdings sei die Frage, ob so ein Eingriff unter Naturschutzaspekten wünschenswert und zudem überhaupt finanzierbar sei. Vorrang habe erst einmal das weitere Erkunden des Höhlensystems. Neben den bislang in Augenschein genommenen Hohlräumen östlich des ICE-Tunnels vermuten die Experten noch eine ebenso große Höhle westlich der Trasse. In einigen Tagen dürfte der Zugang zu diesem Bereich freiliegen.

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Bahn will neue Erkundung starten
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Offenbar wird es dann auch mehr Unterstützung seitens der Bahn geben, der die Bedeutung der Höhle aufgegangen zu sein scheint. „Wir starten ein weiteres Untersuchungsprogramm“, kündigte Kniestedt an. Man wolle den Bereich geophysikalisch erkunden, unter anderem mit einem Georadar. Dann müssten sich die Experten Gedanken machen, wie es weitergeht.

Darauf hofft auch die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und ICE-Tunnel-Patin Iris Gleicke. „Die DB hat mir versichert, dass auch die Höhlenforscher mit in die künftigen Gespräche einbezogen werden. Es ist wichtig, dass alle miteinander reden.“ Zudem wolle die Bahn an der sensiblen Stelle erst einmal nicht weiterbauen. Den Höhlenfund bewertet sie als Sensation. „Das wird eine Attraktion für die Region.“

Dass Bahnleute durchaus mit Höhlen umzugehen verstehen, zeigt ein Blick in die Geschichte. 1868 entdeckten zwei Eisenbahnarbeiter bei Felssicherungsarbeiten an der Bahnstrecke Letmathe – Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) die spätere Dechenhöhle. Die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft ließ die Höhle sofort zur Schauhöhle ausbauen. Der Eingang wurde mit einer Tür gesichert, Wege und Treppen angelegt, so dass die Höhle besichtigt werden konnte. Dass dies auch einmal am Bleßberg so sein wird, scheint nicht gänzlich unmöglich.

Quelle: http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,796620

Conny3:
Hallo,

es tut sich was Positives. Die Bahn will zulassen, dass die Höhle gründlich erforscht werden darf.  :)Dafür will man sogar einen vorübergehende Bauverzögerung in Kauf nehmen. (Kam heute im Radio)

Gruß Conny

Bergbaumaulwurf:
Glück Auf!
Es ist eine Schande und ein Armutszeugniss, das so was passieren konnte.
Hoffentlich hatt man mit dem Beton keinen Schaden betreffs des Abflusses getan.
Aber wie konnte es eigentlich dazu kommen, ist doch hier die große Frage?
Eigentlich gibt es doch in Deutschland fast zu jeder größeren Sache  einen Krisenplan, zumal ja schon mit Karstgebieten seine Erfahrung gemacht hatt.
Beton ist halt billiger als ein Baustopp und es aber schön zu wissen das es Menschen gibt denen so was nicht egal ist und dafür kämpfen.
Hoffen wir also noch auf schöne Bilder und eine mehr als gütliche Lösung.
Bergbaumaulwurf

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