Hier eine weitere Stufe von vor zwei Wochen von der Halde 371/II.
Es handelt sich den typischen Dolomit mit aufsitzenden Chalkoyprit xx. Neben den "normalen" Chalkoyprit xx sitzen jedoch ähnlich gefärbte dünntafelige Kristalle bis etwa 1 mm Größe auf dem Dolomit und teils als zweite Generation auf den Chalkoyprit xx. Die Kristalle sind im frischen Anbruch goldmetallisch glänzend, jedoch überwiegend grünlich, teils auch rötlich angelaufen. Sie bilden teils rechteckige, leicht ins Parallelogramm verschobene dünne Tafeln mit abgerundeten Ecken und teils halbkreisförmige Kristalle mit minimal linsenförmigem Habitus (ganz leichte Wölbung der großen Seitenflächen). Der Strich, soweit ich es beurteilen kann ist grünlich bis leicht bräunlich.
Pyrrhotin scheidet aus, die xx sind nicht magnetisch.
Ich tippe mal auf ein Sulfid, wahrscheinlich ist auch Kupfer und / oder Eisen mit im Spiel. Was meint ihr?
Kann Chalkoyprit auch so dünntafelig auftreten?