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Euer erster Stein
Linda:
mein erster Eigenfund:
meinen ersten Stein habe ich mit 12 oder 13 gefunden, mein Papa hat immer nach Gründen gesucht,meinen Bruder und mich für Wandertouren in Österreich zu motivieren, er hat erzählt, dass auf dem weisseck im lungau "Edelsteine" zu finden wären, und so sind mein Bruder und ich mit auf diesen Berg gestiegen, ist schon ne ganz nette Tour da hoch, aber gefunden haben wir eben auch was... überwiegend kleinere Fluoritsplitter, aber eben auch dieses "Herz", es lag dann irgendwann jahrelang einfach im Schrank, mittlerweile in einer Vitrine mit mehreren Stücken aus der Region und richtig angefangen zu sammeln hab ich dann vor 2 Jahren, aber dieser Stein bleibt mein absolutes Lieblingsstück :)
Grüße Linda
Jörg:
Hallo,
den weiß ich noch genau - ein kleines Geschiebe eines baltischen Feuersteins, auf einem Acker in Hameln.
Muss gut 40 Jahre her sein.
Das gute Stück hat einen Ehrenplatz bei mir in der Sammlung.
Durch Umzüge und Änderungen in den Sammelschwerpunkten, sind im Laufe der Zeit doch einige Stücke auf Nimmerwiedersehen verschwunden, doch der hier hat alles heile überstanden.
Der war auch bestimmt der "Grundstein" für meine Geschiebe-Leidenschaft.
Glück Auf!
Jörg
smoeller:
Hallo,
Mein erstes Stück war auch ein ganz profaner Amethyst aus Brasilien, gekauft auf einem Weihnachtsmarkt in Kiel. Obwohl, eigentlich hab ich auch schon zuvor immer mal aus Interesse Flintsteine von der Ostsee (damals waren wir jedes WE auf einem Campingplatz an der Eckernförder Bucht, wo der ganze Strand voller Steine ist) angeschaut.
Der Stein des Anstoßes war eine brasilianische Amethystdruse in einer Vitrine im Rathaus von Helgoland. Damals hab ich natürlich keine Ahnung gehabt und gedacht, der wäre von dort, weil er neben den Kupfererzen und Fossilien von dort lag. Bald wusste ich es besser, aber meine ersten Funde waren immerhin einige Calcitstufen von der Insel Helgoland.
Heute habe ich mich auf ganz andere Gebiete beschränkt und diese ersten Stücke sind alle weg.
Glück Auf!
Sebastian
Lausitz:
Hallo, möchte mich an diesen netten Thread auch beteiligen weil ich meinen allerersten Chalzedon noch habe. 1967 fand ich diesen Stein, damals nannte ich ihn: einen "echten"Stein, weil der leicht durchscheinend war in einem, meinem damaligem Elternhaus angrenzenden wilden Walddickichts wo es viele Lehmhaufen gab. Und so habe ich ihn noch heute und er ist etwas ganz besonderes für mich.
MartinB:
Mein erster... Da steht in Langebrück, an der Bahnlinie, am östlichen Ortsausgang, ein Granitfelsen. Da habe ich Bergwerk gespielt, und tatsächlich mit Hammer und Meißel aus Vaters Keller eine kleine Kluft aufgebrochen, die ca. 3 mm lange Rauchquarze enthielt. Dann hat Frau Mama erzählt, ihre Brüder hätten in Richtung Liegau am Wäldchen Steine zerkloppt und da seien Kristalle drin gewesen, und ich bin hingegangen, mit einem Hammer, und es war wahr(Altelbelauf). Vor zwei Wochen war ich im Schafsgebirge (ist ein Witz, den nur die Eingeborenen verstehen, da hat man für den Bahnbau flächig Steine gebrochen, die Berge sind maximal 2 m hoch, vom Forellenteich in Richtung Liegau, nach der Bahnunterführung links, einfach jemand Älteren fragen, da gibt es ab Februar auch Brunnenkresse, im Sumpf am Bahndamm rechts), auf der Suche nach einem Pegmatit, den ich in der Erinnerung hatte, habe aber nix dergleichen gefunden, nur eine geile Bude, die die Kinder mit drei befestigten Wällen umgeben haben. Keine Ahnung, wogegen die kämpfen, sie sind auf jeden Fall vorbereitet. War trotzdem irgendwie geil, hat alte Erinnerungen hochgespült.
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