Wer die reichhaltigen Literaturhinweise von 'Troglophiler' weiter verfolgt, hat keinen Grund im vielstimmigen Chor: "Es gibt keine Fundstellen mehr" mit zu singen. Zugegeben, es ist nicht jedermanns Sache sich durch Bücher oder ganze Bibliotheken durch zu blättern, aber ohne ein Mindestmaß, das jeder selbst kennen muss, gibt es eben keine möglichen Fundstellen. Grundvoraussetzung für die "Bearbeitung" eines Gebietes ist die geologische Beschreibung. Diese wird von den geologischen Landesämtern geliefert, da die Veröffentlichungen nicht immer billig sind, ist eine Ausleihe über den Biblotheken-Leihverkehr empfehlenswert. In den geologischen Beschreibungen sucht man dann nach dem Kapitel "Mineralvorkommen oder Lagerstätten". Zur Orientierung im Gelände gehört dann eine topographische Karte (TK 25) im Maßstab 1:25'000. Diese wiederum werden von den Landesvermessungsämtern angeboten. Sie sind für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik erhältlich. Besonders interessant sind die älteren Ausgaben, so nach ca. 1910, da sie in Bergbaurevieren noch die entsprechende Signatur "Schägel und Eisen" enthalten. Für bestimmte Regionen werden auch geologische Karten (GK 25) angeboten, die für eine erfolgreiche Geländearbeit sehr nützlich sind.
Erst Lesen und Studieren, dann ins Gelände und suchen!
Glückauf!
Schlacke