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Fluorit -Arten

<< < (17/22) > >>

wolfilain:
das halte ich für unmoeglich das die sich an der luft "restaurieren"
woher soll den das material kommen ?
 ???

Collector:
@slugslayer

a) Ätzung rückgängig machen - nein. Es sei denn, man beseitigt die Spuren der Ätzung mit Schwefelsäure, aber dann ist der Kristall im Eimer und nachwachsen tut auch nichts mehr.

b) Muzquiz / Elmwood - Bruchstellen rekristallisiert  ??? . Meinst Du damit die

- Anwachsstellen ?
- oder die Stellen, wo der Kristall abgehauen / abgebrochen wurde ?

c) Fluorit kann sich an normaler Luft nicht wiederherstellen. Ich kenne, bis auf ganz wenige Ausnahmen, überhaupt kein Mineral, was sich, nachdem es aus seiner Wachstumsumgebung heraus ist, an normaler Luft wiederherstellt.


collector

wolfilain:
hi

ehm die lösung fängt an wegen der sättigung und anderen einflüssen einen kristall zu bilden
dann verändert sich, durch irgendwelche einflüsse, die lösung / sättigung, sodas der kristall nicht weiter wachsen kann
an dem punkt will die lösung wieder mehr sättigung haben
also frist sie den kristall an

Hm ok das war nicht so gut zu verstehen :P
aber ehm wenn du salz ins wasser haust dann löst sich das salz auf bis das wasser gesättigt ist
wenn es noch mehr gesättigt ist bilden sich dann irgendwann neue kristalle
die dann, wenn wasser dazu kommt, wieder teilweise/ganz gelöst werden

auf grund der Anisotropie des kristalls löst sich halt irgendeine stelle zuerst / leichter als der rest

Collector:
@berthold

Du hast völlig recht, was die Ätzfiguren angeht. (bin nur noch nicht soweit im Lexikon gekommen, um auch diesen Begriff zu erläutern). Aber

Ich habe die Begriffe Ätzung und Lösungsanisotropie bewusst getrennt, angelehnt an Rykart`s Quarz-Wachstumsdefinitionen .

Rykart unterscheidet zwischen:

- Angeätzten Quarzen ( Zitat: ... die natürliche Korrosion sei hier von der Korrosion durch ätzende Einwirkungen unterschieden)

-Angelösten Quarzen: (Zitat... Teilweise Ablösung durch Unterschreitung der Sättigungskonzentration.)

-Korrodierten Quarze: ... Zitat: durch natürliche Ätzung oberflächlich angegriffen, es mochten dies zum Teil alkalische Lösungen sein).

Allerdings: Zu Rykart`s Zeit gab`s (soweit ich weiss) den Begriff der Lösungsanisotropie nicht, zumindest hat er ihn nicht verwendet.

Was mir wichtig erschien ist, dass eine ( tw. natürliche ) Korrosion bei Mineralien nicht mit der Ätzung bei Wachstumsvorgängen gleichzusetzen ist.

Können wir nochmal diskutieren, wenn auch die Ätzfiguren im Lexikon stehen ?

gruss
collector

Philip Blümner:
Collector,

ich meine die Stellen, an denen der Kristall abgehauen / abgebrochen wurde. Dort sieht man oft wieder kleine Ecken. Ich habe die Stufen gekauft, insofern kann ich nicht sagen, wann sie gesammelt wurden. Wäre es möglich, dass solche Stücke so gefunden wurden in den Gruben? Vielleicht sind sie wieder kristallisiert durch die dort herrschende Luft? Denn Flüssigkeiten sind da ja nicht mehr...
Eventuell wurden sie auch dort gelagert?

@wolfilain,
Musquiz und vielleicht Elmwood

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