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Autor Thema: Bitte um Bestimmungshilfe  (Gelesen 26437 mal)

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Offline Donat

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Re: Bitte um Bestimmungshilfe
« Antwort #45 am: 08 Jun 07, 00:22 »
Hallo Stephan,
kann sein was Joachim sagt:Ich weiß von nicht`s  ;D
Aber wenn Dich das Buch noch interessiert ,ich glaub` hier bekommst Du es noch.
Gruß
Günter


http://cgi.zvab.com/SESSz91483209111181254236/cgi-bin/n_xsearch.cgi?uc=de&shp=0&dcurr=EUR&noimg=0&lang=de&term=Cyril+Walker+und+David+Ward+&days=--&x=0&y=0
ZVAB - Cyril Walker und David Ward

Offline BlackDiamond

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Re: Bitte um Bestimmungshilfe
« Antwort #46 am: 08 Jun 07, 16:51 »
Hallo,

@Günther ich werde auf jedenfall zuschlagen  ;D

@Joachim & @Günther

leider fehlt mir ein Foto eines Muschelkalk-Flossenstachels. Bis jetzt kenne ich die 2 Bilder aus diesem Beitrag. Eine Zeichnung von Colobodus(?)-Stachel. Sowie rezente Stachel (Rochen).
Meine Makrofotografie lässt natürlich zu wünschen übrig, deshalb noch eine genauere Beschreibung

Gründe nur für Rippe:
   keine Zacken zu erkennen, können aber "abgenutzt" oder abgerollt sein

Gründe für Rippe und Flossenstachel:
   Form ist lang und leicht gebogen

Gründe nur für Flossenstachel:
   Material ist ähnlich zu Zähnen, im Inneren keine Struktur zu erkennen
   An der Oberfläche sind keine Knochenstrukturen zu erkennen
   Das Äussere scheint an der strukturierten Oberfläche die originale zu sein während das glatte wie abgenutzt wirkt.
   Die "erhaltene" Struktur entspricht den Flo.St. Bildern.(auf Bild 2 von meinem ursprünglichen Beitrag vor allem am Linken Ende)
   Da das Teil offen lag und ja auch in der Mitte einen Steinschlag abbekommen hat ist die seitliche Oberfläche wohl originaler.
   An der Spitze scheint sich mittig ein Spalt zu bilden, was an den Gift-Drüsenkanal erinnert.

Also alles zusammen bin ich mir da durch die Infos, die ich seitdem gesammelt habe sehr sicher.

Chao, Stefan

Offline Joachim

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Re: Bitte um Bestimmungshilfe
« Antwort #47 am: 08 Jun 07, 21:27 »
 ;) Jetzt habe ich mal etwas im Archiv gestöbert und bin auch fündig geworden.

Stefans Fund sieht wirklich aus wie ein Flossenstachel.
Micht macht nur die Aufnahme mit dem eingezeichneten Bruch etwas stutzig.
Es schaut aus wie ein Hohlknochen.

Hier mal ein Scan eines Flossenstachels
6cm länge

Er hat Warzen auf der Vorderseite

http://img527.imageshack.us/img527/5609/flstef4.jpg

aus
Fossilien des Muschelkalks aus Weimars Umgebung
64 S.
Eigenverlag Peter Gensel

Falls jemand intresse an dem Büchlein hat kann ich ihm gerne eines vermitteln.

Gruss Joachim
« Letzte Änderung: 08 Jun 07, 22:19 von Joachim »

Offline BlackDiamond

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Re: Bitte um Bestimmungshilfe
« Antwort #48 am: 09 Jun 07, 00:04 »
Hallo Joachim,

das ist eine gute Nachricht  :D
Das Bild kommt meinem Teil sehr nahe auch wenn mit Warzen und ähnlichem nicht dienen kann.
Jetzt verstehe ich auch Deine Bedenken :o. An der Schlagstelle ist aber nur einiges kaputt und recht bröselig. In natura sieht man dann dass das material das gleiche ist wie der Rest. Ich habe auch einen halben Knochen, bei dem man meint noch das Knochenmark als solches zu erkennen.
Da sieht man wieder mal wie man als Fotograf nur das sieht, was auf das Bild soll.

Auch das erwähnte Büchlein interessiert mich, da ich selber noch gar keine Literatur besitze und das bestimmt eine gut lokale Ergänzung zu Günthers universalem Naturführer ist. Aber behandelt es wohl auch den MO3? Ich glaube zumindest Teile Thüringens waren da  schon trocken gelegen.

Chao, Stefan

Offline Joachim

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Re: Bitte um Bestimmungshilfe
« Antwort #49 am: 09 Jun 07, 00:16 »
Deine Fundschicht (5Meter unter der Cycloidesbank) endspricht der obersten Spinosus-Zone.
Zu dieser Zeit war Thüringen  vollmarin.
Der abgebildete Flossenstachel enstammt der Robustus-Zone.
Ab der Semipartitus-Zone waren der größte Teil von Thüringen verlandet.


Gruss Joachim
« Letzte Änderung: 09 Jun 07, 08:28 von Joachim »

 

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