Gesteine / Rocks / Rocas > Schweiz / Switzerland

Pyriklasit

<< < (3/3)

caliastos:
kleiner tipp: endet ein name dem klang nach auf "it", so hat man sehr oft gesteine oder minerale vor sich. allerdings nur bedingt gültige eselsbrücke.

das einfachste ist immer wenn einem namen und begriffe fehlen: beschreiben was man sieht mit einfachen worten ohne fachbegriffe zu nutzen, sofern man sich nicht sicher ist.

was die lichtereflexion angeht, nun, bei opaken und v.a. erzmineralen ist das eine gängige bestimmungsmethode. typische, besondere optische effekte stehen an sich in den daten der minerale im forum. nur bei der reflexion hat man oft auch schlicht effekte, die auf die räumliche lage, bruchmuster und so beruhen. denke da immer nicht an den glanz wenn ich das so lese.

das mit der kristallform hatte ich bewußt formuliert um bischen klarheit zu schaffen. es stimmt jedenfalls nicht, daß etwas kristallisiertes kein gestein sein kann. den sehr viele gesteine sind definitiv kristallin, denn sie bestehen aus zahllosen, z.b. in der schmelze ausgefällten kristallen oder in schmelze eingeschlossen usw. daher kommt auch der name "(das) kristallin".

die würfelform des pyrites nicht als typische eigenschaft anzusehen würde ich mit ja beantworten. pyrit ist kubisch, das schließt die würfelform mit ein. aber wenn du mal kurz einen blick hier unter pyrit wirfst, dann siehst du, daß der würfel an sich nicht mal sehr häufig ist. das kubische system umfaßt weitaus mehr formen als nur den würfel. wenn du sagst: der würfel ist typisch üyrit, dann wären alle anderen formen, die pyrit einnimmt untypisch und man müßte zweifeln, daß es sich um pyrit handelt.

vanderheide:
Hallo Caliastos
Voll einverstanden mit Deinen Ausführungen! Vielen Dank.
Zu Kristallbildung werde ich nächstens mal in der Rubrik Diskussionen um etwas anfragen.
Dieses Thema scheint mir abgeschlossen.
Besten Dank!
Hans

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln