Pardon, wenn ich etwas penetrant bin, aber ich habe immer noch meine Zweifel...
Also, fassen wir zusammen :
Gonderbacher Platten entstehen durch Verzwilligung von Einem (?) Oktaeder mit Einem (?) Würfel nach der 111 Ebene. Richtig ?
Fragen hierzu :
- Wie entstehen Oktaeder und Würfel direkt nebeneinander bei gleichem Chemismus...okay, ich habe schon so etwas bei Galenit gesehen, aber dann waren zumindestens ein paar Zentimeter "Luft" zwischen Würfel und Oktaeder. Oder ist die Verwzilligung von Kuboktaedern -. also der Ausgleichsform zwischen Würfel und Oktaeder - gemeint, die hier einen Zwilling nach 111 bilden. ?
- Und wie habe ich mir - falls kein Kuboktaeder vorliegt - die Zwillingsbildung eines Oktaeders mit einem Würfel - also zwei kristallographisch völlig unterschiedlichen Formen - vorzustellen. Trotz langjähriger Sammlerei habe ich so etwas bisher noch nie beobachten können...
- Weiß immer noch nicht, warum das dann bei den Gonderbacher Platten "nach dem Spinellgesetz" heißt. Spinell zeigt eigentlich fast immer reine Oktaeder - Kristallformen, bestenfalls in Kombination mit anderen kubischen Formen. Folglich sehe ich da kein Spinellgesetz im Einsatz...mag sein, das Fluorit sich auch so verzwillingt - kann bitte jemand mal ein Bild einstellen, wie so etwas beim Fluorit aussieht ? - aber sicherlich bildet Fluorit nichts, was wie Gonderbacher Platten aussieht...
Wie gesagt, sorry, wenn ich auf dem Schlauch stehe. aber irgendwie blicke ich immer noch nicht durch...
Danke und Glück Auf
Thomas