Also ich hatte bei meinen EDX-Analysen immer Probleme, Spurenelemente imHintergrund nachzuweisen. Mag sein, dass das EDX in der Uni Hannover nicht mehr das Beste ist (soo toll war es eh nie). Wenn man die Messzeit verlängert hilft das leider auch immer nur bedingt, da ja auch das Rauschen mitwächst. Ich hab allerdings nie quantitative Analysen gemacht, wieviel wovon drin ist. Alles unter der EDX-Nachweißgrenze war und ist in meinen Augen kein Formelbestandteil und daher auch uninteressant. Spurenanalysen waren bisher auch nicht für mich interessant. Ich hab auch bisher noch keine Untersuchungsreihe an Zirkonen gemacht und kann letztlich keine empirischen Daten zu den Elementgehalten geben, aber ich kenne die Zirkone aus Graniten bzw. in den Glimmern im Granit und dort gibt es häufig die hübschen Verfärbungshöfe um besagte Zirkone, die eindeutig durch radioaktive Strahlung hervorgerufen werden. Dann habe ich noch Zirkone von Bankroft, Kanada, die kann ich Problemlos mit dem Geigerzähler aus dem Hintergrund rausmessen, sowie noch eine Handvoll Stufen, die sich sonst noch so in meiner Sammlung tummeln. Ok, ich hab einen echt extrem empfindlichen Geigerzähler mit Halbleiterdetektor aus alten NVA-Beständen (mit 60€ ein echtes ebay-Schnäppchen, wenn auch mit 26 kg etwas unhandlich), aber sie tickern !
Und mal am Rande: Geigerzähler sind mit die empfindlichsten Messgeräte, sind sie doch in der Lage, den Zerfall eines einzelnen Atoms (= ein Impuls) nachzuweisen, dagegen sind EDX und Konsorten blind...