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Autor Thema: Inoceramus-Familie / Kreide  (Gelesen 10615 mal)

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Offline Torben

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #15 am: 19 Jun 08, 19:23 »
In Anröchte war ich noch nicht. Wenn dem so ist, wäre das mal einen Abstecher wert.  :D Sind ja von Bielefeld aus allerdings auch schon ein paar km Gurkerei bis da. Aber mal schauen. Klingt in jedem Fall gut!

Ich habe heute einen sehr hilfreichen Kontakt hergestellt und warte nun gerade auf mehrere Literturstellen zu der ganzen Thematik. Nur bis Antiquariate, Buchhändler und die Uni-Fernleihe soweit sind, muß ich mich wohl noch ein wenig gedulden müssen. Bislang schaut es ganz so aus, als stammen diese Inoceramen aus dem Mittel- und Oberturon und sind überwiegend I. lamarcki.
Hab mal vor einiger Zeit gehört, daß man mancherorts Inoceramen bis Halbmeter-Format finden kann.

Offline smoeller

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #16 am: 19 Jun 08, 20:21 »
Hallo,

Meine größte von Helgoland maß ca. 30 cm und war auch nicht vollständig. War eine lamarcki.

Leider habe ich das Stück schon vor Jahren verkauft, so dass ich kein Foto machen kann.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Torben

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #17 am: 20 Jun 08, 13:55 »
Hui, schick!

Kann man denn in Helgoland überhaupt noch sammeln? Ich denke, das ist dort Naturschutzgebiet. Das einzige, was ich von Helgoland habe, ist ein kleiner Buntsandstein als Lesestein.

Offline smoeller

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #18 am: 20 Jun 08, 14:17 »
Hallo,

Soweit ich weiss ist alles unterhalb der NN-Linie (Normal Null) NSG, aber ich hatte bislang keine Probleme bei Strandfunden (die Inoceramen kommen dort in Strandgeröllen vor). Man sollte halt nur keine Flintsteine aufschlagen, das ist recht heikel dort, da sich Badegäste und Robben verletzen könnten. Es gibt auf Helgoland auch ein Inselmuseum, unter anderem auch mit Fossil-Funden und Rohkupferscheiben aus der Sammlung des Herrn Stühmer (der auch das Buch geschrieben hat). Sehenswert!!

Glück Auf!
Smoeller

Offline Torben

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #19 am: 21 Jun 08, 16:59 »
Hm, ich wollte ohnehin immermal nach Helgoland. Habs bislang nur noch nicht geschafft. Also wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, werde ich mir den Strand genauer anschauen und das Museum nicht auslassen!
Ich habe vor Jahren einmal eine Dokumentation gesehen, die sich mit möglichen Goldfunden auf Helgoland befasste. Buntsandstein ist ja durchaus dafür geeignet. Und dort findet sich auch angeblich von Zeit zu Zeit ein wenig davon. Nur mußte man das damals zumindest bei der Überfahrt zum Festland verzollen und die Sache mit dem Naturschutz machte das ganze obendrein heikel.

Feuersteine aufschlagen brauche ich nicht mehr unbedingt. Seeigel hab ich über die Jahre mehr als genug im Feuerstein gefunden. Ich fand die verkieselten Kleintiere / Pflanzenteile in den vorwiegend mittelbraunen Feuersteinen letztendlich viel interessanter. Und die Fundmöglichkeiten sind dann auf Møn noch zusätzlich viel faszinierender. Da hat man auch die Chance, zumindest kleine Knochen und sowas zu finden.

In der Zwischenzeit habe ich eine geologische Wanderkarte von der angrenzenden Region direkt südöstlich meiner Fundorte gefunden. Wenn ich die Gesteinsschichten extrapoliere, können es eigentlich nur Funde aus den mittelturonischen I.lamarcki-Schichten und direkt angrenzender sein. Weitere Literatur ist bereits im Anflug. :P

Offline Blackminer

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Re: Inoceramus-Familie
« Antwort #20 am: 23 Jun 08, 01:13 »
Hi Torben!
Sei mit den Goldvorkommen auf Helgoland mal "gaaanz" vorsichtig! Der BuSa gibt höchstens Seifen her. Gold kannst du an der ganzen Nordseeküste finden, nur wie viele Tonnen Sand man für 1Gramm durchwaschen muss, ist mir entfallen. Habs mal auf irgendner Goldsucherseite gelesen.
Die Kupfermineralisation ist auch nicht so groß, daß sie verhüttbar wäre.

1995 hat die Berkakademie Freiberg dorthin ne Exkursion gemacht.
Ins Vogelschutzgebiet kommt eigentlich kein normal "Sterblicher", ist im Hochsommer auch kein Vergnügen.
Die Cu- Mineralisation besteht aus Auricalzit und ein paar anderen. Mit dem bissel Kupfer, was darin ist, hätten die Alten schon die ganze Insel einschmelzen müssen um die gefundenen Kupferscheiben zu gewinnen.
Hab meine ganzen Proben leider weggeschmissen, da ich nur Erzgebirge sammle. Sonst hättest du sie kriegen können.

Lokale Erzlagen im BuSa sind nix besonderes. Sehr oft sind sie aber nicht bauwürdig.
Liegt die Lagerstätte Mechernich nicht auch im BuSa? Da waren die Erze  aber bauwürdig und das über lange Zeit!!

Glück auf!

 

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