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Autor Thema: Präparationstechniken  (Gelesen 6160 mal)

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Offline caliastos

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Präparationstechniken
« am: 02 Sep 08, 20:22 »
Da es mir gerade deutlich auffällt, weil ich mich totsuchen könnte, mal ein Vorschlag:

Wie wäre es mal ein Thema zu starten, in dem die verschiedenen Präparations- und Konservierungstechniken für Fossilien vorgestellt werden?

In der Form:

- Fossil bestehend aus:
- eingebettet in:
- sinnvolle Präparations-Technik:

Das wäre doch mal was für alle.

Offline terrandi

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #1 am: 02 Sep 08, 22:33 »
Hmm, im Grunde nicht verkehrt, aber das wird dann fast ein eigenes Board, befürchte ich...was sagen denn die anderen?
Grüße, Andi

Offline Troglophiler

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #2 am: 03 Sep 08, 00:39 »
keine schlechte Idee, zumal ich mich auch wieder den Fossilien zuwende. Aber wäre das nicht etwas für das Lexikon?

Grüße
Jens

amaltheus

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #3 am: 03 Sep 08, 08:55 »
Gut gemeint ... aber schon vor dem Start zum Scheitern verurteilt.

Warum ?

Ganz einfach: Jedes Fossil, jeder Erhaltungszustand vom Fossil, jede lokal unterschiedliche Gesteinsbeschaffenheit ...
bedingen individuelle Techniken die man meist nur ankratzen kann ... aber kaum umfassend beschreiben.

Angefangen von der mechanischen über die chemische Präparation ... das ist nicht umsonst eine eigene "Wissenschaft".
Und neben der Präparation gibt es ja auch noch die Konservierung. Auch ein sehr weites Betätigungsfeld.

Zudem bewegen sich hier im Forum nicht (mehr) genug Fossiliensammler ... die echt was beitragen könnten und vorallem auch wollen.

Wo die sich aufhalten ... wissen wir (glaub ich) alle (=>steinkern).

Da gibt es schon lange eine eigene Rubrik.
Aber auch nach über 2600 Beiträgen ... ist das Thema höchstens nur angekratzt.

Das soll jetzt aber niemanden abhalten ... hier ähnliches zu versuchen.

Gruss Thomas





Da es mir gerade deutlich auffällt, weil ich mich totsuchen könnte, mal ein Vorschlag:

Wie wäre es mal ein Thema zu starten, in dem die verschiedenen Präparations- und Konservierungstechniken für Fossilien vorgestellt werden?

In der Form:

- Fossil bestehend aus:
- eingebettet in:
- sinnvolle Präparations-Technik:

Das wäre doch mal was für alle.

Offline caliastos

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #4 am: 03 Sep 08, 09:06 »
das sollte eher allgemein gehalten sein, so für das gängigste, da es auch minerale betrifft. vieles ist allgemein gültig, spezialverfahren sind für spezialisten und museen gedacht. das was jeder machn kann reicht. pyritkonservierung, freilegung usw.

Offline hermann

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #5 am: 03 Sep 08, 09:13 »
Hallo


Thomas hat absolut recht. Nur mit allgemeinem Freilegen und kaputt-Präparieren ist es nicht getan.
Dieses Thema ist gewaltig und kann nicht in Kapitel B unter allgemeine Erfahrungen abgelegt werden.


Gruss

Tapir

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #6 am: 03 Sep 08, 11:47 »
zumal die Formulierung "Was jeder machen kann" weit gefasst und ausbaufähig ist.

Einfach mal so präparieren ist in den meisten Fällen nicht. Selbst vernünftig kleben können bei einem Mehr-als-2-Teile-Puzzle die wenigsten.

Offline caliastos

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #7 am: 03 Sep 08, 14:02 »
ich geb's auf.

gedacht war das grundprinzip wie ein wenig anätzen um strukturen rauszubekommen, messingbüsten bei mergelüberzug und um rostfelcken zu entfernen. schlämmen mit h2o2 usw.

allgemein, als orientierung. natürlich geht nicht alles. natürlich unterscheidet sich stück x von gebiet a zu stück y vom gebiet b in der bearbeitbarkeit.

es gibt aber eben gewisse grundtechniken, die je gebiet weiter modifiziert sind. ätzen mag bei silikatischen fossilien im kalkstein wunderbar klappen. natürlich ist das nichts für carbonatische. aber eben das ist schon mal eine grundinfo. auch mag das wunderbar den calcitbelag von quarzstufen entfernen. nur es hilft nicht rostbeläge von pyriten zu beheben. man sieht ja öfters die frage: wie bekomme ich diesen und jenen belag runter?

der sinn wäre einfach nur das zusammentragen der erfahrungen und nicht eine lückenlose präparationssammlung.


ich entferne auch bei manchen achaten mit unschönen calcit/dolomit belägen diese mit salzsäure, sofern ich damit keine gewünschten kristalle mitnehme. und natürlich gehe ich dann nicht bei silikatbelägen mit flußsäure ran. da mache ich alles nur wieder kaputt.
die seeigel von misburg am wochenende habe ich mit ner messingbürste gesäubert. einmal trocken, einmal wasserbad versucht. schön glänzend geworden. allerdings muß nach dem wasserbad und mergelentfernen nachgebürstet werden.

damit sind 2 beispielaussagen getroffen. in der art ist es gedacht.

Offline triassammler

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Re: Präparationstechniken
« Antwort #8 am: 03 Sep 08, 16:10 »
Hallo,

ich habe das mal für gängige chemische Präparationsmethoden (Geschichten wie Flusssäure sind da außen vor) bei Fossilien gemacht. Basiert auf meinen eigenen, teilweise leidvollen Erfahrungen. Das erspart aber nicht wirklich eigene Experimente, weil Gesteins- und Fossilcharakter je nach Fundort unterschiedlich sind.

Gruß,
Triassammler




 

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