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Geotop pro und kontra

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endeavour-minerals:
Also ich kenne nur einen tödlichen Unfall und der war am Scheekopf. Ich weis welcher Sammler das war und auch den Sachverhalt .Und nun möchte ich gerne mal Wissen wie viele tödliche Unfälle wohl am Seebachfelsen passiert sind!!! Also Butter bei die Fische und konkret werden.

Wir haben zwar eine Demokratie, wo auch sicherlich jeder schreiben kann was er will. Aber unqualifiziertes Gelabere von selbsternannten Moralaposteln kann damit doch wohl nicht gemeint sein. Warum müssen immer einzelne bei einer harmlosen Diskussion so provozieren??? Solche unsinnigen Beiträge haben sicherlich ihr Unterhaltungswert, aber ziehen das Niveau des Forums stark nach unten. Kein wunder das sich von den alten "Hasen" keiner mehr so richtig beteiligt.

Das NERVT!!!!

Ingo

caliastos:
irgendwie nervt es aber mehr wenn gegen "unqualifizierte" texte noch unqualifizierter und uneinsichtig gewettert wird. die kenntnis von einem tödlichen unfall sagt nichts aus über mögliche ander oder was sonst passiert ist. erst recht nicht was die grundeigentümer von dem ganzen gewühle halten. es heißt doch so schon "von nix kommt nix".

es fragen alle immer nach dem "warum" und heulen einem die ohren zu. sehr spannend sowas immer wieder zu lesen.

die demokratie sieht also so aus, daß jeder machen kann was er will, auch wenn's dem anderen nicht paßt und es nicht gestattet ist oder wie? denn man darf ja nicht ausführlich mögliche gründe nennen ohne irgendwie abgestempelt zu werden.

am besten wir sprengen alle deutschen fundorte und bauen städte drauf. dann hört der mist hier auf. denn es sind irgendwie immer die gleichen regionen und das gleiche klientel, welches sich beschwert. akzeptiert doch mal, daß alles irgendwann mal ein ende hat. auch das sammel. sei es verbot, erschöpfte fundstelle, rekultivierung oder sonstwas. warum immer diese heulthemen?


die ziehen wohl das niveau eher in den keller. schon mal aufgefallen wie viele heulthemen, verkaufsangebote und anderes zeug die letzten monate nur noch zu lesen ist? viel mehr als früher. das langweilt doch nur.

ob das was mit den "alten hasen" zu tun mag dahingestellt sein. doch ich würde da schon mal gerne unterteilen. informatives altwissen ist nicht schlecht. aber wenn dann nur geheule und geprahle kommt kann man althasen auch vergessen.


ich kenne auch ein sehr gute althasenbeispiele der form stur und verbohrt wie ein esel und weinerlich wie ne mimose wird an etwas festgehalten was schnee von gestern ist. andere sind aufgeschlossen für veränderung. welche seite liefert wohl die besseren beiträge?


laßt doch endlich mal diese weinerei. die interessiert doch eh keinen wird bestenfalls ne lachnummer.

solche dinge nerven sicherlich mehr.

Micha:
Ich stells mal zur Diskussion: gibt es wirklich keinen Kompromiss zum Geotop=Sammelverbot?
Ich kann ja Forst und Eigentümer verstehen. Das Wild stürzt (wirklich???) in die Löcher, die Bäume verlieren den Halt. Fakt ist, dass durch Buddelei Schaden entsteht. Fazit: Verbot!
Andererseits werben doch die Behörden mit Geotopen nach dem Motto: Geh hin und schau dirs an. Aber welcher Tourist, wenn er denn nicht irgendwie mineralogisch vorbelastet/interessiert ist, nimmt denn ein Geotop als Wanderzielüberhaupt wahr? Und ist er (der Vorbelastete) erst mal dort: Was hat er von der grünen Waldbodendecke, unter der er genau weiß, dass sich dort jenes verbirgt, was ihn interessiert (was das Geotop ja überhaupt ausmacht..). Ist doch irre, oder? Der Weg in die Grauzone ist doch absehbar.
Wie ich die Fundstellen der Schneekopfkugeln und auch der Kugeln am Heiteren Blick kenne, liegen die meist auf Waldlichtungen. Im Fall Heiterer Blick ist es ein ehemaliger Steinbruch wohl mit Windbruchschaden. Ok, keine unkontrollierten "Raubgrabungen" (Ihr erinnert Euch???). Aber warum den Claim nicht abstecken, einzäunen (Kein Wild fällt in Löcher...), Schlüssel beim Eigentümer gegen Enthaftung und meinetwegen gegen erträglichen Obulus holen?
Das Geotop bliebe so aktiv (und damit auch für den Nichteingeweihten, der zufällig vorbei kommt, überhaupt als interessantes Naturphänomen erkennbar), die Schäden kontrollierbar und der Sammler hätte die Möglichkeit, aus dem "Grauzonenbereich" heraus zu kommen. Was über Jahrhunderte ging, scheitert jetzt an der fehlenden Kompromissfähigkeit der beteiligten Seiten. Was nützen denn dem Eigentümer Achate, die er niemals selbst ausbuddeln will? Was nützt dem Sammler (und ich greif mal weiter: was nützt den zukünftigen Generationen) die Gewissheit, dass Achate noch vorhanden sind, aber unsichtbar im Boden liegen...
Jeder Steinbruch wird nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung eröffnet oder nicht. Warum unterstellt man solchen Sammelclaims von vorn herein, dass sie nur dauerhaft Schaden erzeugen? Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es für die Umweltverträglichkeit (und sogar für das Recht auf Enteignung privaten Landbesitzes) genügt, wenn der Steinbruchsbetreiber in seiner Umweltverträglichkeitsprüfung darlegt, das Restloch als Biotop (Teich) zu hinterlassen. Mal angenommen, nach 10 oder 15 Jahren ist im Claim tatsächlich nix mehr zu finden. Dann gewinnt die Natur die Fläche zurück. Und die Achate liegen als sichtbares Bild der Naturwunder in Vitrinen - nicht nur in privaten. Dort bleiben sie auch den zukünftigen Generationen erhalten.
Stellt Euch doch nur mal vor: Freiberg stellte seinen Silberbergbau ein, weil er Schaden verursachte und den zukünftigen Generationen noch die Gewissheit erhalten werden sollte :Theoretisch könntet Ihr morgen Silber abbauen. Lasst Euch also ja nicht einfallen, auch angesichts hoher Weltmarktpreise das Geotop Freiberg anzurühren! Kauft lieber woanders, wir zeigen Euch die renaturierten Halden...
Was ich meine: Wem nützt ein ruhendes Geotop? Im Unterschied zu Biotopen können wir die Forschung leider nur betreiben, wenn wir in die Tiefe gehen... Wenn wir (damit meine ich die Gesellschaft) so weiter denken, sind bald alle Naturflächen geschützt. Und woher ziehen wir dann neue Erkenntnisse, wenn es nur wenigen vorbehalten bleibt, im geschützten Raum zu forschen? Die Mineralogie ist wohl unbestritten nur mit der Mithilfe der vielen privaten Sammler zu dem geworden, wie sie sich heute darstellt. Es gibt wohl niemanden, der sich nicht an einer schönen Mineralstufe erfreuen kann. Aber derjenige, der sie ans Tageslicht holte, der wird kriminalisiert. Da muss es doch Kompromisse geben...

caliastos:
dummerweise hast du aber kein anrecht nur weil irgendwo etwas da ist, was es zu bergen lohnt. wenn es nicht dein grund ist, so steht dir nicht frei zu sagen "graben oder nicht". da hat man den eigentümer zu respektieren. und wenn der ein geotop und keine sammler will, warum dann drüber aufregen? du hast da halt nichts zu melden. was würdest denn sagen wenn wie, nur weil es möglich ist, dann einfach mal deinen garten umgraben. sieht es mal von der seite.

manche dinge werden scheinbar nur von wenigen akzeptiert. andere meinen ihre meinung gäbe ihnen das recht zu tun was sie wollen. ist halt nicht so.

Micha:
Hast ja (leider) Recht.
Micha


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