also für mich gehört eine fundortangabe zu einer stufe dazu!
Ja natürlich, und genau DESWEGEN wollte ich ja wissen, was ihr macht, wenn dies bei einer richtig tollen Stufe NICHT der Fall ist.
Sehr interessant ist, dass du auch die Genauigkeit einer Fundortangabe ansprichst, da habe ich es nämlich auch nicht geschafft, bei all meinen Stücken gleichsam exakte Angaben zu finden. Ich finde es z.B. auch besser, wenn bei einem Fluorit "Grube Beihilfe bei Halsbrücke, Freiberg/Sachsen" statt einfach nur "Freiberg/Sachsen" steht und bin froh, dass ich in vielen Fällen solche detaillierten Angaben habe. Aber umgekehrt habe ich dann auch z.B. eine riesige Vitrinenstufe Milchquarz aus Madagaskar, lediglich mit der Angabe "Provinz Antananarivo, Madagaskar". Ich hab neulich mal Herrn Nockemann von Mineralium angesprochen, ob der was Genaueres weiß, da er exakt die gleichen Quarze aus dieser Provinz angeboten hat. Aber auch er musste passen und hatte lediglich die Provinz als Angabe. Ich würde aber in so einem Fall niemals auf die Stufe verzichten wollen, sondern nehme eine solche Ungenauigkeit dann lieber in Kauf. Genauso, wie ich einen wunderschönen, großen Verdelith-Turmalin auf Quarz habe, eine meiner Lieblingsstufen, aber nur mit Angabe "Minas Gerais" ohne eine Mine. Sehr, sehr ärgerlich, aber deswegen kann ich doch dieses Top-Stück nicht in die Schublade verbannen
Ganz ohne Angabe, und da sind wir wieder beim eigentlichen Problem, ist natürlich ungleich ärgerlicher. Für wissenschaftliche bzw. öffentliche Sammlungen geht das natürlich gar nicht, aber ich denke, für private Schausammlungen lässt es sich vertreten, wenn bei einer von hundert Stufen dann auch mal "Fundort unbekannt" steht ... Aber es ist ein Dorn im Auge, keine Frage, sonst hätte ich ja auch diesen Thread nicht gestartet ...
Gruß