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Autor Thema: Mineralien ohne Fundortangaben  (Gelesen 8390 mal)

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Offline Tobi

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Mineralien ohne Fundortangaben
« am: 04 Oct 08, 12:34 »
Hallo miteinander,

da ich jetzt durch den Erhalt einer älteren Sammlung mal wieder vor das Problem fehlender Fundortangaben von Mineralien gestellt wurde und wir alle hier - oder zumindest sehr viele von uns - das Problem ebenfalls zur Genüge kennen, wollte ich mal generell fragen, wie ihr dies handhabt. Natürlich weiß man als Mineraliensammler von kleinauf, dass ein Stück ohne Angabe des Fundortes quasi wertlos für eine ernsthafte Mineraliensammlung ist, so liest man es schon in jeder einführenden Literatur. Aber nimmt das jeder von euch auch ganz genau, oder kneift ihr auch mal ein Auge zu und stellt ein Stück mit unbekannten Fundort in die Sammlung, weil es z.B. eine extrem schöne Stufe ist?

Ich selber hatte früher immer ein paar Stufen mit "Fundort unbekannt" in meiner Sammlung, weil man gerade als Kind natürlich immer mal was geschenkt kriegt, wo die Herkunftsangabe dann fehlt. Aber trotzdem freut man sich dann drüber und stellt es sich ins Regal. Seitdem ich vor einiger Zeit vieles in Schubladen verbannt und ausgemistet und nur noch eine Vitrine mit richtig guten Stufen aufgestellt habe, habe ich auch die Stücke ohne Fundort verbannt, und bei manchen tat mir das leid. Aber wären denn ein paar Stufen mit fehlender Angabe wirklich so ein Makel oder so eine Schande für eine ernsthafte und recht hochwertige Sammlung?

Wollte daher einfach mal eure Meinung wissen, ob ein Stück ohne Fundortangabe - egal, wie groß und hochwertig es sein mag - für euch von vornherein uninteressant ist oder ob ihr auch für eine besonders schöne Stufe (z.B. Fluorit oder Calcit, wo man dieses Problem ja gerade sehr oft hat) auch mal ein Auge zudrücken und sie ohne Angabe in die Vitrine stellen würdet. Wohlgemerkt; es geht hier wirklich um das Auf- und Ausstellen in einer Schausammlung.

Liebe Grüße

Offline Amberimage

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #1 am: 04 Oct 08, 13:48 »
Hallo Tobi

bin persönlich der meinung das auch eine Stufe ohne Fundortangabe Ausgestellt werden sollte,
meiner meinung nach berreichert die Fundortangabe zwar die Stufe ist aber für mich persönlich nicht das A und O. einer Sammlung.
Für mich zählt die wunderschöne entstehung der Stufe die uns die Natur bietet sowie eine gute erinnerung von jemanden als Geschenk mehr als wenn ich die Stufe aufgrund fehlendes Fundorts verstecke.
Habe in meiner Vitrine auch mehrere Stufen die ich einfach als Geschenk ohne Fundort erhalten habe.

ciao

Offline Geomaxx

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #2 am: 04 Oct 08, 14:18 »
Hi Tobi
es kommt auch ein bisschen darauf an, um welche Art von Schausammlung es sich handelt. Wenn ich eine Schausammlung von Mineralien für ein Apotheken-Schaufenster, mit Schwerpunkt Mineralzusammensetzung und Verwendung in der Medizin, zusammenstelle, ist für viele Betrachter die genaue Fundortangabe "auf den ersten Blick" vielleicht noch entbehrlich, Rückfragen hierzu werden jedoch garantiert kommen. Für Schausammlungen internationalen Formats oder thematische Schausammlungen sind Fundortsangaben meines Erachtens unerlässlich. In meiner bescheidenen Privatsammlung sind jedoch auch ästhetisch ansprechende Stufen vor allem aus frühen Sammeltagen dabei, von denen ich die genaue Herkunft nicht kenne. Da steht halt dann Fundort: unbekannt
Glück Auf!
GEOMAXX

Offline Psaronius

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #3 am: 04 Oct 08, 14:30 »
Hallo,
finde eine Stufe, die mit "Fundort unbekannt" bezeichnet ist, immer noch besser, als wenn man auf Verdacht ("Sieht fast so aus wie von...") dem Exponat eine Lokalität zuordnet.
Auch mir passiert es manchmal, dass in meiner Sammlung von etlichen tausend Exponaten mal ein Stück nicht mehr zuzuordnen ist (Zettel abgefallen oder nicht mehr lesbar, Erinnerung weg, usw.).
Bei interessanten Stücken entscheide ich mich für einen Verbleib in der Sammlung (mit der Kennzeichnung "?"), da ich meine Stücke auch teilweise für wissenschaftliche Arbeiten nutze, haben solche "Blindgänger" aber einen Sonderstatus und sind damit für bestimmte Zwecke nicht mehr zu verwenden.
Wer allerdings nur Steine sammelt, weil sie schön sind, sollte auch solche heimatlosen Stücke nicht verstoßen.
Würde sie aber trotzdem immer entsprechend kennzeichnen, damit später nicht doch einmal solch ein Exemplar Grund zu Fehlinterpretationen liefert...!
Gruß
Psaronius

Offline prehnit100

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #4 am: 04 Oct 08, 15:10 »
also für mich gehört eine fundortangabe zu einer stufe dazu ! das ist sicherlich auch durch den - regionalen - aufbau meiner sammlung bedingt. habe ich - aus welchen gründen auch immer - keine angabe zum fundort, landet das stück über kurz oder lang tauschmaterial & verschenkit.
aber - ab wann betrachtet man eine fundortangabe als gegeben ?
ist die angabe "Wavellit - USA" oder "Amethyst - Brasilien" eine ausreichende fundortangabe ?
eigentlich nicht, aber da beginnen bei mir die kompromise zwischen 'sieht gut aus' und 'hat keine fundoertangabe'   ;D
sofern eine genaue zuordnung zu einer fundstelle nicht durch eigenes sammeln oder plausible beschriftung beim kauf/tausch gegeben ist, die stufe jedoch durch gewisse eigenschaften einer bestimmten fundstelle zuordenbar scheint, vermerke ich das vermutete detail mit fragezeichen - so ist auch später der wahrheitsgehalt der zuordnung immer noch erkennbar
udo

Offline Tobi

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #5 am: 04 Oct 08, 15:57 »
also für mich gehört eine fundortangabe zu einer stufe dazu!
Ja natürlich, und genau DESWEGEN wollte ich ja wissen, was ihr macht, wenn dies bei einer richtig tollen Stufe NICHT der Fall ist.

Sehr interessant ist, dass du auch die Genauigkeit einer Fundortangabe ansprichst, da habe ich es nämlich auch nicht geschafft, bei all meinen Stücken gleichsam exakte Angaben zu finden. Ich finde es z.B. auch besser, wenn bei einem Fluorit "Grube Beihilfe bei Halsbrücke, Freiberg/Sachsen" statt einfach nur "Freiberg/Sachsen" steht und bin froh, dass ich in vielen Fällen solche detaillierten Angaben habe. Aber umgekehrt habe ich dann auch z.B. eine riesige Vitrinenstufe Milchquarz aus Madagaskar, lediglich mit der Angabe "Provinz Antananarivo, Madagaskar". Ich hab neulich mal Herrn Nockemann von Mineralium angesprochen, ob der was Genaueres weiß, da er exakt die gleichen Quarze aus dieser Provinz angeboten hat. Aber auch er musste passen und hatte lediglich die Provinz als Angabe. Ich würde aber in so einem Fall niemals auf die Stufe verzichten wollen, sondern nehme eine solche Ungenauigkeit dann lieber in Kauf. Genauso, wie ich einen wunderschönen, großen Verdelith-Turmalin auf Quarz habe, eine meiner Lieblingsstufen, aber nur mit Angabe "Minas Gerais" ohne eine Mine. Sehr, sehr ärgerlich, aber deswegen kann ich doch dieses Top-Stück nicht in die Schublade verbannen :-\

Ganz ohne Angabe, und da sind wir wieder beim eigentlichen Problem, ist natürlich ungleich ärgerlicher. Für wissenschaftliche bzw. öffentliche Sammlungen geht das natürlich gar nicht, aber ich denke, für private Schausammlungen lässt es sich vertreten, wenn bei einer von hundert Stufen dann auch mal "Fundort unbekannt" steht ... Aber es ist ein Dorn im Auge, keine Frage, sonst hätte ich ja auch diesen Thread nicht gestartet ...

Gruß

Offline uwe

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #6 am: 04 Oct 08, 22:46 »
Obwohl ich ein ausgesprochener Fundortanhänger bin - oft genug habe ich geschrieben, daß eine Stufe ohne Fundortangabe wertlos ist - muß ich im Fall von Tobi meine Meinung etwas einschränken. Natürlich ist eine Stufe ohne Fundortangabe "wissenschaftlich" wertlos. Unabhängig davon  ist aber der ästhetische Wert vorhanden. Letztendlich erfreuen wir uns selbst bei Mikromounts an der Schönheit der Kristalle.

Also Tobi, stelle getrost ansehnlich Stufen in die Vitrine, auch ohne Fundortangabe, und erfreue Dich daran. Letzteres ist ausschlaggebend - unsere Sammlung soll ja hauptsächlich uns erfreuen und sonst nichts.

Stelle mal Fotos von den Stufen ins Forum. Vieleicht läßt sich ja der Fundort so ermitteln. Manche Stufen sind typisch für einen Fundort - vor allem die Rückseite der Stufen ist oft ausschlaggebend.

Übrigens, auch ich habe 1 Stufe ohne exakt bestimmten Fundort in der Vitrine.

Gruß
Uwe

Offline Tobi

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #7 am: 05 Oct 08, 13:26 »
Hallo Uwe,

wenn du deine Hilfe anbieten willst, danke - versuch es mal bei diesem Problemkind hier: http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=18706.msg159981;topicseen

Ebenfalls aus der Sammlungsübernahme stammt eine ganze Handvoll Bergkristalle aus der Schweiz. Da sollte ich mich eigentlich glücklich schätzen, ein paar alpine Bergkristalle zu haben, aber auch von denen weiß der Vorbesitzer nur noch, dass sie aus der Schweiz stammen, mehr nicht. Ich glaube, im Gegensatz zu Calcit, der ja wirklich je nach Fundort immer ein bisschen anders aussieht, brauche ich im Falle der Bergkristalle mir wahrscheinlich gar erst die Mühe machen, hier Fotos reinzustellen, da wäre die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen wohl noch einfacher ... ::)

Gruß

Offline Tobi

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #8 am: 05 Oct 08, 14:03 »
Oh, und hier kannst du dich ja auch mal versuchen:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,15943.0.html

Offline Helicat135

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #9 am: 05 Oct 08, 19:41 »
Hi,

also ich bin ja ein schreibfauler Mensch.
So habe ich nun vor kurzem zum 5. oder 6. mal versucht, meine Mineralien irgendwie zu katalogisieren...
Das Resultat: bei den wenigsten weiss ich den Fundort noch.
Da für mich aber die Optik zählt ist mir dsas völlig wurscht egal. Auch, wenn manche sagen, die Mineralien sind dann Wertlos.
Vorerst will ich keine verkaufen und für mich habend ie alle seeehr viel Wert  ;)

Offline Tobi

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #10 am: 05 Oct 08, 21:10 »
Zumindest bei einem ganz bestimmten Pryomorphit aus China hast du eine exakte Fundortangabe ;) (Kleiner Insider)

Wie gesagt, das kann ja jeder sehen, wie er will. Und wenn es dir um die Optik geht, dann kannst du das natürlich vernachlässigen. Aber auch in dem Fall wäre es doch trotzdem besser und "vollständiger", wenn man weiß, wo die Stücke herstammen. Ist schon nicht verkehrt, die Sammlung zu katalogisieren, mach dir die Mühe ruhig mal, trotz Schreibfaulheit ;)

Offline uwe

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #11 am: 06 Oct 08, 14:36 »
Tja, Tobias,

so gern ich Dir helfen würde, aber leider bin ich absolut kein Kenner Schweizer Minerale. Beim Erzgebirge würde das schon anders aussehen. Mir fällt dann nur noch ein, mal die Mineralienmesse in München zu besuchen und dort einen Schweizer Händler fragen.

Helicat muß ich entgegenhalten - wenn es nur um die Optik geht, dann ist es auch uninterssant, was für ein Mineral es ist. Ich hoffe zumindest das ist Dir noch bekannt. Mit dem Wiederverkaufswert hat das natürlich auch etwas zu tun, aber die wenigsten Sammler denken vorrangig ans Verkaufen Ihrer Sammelstücke. Insofern ist der Fundort nicht für den finanziellen Wert eines Minerals ausschlaggebend sondern man sollte bei jeder Art Sammlung - nicht nur Minerale und Fossilien - so viel wie möglich über seine Sammelobjekte wissen. Andernfalls kommt man so auf das Niveau eines Eichhörnchens, welches Nüsse zusammenträgt.

Gruß
Uwe

Offline Psaronius

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #12 am: 06 Oct 08, 16:03 »
Hallo,
muss Uwe applaudieren !
Er hat absolut recht. - Diese andere Art von Sammelei erinnert mich etwas an das Zusammentragen von Bierdeckeln, Würfelzuckerstückchen  oder Sammeltassen (Obwohl es ja auch da welche geben soll, die ihre Sammelobjekte nach historischen Gesichtspunkten betrachten und untersuchen...).
Für solche Art von Sammeln sind die Mineralien und Fossilien einfach zu wichtig und zu interessant.
Es gibt da ja schon solchen negativen Extreme, dass einige Millionäre kraft ihrer Finanzen Super-Funde den Museen vor der Nase wegkaufen und diese Stücke nur als Kapitalanlage horten, ohne eine wirkliche Beziehung zu den Sammelstücken zu haben...  Diese Stücke sind dann auch erstmal für jegliche wissenschaftliche Arbeit nicht mehr nutzbar.
...
Gruß
Psaronius

Offline Tobi

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #13 am: 06 Oct 08, 17:30 »
Naja, man muss ja nun auch ohne wissenschaftliche Aspekte sammeln und Freude an Mineralien haben dürfen. Ich habe ja auch streng genommen keinen wissenschaftlichen Bezug zur Mineralogie und betreibe meine Sammlung ganz einfach nur als Schausammlung (natürlich schon mit einem gewissen mineralogischem Interesse), um möglichst attraktive Exemplare aus der Welt der Mineralien zusammen zu tragen. Aber - und da muss ich Uwe und dir zustimmen - auch in diesem Fall ist es meiner Meinung nach unglaublich wichtig, die Fundorte seiner Stücke wenn möglich zu kennen. Schließlich geht es hier ja nicht um etwas von Menschenhand Gemachtes, sondern um Schätze aus dem Inneren der Erde, und dazu gehört nun mal schon eine Angabe über die Herkunft.

Wie gesagt, natürlich gibt es auch jene, die zur Verschönerung ihres Wohnzimmers sich ein paar Amethystgeoden und ein paar Bergkristalle ins Regal stellen, die sie auf dem Weihnachtsmarkt gekauft haben. In einem solchen, wirklich reinen "Deko"-Sinne braucht man natürlich auch keine Fundorte. Aber wenn man wirklich (Sammler)-Mineralien sammelt und sich für die Materie interessiert, dann wird man in der Regel auch darum bemüht sein, die Fundorte seiner Stücke zu kennen.

Für mich ist es jedenfalls immer wieder ärgerlich, wenn ich - etwa durch eine Schenkung oder Übernahme einer Sammlung - an schöne Stufen komme, bei denen kein Fundort dabei ist, eben gerade WEIL viele Leute die Einstellung haben, dass es ja egal ist ...

Gruß

Offline Ralf

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Re: Mineralien ohne Fundortangaben
« Antwort #14 am: 07 Oct 08, 10:24 »
Ob die Sammlung exakt beschriftet ist oder nicht, ist subjektiv gesehen vollkommen wurscht. Die Sammlung dient ja in erster Linie der Freude des Sammelnden und der muß entscheiden.

Aber ein wichtiger Punkt wird dabei oft vergessen und das ist der materielle Wert einer Sammlung. Dieser kommt in der Regel erst dann zum Tragen, wenn man sich von der Sammlung oder Teilen davon, trennen will. Meist jedoch, wenn die Erben eine Sammlung aus dem Nachlass zu verkaufen versuchen.

Wie oft hab ich schon vor Sammlungen aus Nachlass gestanden und bedauernd ablehnen müssen, da diese nur sehr unzureichend oder gar nicht dokumentiert war. Dabei wäre es ein einfachens und ohne großen Aufwand möglich, hier für Werterhalt zu sorgen. Einfach eine fortlaufende Nummer auf das Stück geschrieben, irgendwo hinten oder unten an unverfänglicher Stelle und dann eine Liste per PC, wo man die Daten der jeweiligen Stufe vermerkt. Etiketten sind gar nicht so notwendig. Wenn man bedenkt, dass man ja nicht jeden Tag 20 Stufen in die Sammlung aufnimmt, ein verschwindend geringer Aufwand.