Hallo,
ich halte das für ein normales Kieskorn. Die Bänderung ist möglicherweise Schichtung, und die quer dazu verlaufenden Strukturen sind mit Quarz, Calcit o. ä. ausgeheilte Klüfte. Keinesfalls ist es ein Belemnit, dort kommt selbst bei kleinen Bruchstücken die radialstrahlige Calcitstruktur deutlich heraus.
Man könnte mal einen Salzsäuretest machen, um herauszufinden, ob es sich um Kalkstein handelt. Entfernt erinnert es aber auch an Kieselschiefer - dann müsste man mit einer Kante des Steins (so man habe) den Stahl eines Messers ritzen können. Ein diagenetisch stark überprägter Tonstein kann so hart sein, dass er sich mit dem Messer kaum ritzen lässt, selbst aber auch keinen Stahl ritzt.
@Alucard: Jetzt hast Du ja schon mal einige Anhaltspunkte, um selbst zu experimentieren und genaueres über Deinen Stein herauszufinden. Einen materiellen Wert stellt er jedenfalls nicht dar, von daher würde es sich ggf. lohnen, ihn trommeln zu lassen, dann wäre er ein hübscher Handschmeichler. Ein Aufsägen dürfte Dir keine neuen Erkenntnisse bringen, zumal ohne Schliff und Politur der Schnittflächen noch weniger als jetzt zu erkennen sein wird.
Gruß,
Triassammler